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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / Kapitel 3 (Lektion)
Metthoden der Perskeitspsychologie
Diese Lektion wurde von Nadjaka erstellt.
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- Was bedeutet Klassifizieren ? - Personen werden mithilfe von klaren Zuordnungsregeln einem "Typ"/"Klasse" zugeteilt. -verschiedene Typen bilden eine Nominalskala D.h. anders als bei dimensionaler Eigenschaftsmessung sind Typen untereinander nicht vergleichbar. Bsp: Geschlecht, KG vs EG, Studiengang.... Klassifizierung = die Einteilungen von Objekten anhand bestimmter Merkmale
- Wann ist bei einer Klassifikation intersubjektive Objektivität gegeben ? Nenne Beispiel für ein zufallskorrigiertes Maß (Formel, Beurteilung des Wertes)…. Wenn unterschiedeliche Beobachter die Klassifikation (fast) gleich anwenden. -> Ein Maß für zufallskorrigierte Beurteilerübereinstimmung ist Cohens Kappa : Kappa = (Übereinstimung - Zufallsübereinstimmung) / (1-Zufallsübereinstimmung) Zufallsübereinstimmung zB.: .8*.7 + .2*.3 Erläuterung: Beurteiler 1 klassifiziert .8 in Kategorie 1 Beurteiler 2 klassifieziert .7 in dieselbe Kategorie....
- Was ist Messen ? Welche Aussagen lassen die jeweiligen Skalenniveaus zu ? Messen bedeutet, dass eine empirische Beziehung zwischen Zwei objekten auf eine numerische Beziehung abgebildet wird. -> Die Beziehung zwischen den Zahlen müssen den Beziehungen zwischen den Objekten entsprechen. Die Beziehung zwischen den Objekten bestimmt das Skalenniveau und damit die zulässigen Interpretationen zwischen den Zahlen und die Art der mathematischen Operationen die mit diesen Zahlen erlaubt sind.
- Was ist Messen ? Welche Aussagen lassen die jeweiligen Skalenniveaus zu ? Messen bedeutet, dass eine empirische Beziehung zwischen Zwei objekten auf eine numerische Beziehung abgebildet wird. -> Die Beziehung zwischen den Zahlen müssen den Beziehungen zwischen den Objekten entsprechen. Die Beziehung zwischen den Objekten bestimmt das Skalenniveau und damit die zulässigen Interpretationen zwischen den Zahlen und die Art der mathematischen Operationen die mit diesen Zahlen erlaubt sind. (Gleichheit, Ordnung, Differenzen, Verhältnis)
- Viele psychologische Merkmale sind näherungsweise Normalverteilt. Wann ist mit einer Abweichung von der Normalverteilung zu rechnen ? wenn es sich um stark sozial (un)erwünschte Merkmale handelt
- Was sind Perskeitsinventare Perskeitsinventare sind Fragebögen, deren Items (häufig Likert-skaliert) verschiedene Eigenschaften messen. Items, die dieselbe Eigenschaft messen (d.h. idealerweise eindimensional sind) gehören zu einer Perskeitsskala. Um Konsistenzeffekte zu verringern werden die Items der verschiedenen Skalen gemischt. Es gibt Selbstauskunfts- und Fremdauskunftsfragebögen
- Formel der Pearson- Korrelation ? Welche Korrelation wird für ordinalskalierte Variablen verwendet ? Überlege dir Beispiele für negative, positive und Nullkorrelationen. (Unsinnige Korrelationen, die aber bestehen -> Störche) Person r = Kov (X,Y)/SD(X)*SD(Y) = Summe über z(X)*z(Y) / n Für ordinalskalierte Merkmale: Spearman-Korrelation. Korrelation mit Lebenserwartung + Anzahl gegessener Äpfel pro Tag (Spaß) - Anzahl gerauchter Zigaretten pro Tag 0: Körpergröße unsinnig: Ärztedichte
- Wie kann transsituative Konsistenz statistisch erfasst werden ? Über die Korrelation von Verhaltensdispositionen in verschiedenen Situationen
- Wie kann transsituative Konsistenz statistisch erfasst werden ? Wie ist es mit der transsituativen Konsistenz von Ehrlichkeit bestellt ? Über die Korrelation von Verhaltensdispositionen in verschiedenen Situationen . Hartshorne und May zeigten 1928, dass die transsit. Kons. von Ehrlichkeit sehr gering ist.
- Wie ist Reliabilität definiert und wie wird sie in der Regel bestimmt ? Reliabilität ist ein Maß für die Messgenaugkeit. Sie ist definiert als Anteil wahrer Varianz am der Gesamtvarianz. Die beobachtete Gesamtvarianz setzt sich zusammen aus wahrer Varianz + Fehlervarianz. Sie wird bestimmt über die Korrelation zweier Messungen -> 1. Messungen mit demselben Test zu zwei versch. Zeitpunkten 2. Messungen mit demsleben Test zum gleichen Zeitpunkt, wobei der Test halbiert wird. 3. Messung mit demselben test zu einem Zeitpunkt wobei die mittlere Korrelation aller Items untereinander bestimmt wird. 4 Messung mit 2 Parallelen testformen zu einem Zeitpunkt
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- Was ist Cronbachs alpha ? Cronbachs alpha ist ein Koeffizient, welcher zur Bestimmung der internen Konsistenz eines Erhebungsverfahrens berechnet wird. Cronbachs alpha ist definiert als die durchschnittliche Korrelation zwischen den Items einer Skala, nach oben korrigiert um k (Anzahl der Items) durch die Spearman-Brown-Formel. Die Interne Konsistenz ist eine Form der Reliabilität. Sie gibt an, inwieweit die Ergebnisse einzelner Teile eines Untersuchungsverfahrens miteinander korrelieren. (allerdings kein Ausreichender Beleg für Eindimensionalität der Skala!) Hinweis: Die Güte eines Items kann hierbei ermittelt werden, indem die interne Konsistenz berechnet wird, wenn das Item nicht in der Skala enthalten wäre.
- Aufgabe: Die Extraversion von 100 Personen werde von je zwei ihrer Bekannten eingeschätzt. Die Korrelation beträgt .50. Wie viele bekannte der Person muss man zusätzlich fragen, damit der Mittelwert aller bekannten eine interne Konsistenz von .8 er Bei der Verlängerung eines Tests um die ursprüngliche Länge kommt es mathematisch bedingt auch zu einer Vergrößerung der Reliabilität des Tests. Diese Vergrößerung der Reliabilität kann durch die Spearman-Brown-Formel erfasst werden. (Auflösen nach k) R' = (k*R) / (1+(k-1)*R) auflösen nach k: http://images.onlinemathe.de/images/fragenbilder/images/fe70d697557ca994c45f9d65de4a1c62.png
- Was ist das Aggregationsprinzip und durch welche Formel wird es mathematisch beschrieben ? = Erhöhung der Reliabilität durch Mittelung über viele (parallele!) Messungen. (Items, Beobachtungen, etc...) Mathematisch beschrieben durch Spearman- Brown -Formel !
- Was ist Validität und welche Validitätsarten werden unterschieden ? Validität = Gültigkeit. Wird das gemessen, was gemessen werden soll ? Hierfür gibt es keine einheitliches/einzelnes Maß. 1.Augenscheinvalidität: Items erscheinen valide, weil sie plausibel wirken 2.Inhaltsvalidität (Stellen die Items eine repräsentative Auswahl aus dem potentiell möglichen Itempool dar ?) 3.Konstruktvalidität -> korreliert das zu messende Konstrukt in zu erwartender Weise mit Instrumenten die dasselbe messen(konvergente V.) bzw. etas ähnliches aber klar zu unterscheidendes (divergente V.). Um die Gefahr eines Zirkelschlusses bei der Kriteriumsvalidität zu vermeiden sollte ein hypothetisches nomologisches Netzwerk erstellt und Korrelationen der Messungen untersucht werden Unter einem nomologischen Netzwerk werden Aussagen oder Gesetze verstanden, die die Beziehung zwischen (a) beobachtbaren Merkmalen, (b) theoretischen Konstrukten und Beobachtbarem oder (c) verschiedenen theoretischen Konstrukten beschreiben.
- Was sind Persönlichkeitsfaktoren ? Perskeitsfaktoren sind Eigenschaftsdimensionen die mitHilfe von Faktorenanalysen ermittelt wurden. Vorgehen beim lexkalischen Ansatz: 1.Eingrenzen des Bereichs -> zB nur Begriffe die sich auf Beschreibung und Erklärung von Verhalten beziehen. 2. Erstellen einer Eigschaftsliste/Fragebogensitems die von vielen Menschen beantwortet werden sollen 3.Durchführen einer Faktorenanalyse: Variablen werden in Gruppen eingeteilt, die untereinander hoch korrellieren. Jede Gruppe wird durch ein gewichtetes Mittel -> den zugehörigen Faktor- charakterisiert. Die Gewichte sind die Faktorladungen = Die Korrelation jeder Variablen mit dem Faktor. Wenn die Faktoren so definiert werden, dass sie untereinander nicht korrelieren, heißen sie "orthogonal" Wichtig: heterogene Variablen und große repräsentative Stichprobe -> um fundamentale Faktoren zu entdecken.
- Was besagt die Sedimentationshypothese ? Wie funktioniert der lexikalische Ansatz Perskeitsunterscheide "sedimentieren"/finden ihren Niederschlag in Sprachen in Form von Eigenschaftswörtern -> Sameln von Eigenschaftswörtern, ausschluss von synonymen, reduktion auf praktikable Zahl -> Selbst- und Fremdbeurteilung auf den enstprechenden Items -> Interkorrelationen durch Faktorenanalyse auf wenige Faktoren reduzieren
- Welches sind die Big Five. Nenne jeweils 3 Facetten ! OCEAN Offenheit( Gebildetheit, Kreativität, O für Kunst) Gewissenhaftigkeit (Besonnenheit, Selbstdisziplin, Kompetenz, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Ordetlichkeit) Extraversion (Aktivität, Geselligkeit, ..) Verträglichkeit (Toleranz, Hilfsbereitschaft, Wärme,Herzlichkeit, Vertrauen, ) Neurotizismus ( Impulsivität, Ängstlichkeit, Depression, Nervosität, Erregbarkeit)
- Welches sind die Big Five. Nenne jeweils 3 Facetten ! Info: nur in germanischen Sprachen repliziert. OCEAN Offenheit( Gebildetheit, Kreativität, O für Kunst) Gewissenhaftigkeit (Besonnenheit, Selbstdisziplin, Kompetenz, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Ordetlichkeit) Extraversion (Aktivität, Geselligkeit, ..) Verträglichkeit (Toleranz, Hilfsbereitschaft, Wärme,Herzlichkeit, Vertrauen, ) Neurotizismus ( Impulsivität, Ängstlichkeit, Depression, Nervosität, Erregbarkeit)
- was sind Persönlichkeitstypen ? - enthalten mehrere zusammengehörige Eigenschaften, - die als besonders charakteristisch für einen bestimmten Persönlichkeitstypus angesehen werden. Hierfür wird versucht, mitHilfe von Clusteranalysen prototypische Persönlichkeitsprofle zu identifizieren Hinweis: Bei Profilvergleichen wird nicht (nur) die Korrelation sondern (auch) die mittlere Euklidische Distanz betrachtet. Asendorpf fand via Clusteranalyse eine 3-Prototypenlösung bei Kindern und bei Erwachsenen: (allerdings mit untersch. Prototypenprofilen):Resilient, Überkontrolliert, Unterkontrolliert. Diese konnten allerdings nicht repliziert werden > auch keine Untertypen davon Vorteil: Bessere Kommunizierbarkeit Nachteil: Scgubladendenken, schwer empirisch zu begründen
- Was sind PKS ? Welche Kriterien müssen für ICD-10 Diagnose erfüllt sein ? - stabiles, pathologische PK-Muster - seid Beginn des Erwachsenenalters -treffen Breite Bereiche von Erleben, Verhalten, sozialer Interaktion - subjektive Beschwerden oder Leistungseinbußen -Nicht organisch oder durch niedrige Intelligenz bedingt ICD 10 verlangt 3 Kriterien: 1. Stabil 2. Tiefgreifend und in vielen Situationen unangemessen 3.Unausgeglichenheit in mehreren Funktionsbereichen 4.subjektives Leiden 5.Leistungseinbußen 6.Beginn in Kindheit/Jugend
- Wie ist die reliabilität von PKS zu bewerten Gerade ausreichen mit Kappa =.64 WENN dieselben Interview-Videoaufzeichnungen beurteilt werden ! Unreliabilitäten aufgrund unterschiedlicher Interviewstile werden nicht erfasst. Reliabliität für die einzelnen Kriterien .73-.91 (Loranger 1994)
- Wie könnte eine dimensionale Klassifikation bei PKS aussehen (Widinger 2002) 1. PK-Profil erstellen 2.Prüfen ob PK-typische Probleme der Lebensführung vorliegen (Bsp. Katalog von McCrae) 3.Bestimmung der Schwere des Problems -> Störung ja/nein 4. gegf. profilgeleitete prüfung ob andere Störungen Vorliegt FAZIT => Es reicht nicht, Extremvarianten als PKS zu betrachten. aber: PK-Profil kann die suche nach möglichen PK-Störungen eingrenzen
- Definition: Was ist ein Perskeitsprofil ? Eigenschaftswerte einer Person in vielen Eigenschaften einer einheitlichen Skala (Likert, z-Werte...)
- Mit welcher Methode kann man PK-Typen untersuchen ? Mittels Clusternalyse lassen sich Profile in Gruppen ähnlicher Profile einteilen UND pro Gruppe ein prototyisches Profil gebildet werden.
- Aufgabe: Gegeben ist IQ-Test mit 10 Aufgaben. Mittlere Korr ist .3 Frage: Wie hoch ist die interne Konsistenz ? R' = (10*.3)/ (1+(10-1)*.3) = .81
- Was ist eine Eigenschaftsvariable ? Zufallsvariable, die mit Intervall/Rationalskala gemessen wird und jeder Person einen Eigenschaftswert zuweißt.
- Was ist das Problem bei der Messung von stark sozial (un)erwünschten Eigenschaften ? DieTendenz zu sozial erwünschtem Antworten ist selbst eine Eigenschaft auf der personen variieren und die Perkeitsmessungen verzerrt. Die Tendenz könnte zwar mit Lügenskalen und Beobachtungen erfasst werden, ist aber dennoch nicht von der eigentlich zu messenden Eigenschaft trennbar (Kann nicht herausgerechnet werden. Ergebnisse sind dann mit Vorsicht zu interpretieren).