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Orthopädie (Fach) / Wirbelsäule (Lektion)
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- Bewegungssegment - Def. - Anzahl 2 Wirbel + Bandscheibe + Austretende Nervenwurzeln
- Skoliose - Def. Definition/ Epidemiologie- Wachstumsdeformität der Wirbelsäule in der Frontalebene mit seitendifferenten Taillendreiecken und konvex-konkaver Seitausbiegung - häufigstes Erstmanifestationsalter: 10-12a Diagnostik - Vorbeugetest am entkleideten Patienten(bei idiopath. Skoliose zu 80% rechtskonvex lokalisiert)- Lendenwulst Therapie- bis 20°: Gymnastik- 20-50°: zusätzliche Korsettbehandlung- > 50°: Operation
- Radikulärer Schmerz Als radikulär wird ein Schmerz bezeichnet, der durch Bedrängung der Nervenwurzel erzeugt wird (Bandscheibenvorfall, Spondylophyten, spinale Stenose) und deshalb bis in die Wade oder den Fuß ausstrahlt. Auch der unspezifische Rückenschmerz kann nach distal ausstrahlen und dem radikulären Schmerz ähneln (pseudoradikulär). Der pseudoradikuläre Schmerz überschreitet das Kniegelenk in der Regel nicht.
- Chondrose Als Chondrose bezeichnet man degenerativ bedingte Veränderungen des Knorpels, also letztlich Abnutzungserscheinungen. Diese können sich prinzipiell in jedem Gelenk finden, hauptsächlich gebraucht wird der Betreff jedoch im Zusammenhang mit Bandscheibenveränderungen. Ab der dritten Lebensdekade nimmt der Wassergehalt des Nucleus pulposus auch unter physiologischen (kein Krankheitswert) Bedingungen ab. In der konventionellen Röntgendiagnostik ist das an einer Abnahme der Höhe der Zwischenwirbelräume erkennbar. Die Folge ist eine Veränderung der Zugrichtung des Faserringes der Bandscheibe, die zu Verknöcherungen am Wirbelkörper (Spondylose) führt. Sind bereits knöcherne Veränderungen aufgetreten, so spricht man von der Osteochondrosis intervertebralis beziehungsweise im weiteren Verlauf, wenn die Zwischenwirbelgelenke ebenfalls knöcherne Anbauten zeigen, von der Spondylarthrosis deformans.[1]
- Chondrosis intervertebralis/ Osteochondrose - Höhenverlust durch Knorpeldegeneration - Bei Progress der Bandscheibendegeneration bilden sich reaktive knöcherne Randanbauten an den Grund- und Deckplatten aus: Spondylophyten (Pfeile). Sie entsprechen den Osteophyten bei der Arthrose.Links Röntgenbild, rechts MRT T2. Die Spondylophyten können den Spinalkanal einengen: vergleiche vorhergehendes Bild links zur Chondrosis intervertebralis mit normal weitem Spinqalkanal.
- Spondylarthrose - Ursachen - Symptome - zwangsläufige Folge von Höhenminderung der Disci intervertebralia - Die Patienten beklagen beim Befall der Lendenwirbelsäule tiefsitzende Kreuzschmerzen, die vor allem nach längerem Stehen oder Gehen auftreten. Eine Ausstrahlung bis in das Gesäß oder die hinteren Oberschenkel ist möglich (Pseudoradikulärsyndrom). Sind die Wirbelgelenke in Höhe der Brustwirbelsäule betroffen, können die Schmerzen entlang des knöchernen Thorax nach vorn ausstrahlen und auch zu einem atemabhängigen Schmerz führen. Vergleichsweise selten ist das Facettensyndrom im Bereich der Halswirbelsäule ausgeprägt. Hier stehen lokale Beschwerden mit Bewegungseinschränkung und Ausstrahlung in die Schultern im Vordergrund.
- Radikulopathie 1 DefinitionEine Radikulopathie ist die chronische oder akute Reizung oder Schädigung einer Nervenwurzel mit dadurch ausgelösten Empfindungsstörungen, Schmerzen oder Lähmungen. Sind mehrere Nervenwurzeln betroffen spricht man von einer Polyradikulopathie. 2 UrsachenDie Radikulopathie kann viele verschiedene Ursachen haben, wobei die pathologischen Veränderungen der Wirbelsäule überwiegen. Meist sind Radikulopathien lumbal oder sakral lokalisiert. Ausgelöst werden können sie unter anderem durch: OsteopathienOsteitidenHerpes zosterLyme-BorrelioseBandscheibenvorfallKnochentumoreHämatome3 SymptomeRadikulopathien gehen mit Missempfindungen in dem Bereich, welcher durch die entsprechende Nervenwurzel versorgt wird, einher. Je nach Grad der Schädigung kann es zu Ausfällen der Sensibilitätoder der Motorik kommen. In manchen Fällen fallen auch bestimmte Reflexe aus. Oft sind Radikulopathien mit starken Schmerzen verbunden, welche die Lebensqualität stark beeinträchtigen und oft der Grund für eine Berufsunfähigkeit sind. Bei chronischen Schmerzen können sie auch zuDepressionen führen. Sind mehrere Nervenwurzeln betroffen, die zum Beispiel das Zwerchfell und dieAtemhilfsmuskulatur versorgen, kann es zum lebensbedrohlichen Ausfall der Atmung kommen.
- Spezifischer Rückenschmerz - Red flaggs Infektion Tumor Deformität rheumat.Krankheit Trauma 6) neurologisches Defizit
- Definition verschiedenen Typen von Rückenschmerz Akuter Rückenschmerz: bis zu 6 Wochen Dauer Subakuter Rückenschmerz: 6 Wochen bis 3 Monate Chronischer Rückenschmerz: länger als 3 Monate anhaltend
- Lasegue-Zeichen vs. Bragard-Zeichen ---
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- ISG-Vorlauf-Phänomen 1) Im Stand2) In Rückenlage » Vorlaufphänomen (Standing-Flexion-Test): Der Arzt steht hinter dem sitzenden oder stehenden Patienten und legt seine Daumen auf einen bestimmten Teil des Beckens (hintere Darmbeinstachel). Nun beugt sich der Patient maximal nach vorn. Liegt eine Dysfunktion einseitig vor, wird der Daumen der betroffenen Seite früher mit in die Beugung gezogen.
- Patrick-Test » Patrick-Test (auch Maigne-Test): Bei diesem Test auf ein Iliosakralgelenk-Syndrom liegt der Patient auf dem Rücken, winkelt ein Bein an und lässt es nach außen fallen. Ist diese Bewegung auf einer Seite eingeschränkt, weist dies auf eine Störung im Iliosakralgelenk oder im Hüftgelenk hin.