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Konsumsoziologie (Fach) / Konsumsoziologie (Lektion)
Fragenkatalog
Diese Lektion wurde von britta_250648 erstellt.
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- Nennen sie Charakteristika gesellschaftlicher Strukturen. Definieren sie den Begriff Sozialstruktur und beschreiben sie die Analysebenen der Sozialstrukturanalyse. a) Charakteristika:- legen steuernd die Möglichkeiten und Restriktionen des Handelns fest - bedingen Regelmäßigkeit und Ordnung (=Berechenbarkeit) sozialer Systeme - zeigen sich in dauerhaften Zuständen und Ablaufmustern sozialer Prozesse - reproduzieren sich durch Regelmäßigkeiten sozialen Handelns, institutionalisierten Regelungen und gemeinsam geteilten Wert- und Normsystemen b) Sozialstruktur einer Gesellschafft umfasst (1) die soziale Beziehungsstruktur = die Gesamtheit der dauerhaft angelegten Formen sozialer Beziehungen zwischen Mitgliedern einer Gesellschaft (2) die soziale Verteilungsstruktur = die Gliederung der Gesellschaft nach sozial relevanten Merkmalen und deren Kombination, d.h. nach Merkmalen, die für die Aufnahme und Pflege sozialer Beziehungen sowie der hierfür relevanten Handlungsmöglichkeiten bedeutsam sind c) Sozialstrukturanalyse untersuch Herrschafts-/Machtstrukturen, soziale Beziehungsmuster und Regelsysteme und die soziale Ungleichheit) - Analyseebenen: 1. Analyse einzelner Bereiche der Sozialstruktur (Handlungsmuster, Beziehungsmuster wichtiger Institutionen und Organisationen) 2. Analyse typischer Handlungsbedingungen und sozialer Rollen (Klassen-/Schichtstruktur) 3. Einordnung von Gesellschaften in Idealtypen 4. Einordnung in supranationale Systeme (Europäisierung, Globalisierung)
- Bennen sie die Analysebenen der Sozialstrukturanalyse und diskutieren sie mögliche Unterteilungskriterien im Rahmen solcher Aufgaben. a) - Analyseebenen: 1. Analyse einzelner Bereiche der Sozialstruktur (Handlungsmuster, Beziehungsmuster wichtiger Institutionen und Organisationen) 2. Analyse typischer Handlungsbedingungen und sozialer Rollen (Klassen-/Schichtstruktur) 3. Einordnung von Gesellschaften in Idealtypen 4. Einordnung in supranationale Systeme (Europäisierung, Globalisierung) b) Unterteilungskriterien: - nach Subsystemen = ökonomisches, politisches, kulturelles System - nach Gruppenstrukturen und Lebensbereichen = Familie, Organisationen, Arbeits-/Freizeitbereiche - nach Bevölkerungsgruppen (-> Soziodemographie) = Alter, Junge, Frauen, Männer, Ausländer, Behinderte - nach Problembereichen: Arbeitslosigkeit, Armut, Mitbestimmung, Integration
- Charakterisieren sie Theorien sozialer Ungleichheit und beschreiben sie ihre Funktion. Theorien sozialer Ungleichheit sollen ... ... erklären, warum im Miteinander von Menschen Ungleichheit begründende Verhältnisse entstehen und wie sie wirken ... die empirische Untersuchung der Folgen dieser Verhältnisse für die Lebenschancen von Gruppen und Individuen wird als Sozialstrukturanalyse bezeichnet => sie gehören zusammen, weil sonst theoretische Annahmen spekulativ und die empirischen Analysen punktuell bleiben
- Welches sind Determinanten welches sind Dimensionen sozialer Ungleichheit? Was bedeuten in diesem Zusammenhang Statuskonsistenz und vertikale Mobilität a) Determinanten = Bestimmungsgründe, Geschlecht, Ethnie, Alter, Beruf, Wohnregion, Konfession, Lebensform, Behinderung, Hautfarbe, Sprache b) Dimensionen = Erscheinungsformen, materieller Wohlstand, Macht, Prestige, Bildung, Arbeits-/Wohn-/Umwelt-/Freizeitbedingungen, Gesundheit Status = Verortung des Einzelnen im Gefüge einzelner oder mehrerer Dimensionen sozialer Ungleichheit Statuskonsistenz: alle Merkmale korrelieren stark miteinander Statuskonsistenz = wenn alle 3 Statusmerkmale bezüglich ihrer Schichtzuordnung übereinstimmen (Hochschulabschluss, selbstständiger Zahnarzt, hohes Einkommen) 1. vertikal = wenn Menschen ihren "erworben" Status (= durch Personen selbst erarbeitete Merkmale, die veränderlich sind; Bildung, Beruf) verändern und sich somit im Schichtgefüge aufwärts oder abwärts bewegen - vertikale Aufwärtsmobilität und vertikale Abwärtsmobilität genannt
- Bennen und charakterisieren sie verschiedene Konzepte von Gefügen sozialer Ungleichheit in einer Gesellschaft. Worin sind Vorteile des Lebensstilkonzeptes zu sehen? Gefüge sozialer Ungleichheit a) Stände = Gruppierungen, deren Zugehörigkeit in der Regel durch Geburt zustanden kommt, mit weitgehend geregelten Existenzbedingungen und Lebensweisen b) Klassen = Gruppierungen aufgrund ihrer Stellung innerhalt des Wirtschaftsprozesses, die vergleichbare Lebensbedingungen hervorruft c) Schichten = Gruppierungen von Menschen mit ähnlich hohem Status innerhalt einer oder mehrerer berufsnaher Ungleichheitsdimensionen d) Lebenslage = Gesamtheit (objektiv) ungleicher Lebensbedingungen des Einzelnen, die durch das Zusammenwirken von Vor- und Nachteilen der Ungleichheitsdimensionen zustande kommt e) Milieu = Gruppe Gleichgesinnter mit gemeinsamen Werthaltungen, Mentalitäten, Arten der Sozialbeziehungen und Sicht-/Gestaltungsweisen ihrer Umwelt bei ähnlichen objektiven Bedingungen f) Lebensstil = regelmäßig wiederkehrender Gesamtzusammenhang der Verhaltensweisen, Interaktionen, Meinungen, Wissensbeständen, Einstellungen des Einzelnen: nach Richter bestehend aus subtiler Distinktion (innere Prägung), Distinktion, Stilisierung (attributive Kultur => Life Style) 1. Lebensstilkonzepte: - werden von neueren Konzepten erfasst - erfassen mehr Lebensbereiche und größere Personengruppen - sind flexibler in Bezug auf Statusinkonsistenz und Lebensverläufen - haben eine ganzheitliche und lebensnahe Sicht auf Strukturen sozialer Ungleichheit - berücksichtigen individuelle Wahlfreiheiten
- Bennen sie Ursachen des Geburtenrückgangs und beschreiben sie die allgemeine Geburtenentwicklung in der BRD. Ursachen des Geburtenrückganges: 1. Funktions- und Strukturwandel der Familie 2. Emanzipation und Enthäuslichung der Frau 3. mangelnde Versorgung mit Kinderbetreuungsplätzen 4. Konsumdenken und anspruchsvoller Lebensstil 5. strukturelle Rücksichtslosigkeit gegenüber der Familie 6. Scheu vor langfristiger Festlegung 7. emotionalisierte und verengte Paarbeziehungen 8. zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz von Kinderlosigkeit 9. gestiegene Ansprüche an die Elternrolle 10. Rationalisierung und Familienplanung 11. ungünstige Wirtschaftslage, Arbeitslosigkeit und Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse Allgemeine Geburtenentwicklung in der Bundesrepublik - Abnahme der Mehrkinderfamilien: Anteil der Frauen mit 3 u. mehr Kindern von 47% (1940) auf 22% (1965), bei Niedrig-/Geringverdienern nur noch relativ selten vorzufinden - 1-Kind-Familien sind NICHT im Trend: Zahl der Einzelkinder (19%) im Westen rückläufig: 70% der Mütter bekommen 2 Kinder - Anteil Kohortenfolge relativ konstant - späte Mutterschaft: zwischen 1970-2003 stieg Alter der verheirateten Mütter von 24,3 auf 30,1, über Hälfte der Kinder nach dem 30. Lebensjahr der Mutter geboren - Anteil der nichtehelichen Geburten steigt: ABL von 1970 -2000 von 9 auf 16%, in NBL von 22% auf 47%, wobei hier in etwa die Hälfte der Fälle eine nachträgliche Legitimierung durch die Eheschließung stattfindet - Annäherung des Ostens an den Westen
- Welches sind Funktionen der Familie nach Goode? Beschreiben sie Funktionsverlust und -wandel der Kernfamilie Funktion der Familie 1. Reproduktion 2. Statuszuweisung, soziale Verortung 3. Sozialisierung und soziale Kontrolle 4. Biologischer Erhalt, Fürsorge 5. Regeneration, d.h. emotionaler und wirtschaftlicher Erhalt Funktionsverlust und -wandel der Kernfamilie: 1. Verlust an Selbstversorgung und der Einheit von Wohnen und Arbeit 2. Verlust der Altenfürsorge, der Kindererziehung/-beaufsichtigung durch die Alten durch 2-Generationen-Familien 3. Verlust der Fürsorge- und Pflegeleistungen 4. Verlust der Erziehungs- und Ausbildungsfunktionen 5. Verlust an familienzentrierter Geselligkeit
- Was bedeutet Soziologie sieht Jugned als Soziales Phänomen? Zeigen sie die unterschiedliche Ausprägung und die historische Entwicklung der Jugendphase Jugend als soziales Phänomen: - alltäglicher Sprachgebrauch ist mehrdeutig und gegenüber den Phasen Kindheit und Erwachsenenleben unschafr - Abgrenzung in den verschiedenen Wissenschaften unterschiedliche - Jugendphase in Europa erst im Laufe des letzten Jahrhunderts richtig entwickelt, vorher gab es keine wirkliche "Jugend" Ausprägung und historische Entwicklung: - Ausprägung der Lebensphase "Jugend" in griechischen Stadtstaaten - MA: Jugendphase für männliche Elite - 18./19. Jahrhundert: Formierung der Jugend, Jünglingsideal der Aufklärung, Burschenschaften, Wandervogelbewegung heute: wird beeinflusst durch soziale Gebilde (Gesellschaftsstrukturen), Familie, Schule, berufl. Ausbildung, die Gleichaltrigen, Kirche/religiöse Institutionen
- Beschreiben sie die Situation der Jugend in der Gesellschaft heute. Der Jugendliche, die Jugendgruppe, die Jugend als Ganzes wird beeinflusst durch soziale Gebilde (Gesellschaftsstrukturen); wichtig sind v. a.: 1. Die Familie: Elterlicher Einfluß sinkt; Beziehungsstrukturen verändern sich mit Familienstrukturen; fehlende antizipatorische Sozialisation 2. Die Schule: mehr öffentliche Verantwortung (Entlastung der Familie); Aufgaben: Sozialisation, Qualifikation, Zuteilung gesellschaftl. Chancen, Vermittlung sachbezogener Verhaltensweisen; Defizite: Lehrer-Schule, Organisation des Schulalltags, altersspezifische Gruppierung 3. Berufliche Ausbildung: Ausdifferenzierung und Standardisierung, mehr Flexibilität, breiteres Ausbildungsspektrum; Probleme: Berufswechsel, Ausbildungsfähigkeit 4. Die Gleichaltrigen: Einfluß steigt seit den 60‘er Jahren (Ort jugendspezifischer Erfahrungsbildung und –artikulation: vorgegebene Alterskohorten, Freizeitangebote an homogene Gruppen); Normen, Rollen zur Lösung neuer Probleme, Sozialisation in Eigenregie, Ausgleich familialer Bedingungen, Kommunikations- und Begegnungsraum 5. Die Kirche, religiöse Institutionen: lange unbeachtet; Rückgang kirchenbezogener Religiösitöt – keine Kirchenfeindlichkeit - nachlassende religiöse Erziehung
- Was meint die Aussage: Bsiher wurden kaum soziale Räume für das Altern und die unterschiedlichen Altersphasen geschaffen? - Individualisierung und Modernisierung bedingen einen Bruch der Einheit von Arbeit, Wohnen, Freizeit, von Familie und Gemeinschaft -> dem steht noch oft das Leitbild der Mehrgenerationenfamilien gegenüber - Ältere reagiern z.T. mit Rückzug ins Private, werden passiv und erfüllen das Bild vom Altern: Rückzug, Kraftabbau, Genügsamkeit, Anspruchslosigkeit - Probleme in der Kranken- und Pflegeversicherung - demographischer Wandel (Menschen werden Älter, Bevölkerungspyramide verändert sich)
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- Erläutern sie die wesentlichen Determinanten des Funktionswandels des Haushalts und die sich daraus ergebenden Veränderungen der Gesellschaft. Determinanten: 1. steigende Zahl der Einkommensbezieher 2. starker Anstieg der mehrere Einkommen beziehenden HH 3. mehr Sach- und Geldvermögen der HH 4. Anstieg der Realeinkommen je HH-Mitglieg 5. Verkürzung der Erwerbsabeitszeit (aber neue "Zeitknappheit") 6. Veränderung der Rolle der Frau Veränderung der Gesellschaft: Vielfalt der Außenbeziehungen nimmt zu, HH immer weniger ein Ort dedr manuellen vor-Ort-Tätigkeit
- Worin begründet Kutsch die mangelnde Rationalität bei Kaufentscheidungen von Familien und verdeutlichen sie dies an zwei Beispielen zur Bedeutung von Rollenelementen im Kaufentscheidungsprozess. mangelnde Rationalität: 1. ungünstige Problemlösungszeitpunkte (morgens oder Abends) 2. sachliche Kompetenz von Liebe, Macht, Legitimation überlagert 3. unterschiedlicher Informationsstand der Beteiligten 4. gefühlsbetonte Probelmdiskussionen sind nicht tabuisiert 5. Entscheidungn parallel zu anderen Problemdiskussionen 6. Beteiligung aller am Entscheidungsprozess eher die Regel 7. gewohnte Bedarfslage und Löungsmuster Bedeutung von Rollenelementen: je nach Verfügbarkeit, HH-Einkommen oder Kompetenz ist es keineswegs festgelegt, welches HH-Mitlgied für den jeweiligen Entscheidungsprozess zuständig ist 1. Produktexperte: Wer kennt sich mit dem Produktbereich am besten aus? 2. Budgetierer: Wer hat die Ausgabhöhe fixiert?
- Begründen sie warum wir Institutionen u.U. mehr vertrauen als Individuen. - Institutionen dienen der Verhaltenssteuerung und als Anreizsystem - sie sind in der Lage wichtige Positionen mit vertrauenswürdigen Personen zu besetzen, die im Bedarfsfall unter Zurücksetzung ihrer Privatinteressen handeln
- Skizzieren sie den Wandel in der Geldwirtschaft und verdeutlichen sie bitte in diesem Zusammenhang am Beispiel die "Entkontextualisierung" des Geldes. Geld ist als Zwischentauschmittel entstanden und hat im Zeitablauf seinen Charakter verändert, als Zwischentauschgut hat Geld gleichzeitig einen Waren- und Geldcharakter: in der Entwicklung verliert es zunehmend den Warencharakter 1. Naturalgeld (Nutzgeld) wie Nahrungs- und Genussmittel 2. Zeichen-/Schmuckgeld, Perlen, Muscheln 3. Metallgeld wie Edelmetalle in verschieden Formen (Ringe, Ketten) 4. Papiergeld wie Wechsel, Noten Entkontextualisierung: Geld ist auch mit Entpersönlichung verbunden: Geldströme sind Versprechen auf die Leistungsfähigkeit in der Zukunft, werden elektronische Impulse oder zur Information. Geld hat sich gelöst von realen Gütern, Arbeit und sozialen Situationen
- Beleuchten sie bitte das Verhätlnis von Gabentausch und Warenkauf. - Einzelpraktiken des Gabentausches ereignen sich in zeitlicher Streckung und seine Symbole sind primär auf die Sozialdimension des Sinngeschehens geformt - Einzeltpraktiken im Warentausche sind primär auf die Sachdimension der getauschten Waren bezogen, gelegentlich, flüchtige Form der Gegenseitigkeit - Simultanität von Gaben- und Warentausch - Gabentausch darüber hinaus eine Voraussetzung für einen funktionierenden Warentausch - an geldbasierten Warentauschbeziehungen kommen Menschen nicht vorbei
- Strukturieren und charakterisieren sie unterschiedliche Höhepunkte im Laufe der Zeit 1. regelmäßig wiederkehrende Höhepunkte = Feiertage (Sonntag, politische, religiöse oder individuelle FT) 2. einmalige/ ingrößeren Abständen zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfindende Ereignisse (Geburt, Hochzeit) 3. religiöse FT: häufig an Gestirnen ausgerichtet 4. politische FT: nat./hist. Ereignisse 5. persönliche FT: Lebensphasen 6. Jubiläen, Feste, die in (mehr-)jährigen Abständen gefeiert werden 7. Mega-Events: außergewöhnliche, zeitlich begrenzte Veranstaltung mit großem medialen Interesse
- Erläutern sie Inhalt und Begründung der These von der Beschleunigung nach Rosa - Beschleunigung mündet objektiv in der Verkürzung und Verdichtung von Handlungsepisoden und subjektiv in eine Empfindung von Zeitnot und Zeitknappheit - Perspektivendifferenz => Probleme sozialer Ordnung Begründung: - Modernisierungsprozess - Überhöhung des Augenblicks = Gegenwartsschrumpfung = Verlust des Zeitflusses
- Erläutern sie die Vershofensche Nutzenleiter und die Maslowsche Bedürfnispyramide 1. Vershofen: - individueller Nutzen => stofflich-technische Nutzen und => seelisch-geistiger Zusatznutzen (sozialer Geltungsnutzen und persönlicher Erbauungsnutzen) 2. Maslow(von oben nach unten) a) Selbstverwirklichungsbedürfnisse b) Geltungsbedürfnisse c) soziale Berdürfnisse d) Sicherheitsbedürfnisse e) physiologische Bedürfnisse Bedürfnisse auf einer jeweils niedirigeren Ebene müssen bis zu einem gewissen Grad befriedigt sein, bevor höherrangige Bedürfnisse gezielt verfolgt werden
- Bennen und erläutern sie die Determinanten des Konsumwandels - strukturelle Änderung der Gesellschaft: Alterung, Einkommensspreizung und - verteilung, Migration, kulturelle Überforderung - sozio-kultureller Wandel: Wertewandel fürht direkt oder indirekt zu Änderungen im Konsummuster - Innovationen: die in zunehmender Massenproduktion erstellten Güter müssen verzehrt, verbraucht werden - Moden
- Erläutern sie den Begriff der Mode. Welches sind sinngebende Motive für Folgen der Mode? Welche Produkteigenschaften sind für modische Güter erforderlich? Mode = fluktueller Wandel peripherer Verhaltensformen, der durch willkürliche Vorbildsetzung ohne wesentliche Beeinflussung sozialer Strukturen erfolgt und sich auf größere Bevölkerungsteile erstreckt Begriffsentwicklung: von Paris ausgehende Änderung der Kleidung von der standesgemäßen Kleiderordnung des MAs hin zum persönlichen und sozialen Erscheinungsbild & Mode signalisiert Selbstbeherrschung, Information, Kennerschaft und Gruppenzugehörigkeit) Motive: 1. Selbstwertgefühl 2. Rivalitäts-/Wettbewerbsdenken 3. Schmuck- und Geltungsbedürfnisse 4. erotische Interessen an der Körperbetonung 5. soziale Nachahmung Produkteigenschaften 1. Äußerlichkeit, äußerer Kern veränderbar 2. weisen soziale SIchtbarkeit, Wahrnehmung auf 3. aus sozialer SIcht "entbehrlicher Güter" 4. nach ästhetischen Kriteren gestaltet
- Beschreiben sie die Entwicklung und Veränderung der Konsumorte im Zeitablauf 1. Hausierer, Krämer, Wochen- und Jahrmärkte (auf keinen fixen Ort beschränkt) 2. Läden, Markthallen, Magazine, Kaufhäuser: Absatz von industriellen Massenprodukten 3. Versandgeschäfte 4. Niedergang der Warenhäuser => Aufstieg der Verbracuhermärkte, EInkaufszentren 5. Shop-in-Shop-Systeme, Shopping Malls
- Erläutern sie den Begriff der Erlebnis- und Konsumgesellschaft Erlebnis: von hedonistischen Werten geprägt und auf das Erlangen von möglichst viel Genuss konzentriert Konsum: der Konsum von Gütern wird zum Mittelpunkt des Lebens gestellt, Massenprodukte (Wegwerfprodukte) werden durch Werbung vermittelt, Gesellschaft die keine Güterknappheit kennt
- Erörtern sie die These von der strukturellen Benachteiligung des Verbrauchers - V ist benachteiligt, da asymmetrische Information auf dem Markt besteht, d.h. eine Marktseite (Anbieter von Waren) ist besser informiert als die andere Seite (Verbraucher) - aufgrund dieser strukturellen Benachteiligung ist der Verbraucher gegenüber gewinnorientiertern Anbietern im Nachteil
- Beschreiben sie die Notwendigkeit und die Formen des staatlichen Verbraucherschutzes - Unterstützung der Verbraucherinformation, -aufklärung und des Verbraucherschutzes um Beeinflussung insbesondere junger Konsumenten zu begegnen Formen: - Informationskampagnen - institutionelle Förderung - gesetzilche Vorgaben (Kauf- und Werkvertragsrecht des BGB, Einzelbestimmungen: LM-Kennzeichungs- und Preisauszeichnungs VO, Gesetz gegen unlauterenWettbewerb, Handelsklassengesetz, Öko-VO, Verbot der Tabakwerbung .....) - Verbraucherpolitik im Allgemeinen