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Rechtsmedizin (Fach) / G2 (1) (Lektion)
- Mikrophysiologie an der Synpase - Freisetzung von Neurotransmittern VL: Drogen_Mediziner_Andresen_FolienS. 7
- Amphetamine - Untergruppen - Dosis und Applikationsart - Wirkungsweise (S. 11) - Spürbare Wirkungen: Amphetamine vs. Ecstacy (S. 12) ---> +/ - Untergruppen, Applikationsform und Dosis- Amphetamin: oral, intravasal„Low dose“: 5-20 mg „Binge“/ „speed run“: 5000mg/ 24h - Methylendioxyamphetamine: oral, ca. 100mg (gehört zur Gruppe der Amphetamine) - Methamphetamin (Crystal Meth) : auch inhalativ--> Kombination mit sedierenden Substanzen/ Hypnotika, Polytoxikomanie
- Amphetamine - Dosis und Applikationsform - Untergruppen - Wirkungsweise (S. 11) ---> Triggerung welcher Transmitter? - Spürbare Wirkungen: Amphetamine vs. Ecstacy (S. 12) ---> +/ - - Toxische Wirkungen Untergruppen, Applikationsform und DosisAmphetamin (Pep, Speed)---> Ausgangsstoff für weitere psychotrope Substanzen (z.B. MDMA)---> Indirektes Sympatomimetikum ---> oral, intravasal---> „Low dose“: 5-20 mg ---> „Binge“/ „speed run“: 5000mg/ 24h Methylen-dioxy-amphetamine (MDA)---> gehört zur Gruppe der Amphetamine---> Ausgangsstoff für die Synthese von MDMA (kann "Ecstacy" entsprechen) ---> oral ---> ca. 100mg Methamphetamin (Crystal Meth)---> oral, intravasal, intranasal, inhalativ--> Kombination mit sedierenden Substanzen/ Hypnotika, Polytoxikomanie
- Cocain - Dosierung - Applikationsform - Wirkmechanismus - Spürbare Wirkungen (+/ -) - Toxizität S. 16
- Opiate - Applikationsform - Typische Wirkungen (+/ -) - Toxizität - Entzugserscheinungen S. 21
- Cannabis - Formen (S. 29/ 36) - Dosis und Applikationsform - Wirkmechanismus - Rezeptoren & Botenstoffe - Typische Cannabiswirkungen - Toxizität S. 29ffFormenHaschisch: Das gepresste Harz der Hanfpflanze wird geraucht oder, in Fett gelöst, zur Zubereitung THC-haltiger Getränke und Speisen verwendet. THC-Gehalt: 5 und 10%. Haschischöl: Das mit Lösungsmitteln aus der Pflanze extrahierte Öl (das im chemischen Sinne allerdings kein Öl ist, sondern relativ reines THC) wird verdampft und eingeatmet, mit Tabak vermischt, auf Papier geträufelt und gelutscht, geraucht oder zur Zubereitung THC-haltiger Getränke und Speisen verwendet (THC-Gehalt bis zu 80%).Marihuana: Die getrockneten, weiblichen und unbefruchten Blütenstände, mit oder ohne anhängenden Blättern, werden geraucht (THC-Gehalt zwischen 0,6 % (Polen) und 12,7 % (England und Wales), Stand 2004).Wirkmechanismus- nicht gänzlich geklärt 1) Die Aktivierung von CD1-Rezeptoren hemmt über G-Proteine die Adenylylcyclase, blockiert Ca2+-Kanäle und aktiviert K+-Kanäle. --> Die Transduktionsmechanismen ähneln hierbei den Opioidrezeptor-Subtypen μ, δ und κ.2) Über die Rolle der CB2-Rezeptoren ist weniger bekannt, man nimmt jedoch an, dass sie an der Immunmodulation beteiligt sind, weil sie vorwiegend in B-Zellen und in natürlichen Killerzellen vorkommen.Verteilungsmuster von CD-1-Rezeptoren- Im Stammhirn, wo lebenswichtige Funktionen wie Atmung koordiniert werden, sind nur sehr wenige bis gar keine dieser Rezeptoren vorhanden- Im Hippocampus, wo das Kurzzeitgedächtnis angesiedelt ist, finden sich hingegen viele dieser Rezeptoren - CB1-Rezeptoren in den Basalganglien bieten eine Erklärung für den Einfluss von THC auf die Motorik
- Gamma-Hydroxybuttersäure - Applikationsform - Wirkmechanismus - Typische Wirkungen (+/ -) - Toxizität S. 40
- "Schuldunfähigkeit" vs "Verminderte Schuldfähigkeit" § 20 StGB (Schuldunfähigkeit) Ohne Schuld handelt, wer bei Begehung der Tat - wegen einer krankhaften seelischen Störung- wegen einer tiefgreifenden Bewußtseinsstörung - wegen Schwachsinns - wegen einer schweren anderen seelischen Abartigkeit... unfähig ist, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln. § 21 StGB („Verminderte Schuldfähigkeit“) Meint die herabgesetzte Fähigkeit des Täters- das Unrecht der Tat einzusehen - und nach dieser Einsicht zu handeln- aus einem der in § 20 bezeichneten Gründe --> Strafe kann nach § 49 Abs. 1 gemildert werden
- Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung Nicht in der Lage, den gestellten Anforderungen zum Führen von Kraftfahr- zeugen gerecht zu werden, ist – wer Betäubungsmittel i.S. BtMG nimmt oder von ihnen abhängig ist – wer von anderen psychoaktiv wirkenden Stoffen abhängig ist – wer, ohne abhängig zu sein, mißbräuchlich oder regelmäßig Stoffe der genannten Art zu sich nimmt In der Regel nicht in der Lage, ..., ist – wer regelmäßig (täglich oder gewohnheitsmäßig) Cannabis konsumiert In der Lage, ..., ist -- wer gelegentlich Cannabis konsumiert: wenn er Konsum und Fahren trennen kann, wenn kein zusätzlicher Gebrauch psychoaktiver Substanzen oder Alkohol vorliegt und wenn keine Störung der Persönlichkeit und kein Kontrollverlust vorliegen
- Analytische Toxikologie - Unterschiedliche Analyseverfahren Immunologische Tests (i.d.R. Urin) – Qualitative Schnelltests (Ergebnis: positiv / negativ) – (Semi)Quantitative Analyzer (Ergebnis: Meßwert) – Nur sehr wenige Analyte erfasst Chromatographische Analysen (alle Untersuchungsmaterialien) – Breites Analytenspektrum erfasst – Sichere Identifizierung – Exakte quantitative Bestimmung Spezielle Reaktionen / Tests – Aufwendige Verfahren für Einzelsubstanzen/Gruppen – Meist unempfindlicher als Chromatographie
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