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Kriminalpsychologie (Fach) / Kapitel 1 (Lektion)
Definitionen
Untersuchungsmethoden und Statistiken
Merkmale, Korrelate und Prädiktoren
Verlaufsformen
Diese Lektion wurde von Nadjaka erstellt.
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- Was ist der Gegenstand der Rechtspsychologie und welches sind die 2 Kernbereiche ? Anwendung psychol. Theorien, Methoden und Erkenntnissen auf Fragestellungen, die sich aus der Gestaltung und Anwendung des Rechts ergeben. Forensische Psychologie ist die Anwendung von Psychologie im Rahmen von Gerichtsverfahren Kriminalpsychologie beschäftigt sich mit der Entstehung und Aufdeckung von Kriminalität, der Kriminalprävention sowie der Behandlung von Straftätern untergeordnete Bereiche:Polizeipsychologie, Begutachtung Straf/Zivilrecht, Täter-Opfer-Ausgleich, Mediation, OFA, Rückfallprognose
- Anwendungs-und Forschungsbereiche der rechtspsychologie ? Psychodiagnostische BegutachtungErklärung kriminellen VerhaltensPräventionResozialisierungPolizeipsychologiePsychologie der Gerichtsverhandlungaußergerichtliche KonfliktregelungPsychologische Aspekte der Viktimologie
- Bei der Frage danach, was ein Verbrechen ist, sind drei verschiedene Verbrechensbegriffe zu unterscheiden. Welcher davon ist am umfassendsten ? Soziologischer Verbrechensbegriff -> unmoralisch + legal/illegal. Alles sozialabweichende Verhalten, unabhängig davon, ob es strafbar ist oder nicht. Daher können hier auch (noch) nicht strafbare Handlungen als Verbrechen gesehen werden Strafrechtlicher Verbrechensbegriff -> illegal + moralisch/unmoralisch. Alle Handlungen, die durch durch ein Kriminalgesetz (StGB,BtMG,...) mit Strafe bedroht werden, sind kriminell. Natürlicher Verbrechensbegriff -> illegal + unmoralisch. Beschränkt sich auf einen Kernbestand von Handlungen, der von allen Kulturen zu allen Zeiten als verwerflich galt.
- Delinquenz ist breiter gefasst als kriminelles Verhalten. Was umfassen die Begriffe jeweils ? Beispiele ? Kriminelles Verhalten ist strafbares Verhalten, bspweise Diebstahl. Delinquenz schließt daneben auch Verhaltensweisen ein, die nicht von strafrechtlichen Sanktionen betroffen sind, und typischerweise von Jugendlichen und Heranwachsenden begangen wird. zB Schuleschwänzen, Streunen, früher Konsum legaler Drogen => Korrelate und Vorformen von kriminalität !
- Was versteht man unter dissozialem/antisozialen Verhalten ? Verhaltenbei dem altersgemäße soziale Erwartungen, Regeln und Normen verletzt werden. Hierzu zählt auch: Konsum legaler Drogen, Aggressives Verhalten, psychische Gewalt, Wutanfälle, Mobbing, Ordnungswiedrigkeitn...
- Gib eine Definition von Aggression Verhalten, dass mit Absicht ausgeführt wird um jemand anderen zu schädigen. Wobei dieser andere otiviert ist, diese Schädigung zu vermeiden.
- Nenne einige Formen von Aggression, die unterschieden werden können. -instrumentell vs feindselig -psychisch vs verbal -offen vs verdeckt -direkt vs indirekt/relational/sozial - ernst vs spielerisch
- Von welchen Variablen hängt ab welche Form der Aggression auftritt ? -Geschlecht -Alter -Kultur -soziale Gruppe
- Kriminelles Verhalten ist schwer zu untersuchen, da seine Akteure ein besonderes Interesse daran haben, dass es nicht erfasst wird. Welche Methoden zur Messung von Kriminalität gibt es (wurden besprochen) ? 1. Kriminalitätsstatistiken -> Polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2.Offizialdaten, zB von Versicherungen 3.Systematische Befragungen von -> Tätern -> Opfern -> Peers -> Experten -> Bevölkerung 4. Verhaltensbeobachtungen 5. Experimentelle Studien 6 Fallgeschichten/Interviews
- Was versteht man unter Hellfeld und absolutem/relativem Dunkelfeld ? Das Hellfeld umfass alle angezeigten und registrierten Straftaten, die auch in der PKS erfasst werden. Es werden allerdings nicht alle Straftaten bekannt. Das relative Dunkelfeld ist der Anteil an Straftaten, der durch crime surveys/Dunkelfeldforschung aufgehellt wird. Hier gibt es eine Schnittmenge von in surveys berichteten Straftaten die auch der Polizei bekannt sind. Das absolute Dunkelfeld umfasst darüber hinaus die Straftaten, die weder von der PKS noch in der Dunkelfeldforschung erfasst wurden.
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- Geschichte der Kriminalitätsstatistik : Wann und wo gab es die erste Kriminalitätsstatistik Und wann gab es die erste Statistik in Deutschland ? 1733 Frankreich: Kapitalverbrechen 1936 deutsches Reich: erfassung von 15 Deliktgruppen 1953 erstes Jahrbuch einer bundeseinheitlichen PKS 1959 Staatsschutzdelikte rausgenommen 1963 Verkehrsdelikte rausgenommen 1984 Statt Fallzählung -> Tatverdächtigenzählung 2009 ->"Echte Tatverdächtigenzählung": Verdächtige zählen nun nicht mehr doppelt wenn in versch. Bundesländern erfasst.
- Was ist die PKS ? Die PKS enthält alle versuchten oder Vollendeten Strafttaten die der Polizei bekannt geworden sind. Sie informiert übe Taten, Tatorte, (Auto, Kiosk,Wohnung), Mekmale von Tatverdächtigen, und darüber, wieviele aufgeklärt worden sind (heißt: Tatverdächtiger ermittelt. NICHT: verurteilt)
- Was ist die Tatverdächtigebelastungszahl= Häufigkeitszahl ? relative Zahl der Tatverdächtigen (meist für bestimmte Altersgruppe oder Geschlecht) pro 100.000 der Einwohner dieser Gruppe.
- Alle offiziellen Statistiken decken nur das Hellfeld ab. UND: Nicht jede Veränderung der PKS ist eine echte Veränderung der Kriminalität ! Welche Faktoren beeinflussen das Hellfeld ? 1. Anzeigeverhalten (Veränderung Versicherungsrechtlicher Bestimmungen, Sensibilisierung der Bevölkerung...) 2.Polizeiliche Kontrollmaßnahmen, Kontrolldichte 3. Statistische Erfassung (Änderung welche Delikte erfasst werden bsp: Verkehrsdelikte rausgenommen) 4.Änderung der demographischen Struktur (zB durch Zuwanderung oder alternde Bevölkerung. Gilt alld. nur für die absoluten Zahlen !) 5.Änderung des Strafrechts (zB neue Straftaten -> Urheberschutzgesetz, Stalkingparagraph) 6. Echte Kriminalitätsveränderung
- Straftatanteile: Wieviel Prozent machen Delikte gegen Leib und Leben aus. Welche fallen darunter ? Welche Art von Delikte stellen den größten Teil dar ? 1. Ca. 10%. Körperverletzungen 9% Sexualdelikte .8% gegen das Leben .1% 2. Ca 2/3 sind Eigentumsdelikte bei denen nur ein finanzieller Schaden entstanden ist. Sachbeschädigung, Diebstahl, Betrug
- Mit der Größe der Kommune steigt die Hkeitszahl. Welche Erklärungen gibt es hierfür ? 1. Günstigere gelegenheitsstruktur (mehr geschäfte, hochwertigere Güter) 2. soziodemografische Struktur (es wohnen von vornherein mehr junge Männer dort, 3. zudem fahren junge Männer vom Land in Städte zum feiern, Jugendtourismus, Studenten, Stationierte, Durchwanderer -> Kriminalität durch NICHT Ansässige 4. Höhere Anzeigenbereitschaft aufgrund der Anonymität
- Wie ist das Nord-Süd-gefälle der Kriminalität in der BRD zu erklären ? Es gibt keine genauen Erklärungen Als Korrelat konnte gefunden werden: die zahl der Sozialhilfeempfänger. Diese zeigt aber einen schwachen zusammenhang mit Kriminalität. abendliche Touristenwanderung der Jugendliche in die größeren Städte (gerade z.B. Berlin, Hamburg, Bremen) IN FRAGE KOMMEN ABER AUCH alle Faktoren, die die PKS beeinflussen, ohne dass sich die tatsächliche Kriminalität geändert hat : "Phänomene wie das Nord-Süd-Gefälle der Straftaten in der PKS (in Norddeutschland sind die PKS-Werte im Allgemeinen höher als im Süden) können so durch Unterschiede in den beschriebenen Faktoren erklärt werden und bauen nicht darauf auf, dass die Menschen im Norden Deutschlands öfter kriminelle Akte ausüben würde"
- Welches sind die Delikte mit dem höchsten Männeranteil/Frauenanteil ? Männer: Sexualdelikte, Raubdelikte, Straftaten gegen Sprengstoff-und Waffengesetze, Körperverletzungen, Sachbeschädigungen Frauen: Betrug, Beleidigung, leichter Diebstahl
- Welches Geschlecht und welche Altersgruppe ist jeweils am höchsten gefährdet bei a) Mord&Totschlag b) Sexualdelikte a) Männer, 18-21 b) Frauen, 14-18
- Welches ist eines der wenigen Deliktfelder, die Ansteigen ? Was hat nicht zugenommen ? 1. leichte Körperverletzungen Täter:Männer peak 18-21 Frauen Peak 14-6 2. Diebstahl, raub, Sexualdelikte,
- neben der PKS können noch weitere offizielle Statistiken herangezogen werden. Und was ist bei ihrer Interpretation zu beachten ? Versicherungsstatistiken Sie sind beeinflusst durch Änderung Anzeigeverhalten aufgrund von versicherungsrechtlichen Änderungen. Allerding sind schweren körperverletzungen wie bsp Frakturen wohl nicht auf Änderung des Anzeigeverhaltens zurückzuführen.
- Was sind drei Kennzeichen von Jugenddelinquenz ? 1. Ubiquiter (in Jugend generell am weitesten Verbreitet) 2.bagatellhaft 3.passager
- Wie kann man die Hellfeldrelation bestimmen Hell:Dunkel ? Durch hochrechnen der Viktimisierungsrate -> hochgerechnete Delikte werden dann mit den Delikten laut PKS ins Verhältnis gesetzt.
- Wie Wahrscheinlich ist es nach einem Diebstahl verurteilt zu werden ? nur 25% werden entdeckt nur bei 7% wird Tatverdächtiger ermittelt und bei 1,2% kommt es zu Verurteilungen (25% der tatverdächtigen)
- Lehrer schätzen die Zunahme der Gewalt insgesamt sehr viel höher ein als die Zunahme an ihrer eigenen Schule. Wie lässt sich das erklären ? Dritte-Person-Effekt:Phänomen verzerrter Wahrnehmung, nämlich die Tendenz vieler Menschen zu glauben, dass die Massenmedien andere stärker beeinflussen, als sie selbst.
- Merkmale dissozialen Verhaltens. Was sind die Ergebnisse von 1.Olweus, 2.Loeber, 3.Farrington ? 1. Aggression in Kindheit korr. hoch mit Aggression im Jugendalter (stabilstes Merkmal bei KiJu nach IQ) 2.bei extremen Ausprägungen von Aggression ist höhere Korrelation ! 3. Längsschnittstudie an 400 Männern einer Hochrisikogruppe: 50% aller inhaftierten Gewalttäter waren bereits im Kindesalter auffällig
- Was sind Korrelate von aggressivem Verhalten ? Hinweis: Jessor fasst diese zusammen auftretenden Verhaltensweisen zu einem Cluster zusammen dass er Jugendliches Problemverhalten nennt - früher Substanzkonsum - frühe Sexualkontakte - Streunen, Schuleschwänzen -Verstöße gegen altersbezogene Normen (Jugendschutzbestimmungen) -Delinquenz (Schwarzfahren, Vandalismus...)
- Prädiktoren für Stabilität und Persistent dissozialen Verhaltens ? - Früher Beginn -Vielfältigkeit des delinquenten verhaltens -Vielfältigkeit der Situationen, Situationsübergreifend. - Häufigkeit und Intensität des Auftretens
- Unabhängig von der Gültigkeit des Modells ist die Unterscheidung von Gruppen praktisch relevant. Warum ? Weil sich v.a für die Gruppe der Intensivtäter bedeutende Indikatoren finden lassen, die vorhersagen ob sich antisoziales Verhalten umso stabiler entwickelt: -Vielfältigkeit der Delikte und Situationen, Hkeit und Intensität, ..
- Erläutere das Modell von Moffitt ! Wie ist es zu bewerten ? Siehe Handbuch der Rechtspsychologie S.62-63 für mehr Info zur Ätiologie ! Beschrieb eine Typologie von mehreren Karrierreverläufen, für die Jeweils abgrenzbaren Karrieretypen werden unterschiedliche Entstehungs-und Bedingungsfaktoren formuliert. Moffitt unterscheidet 2 prototypische Formen der Delinquenz: 1,. jugendliche Delinquenz: sie ist die am häufigsten auftretende Form und ist auf die Adoleszenz beschränkt 2.lebenslange Antisozialität: ist seltener, beginnt früher und dauert bis ins Erwachsenenalter Die Annahmen von Moffit werden durch eine Reihe von Befunden und Statistiken gestützt: 1. Passt zu dem konsistenten Befund, dass 2-7% der Straftäter für 2/3 der Straftaten veranwortlich sind 2. Passt zur Alterskriminalitätskurve, deren linksschiefe eingipfeliege Form einer der am besten gesichertsetn Befunde in der Kriminologie ist. Der Gipfel liegt in der Gruppe der Heranwachsenden 3. Alter bei erstem Delikt korr. mit Wkeit für weitere Delikte.. und andere Befunde Allerdings wurden in verschiednen Längsschnittstudien immer wieder abweichende prototypische verläufe gefunden -Gelegenheitstäter -Spontanabbrecher nach Mehrfachauffälligkeit (kritische Phasen: 25. LJ, 4. Lebensjahrzehnt) -Spätstarter . (Zahl der Trajektorien aber auch methodenabhängig)
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- Warum ist die Unterscheidung krimineller Karrieren "attraktiv" Weil sich daran die Frage anschließt, ob eine Klassifizierung zu einem Karrieretyp auf Basis von Indikatoren/Präsiktoren möglich und somit eine Prognose für kriminelles Verhalten möglich ist. Zumindest in der Gruppe der Intensivtäter konnten sich hier einige Indikatoren finden lassen. (siehe Prädiktoren für antisoziales Verhalten)
- Die PKS ist eine Erledigungsstatistik der Polizei. Was bedeutet das ? Welche weiteren Statistiken gibt es ? Die PKS ist eine Erledigungsstatistik der Polizei (d.h. PKS zählt Anzeigen, Fälle und Tatverdächtige auf Polizeiinstanz und gibt dann ihre Ergebnisse an die nächste Instanz Staatsanwaltschaft weiter, die wiederum haben ihre eigene Statistik, dort werden einige Fälle auch z.B. durch Mangel an Beweisen erst gar nicht zum Gericht weiter gegeben). info: "aufgeklärte" Fälle = Fälle in denen Tatverdächtiger ermittelt wurde Kriminalitätsstatistiken: die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS)die staatsanwaltschaftliche Erledigungsstatistik (Staatsanwaltschaft)die Strafverfolgungsstatistik (Gerichtsinstanz)die Strafvollzugsstatistik Alle diese Statistiken decken nur das Hellfeld ab.
- Warum in der Stadt mehr Kriminalität? mehr Polizei = mehr aufgedeckte Delikte 1. mehr Gelegenheiten, mehr Anreize (mehr Menschen, durch Anonymität geringeres subjektives Enteckungsrisiko) 2. soziodemografische Struktur (Randgebiete, Speckgürtel dort wohnen viele junge Männer + Jugendwanderung in die Stadt gerade an Freitagen und Samstagen ) 3. erhöhte Anzeigebereitschaft in der Stadt (im Dorf regelt man Straftaten unter sich – geringeres Anzeigeverhalten)
- Sind Ausländer krimineller als die Durchschnittsbevölkerung ? So ist auch die viel zitierte „Ausländerkriminalität“ ein Effekt von unbereinigten Statistiken. Die meisten in Deutschland lebenden Ausländer sind männlich, jung, ärmer als der Durchschnitt und leben in größeren Städten. All diese Eigenschaften werden im Allgemeinen mit einer höheren Straftatswahrscheinlichkeit assoziiert.[4] Des Weiteren können Ausländer Straftaten begehen, die Deutsche nicht im Stande sind zu begehen, wie zum Beispiel einen Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz. Außerdem werden Straftaten etwa von Touristen, hier stationierten Soldaten anderer Staaten oder anderer Ausländer, die sich nur temporär in Deutschland befinden, zwar in die PKS als „Ausländerkriminalität“ aufgenommen, aber diese Personen werden dann nicht in der Bevölkerungsstatistik als Ausländer aufgeführt. Dadurch erscheint der Anteil der Straftaten von Ausländern ein wenig höher. Der Faktor "Migrationsgeschichte", der in der öffentlichen Diskussion breiten Raum einnimmt, ist für diese Statistik noch nicht aufbereitet. Die PKS macht keinen Unterschied zwischen Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund.
- Konkrete Motive der An- bzw. Nichtanzeige wurden beispielhaft in der - Göttinger Dunkelfeldstudie (1973/74) und den drei - Bochumer Dunkelfeldstudien I-III (1975/86/98) in Bezug auf die im Hellfeld der PKS bedeutendste Kategorie der Dieb-stahldeli Als Motive für eine Strafanzeige wurden in Bochum III u. a. genannt:- Schadensersatzleistungen der Versicherung 38,1%- bzw. des Täters 29,9%- staatsbürgerliche Pflichterfüllung 10,3%- Bestrafung des Täters 9,3%- Prävention 8,2%- Verärgerung 3,1%.Die weitaus meisten Diebstähle wurden jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht angezeigt. Als Gründe wurden genannt:- Schaden zu gering 40,1%- Keine Erfolgsaussichten 26,2%- Kein Interesse 7,0%- Mitleid mit dem Täter 4,7%- Keine Kenntnis über Anzeigemöglichkeit 4,1%- Zu langwierig 3,5%- Nichts mit der Polizei zu tun haben wollen 2,3%- Angst vor dem Täter 1,7%.