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Tierhaltung (Fach) / Altfragen (Lektion)
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- Beschreiben sie die Funktionsbereiche und die wesentlichen Aufstallungsteile einer strukturierten freien Abferkelbucht Aufstallungsteile: Liegebereich → eingestreut → Schutzbügel gegen Erdrücken der Ferkel eingehauster Ferkelbereich perforierter Auscheidungsbereich Funktionsbereiche: Nestbauverhalten → Einstreu im Liegebereich Trennung des Kot und Liegeplatzes Säugeverhalten → Schutzbügel gegen Zequetschen Bewegung → 7,6 m2 Kontakt zu Ferkel
- Beschreiben sie das prinzip von stabilen und dynamischen Gruppen bei der Gruppenhaltung trächtiger Sauen. Was sind Vor- und Nachteile (je 2)? Dynamische Gruppe: = Zusammensetzung ändert sich ständig + weniger Platzbedarf, besser zu organisieren - Stress, Rangkämpfe, Umrauschen Stabile Gruppe: = Gruppe bleibt immer zusammen, Umstallung der ganzen Gruppe + weniger Stress, gegenseitiges Kennen - schwierige Organisation, mehr Platzbedarf
- Nennen sie 4 Einrichtungselemente einer Mastputenhaltung Nippel- oder Rundtränken Rund- oder Längströge Einstreu (Hobelspäne oder Streu) Lüftungsanlage
- Beschreiben sie die Baumerkmale eines Liegeboxenlaufstalls für Milchkühe in einem Außenklimastall. Auf was ist im Winter zu achten? keine Wärmedämmung → Temperturverlauf im Stall wie draußen oft keine Wände → nur Jalousien (Windschutz) Überdachung frei zugängliche Liegeboxen (eine pro Tier) Fressplätze (genügend lang) Gänge (genügend breit) trittsicherer Boden keine Sackgassen Im Winter ist darauf zu achten, dass die Tränken nciht zufrieren. Um dies zu verhindern, kann man die Rohre isolieren, warmes Wasser verwenden, Heizdrähte um die Wasserleitungen legen,... Auch der Melkstand darf im Winter nicht einfrieren.
- In einem Kurzstand für Kühe können folgende Probleme auftreten. Geben sie an, welche Schäden oder Verhaltensänderungen Sie an den Kühen dabei erwarten. Aufstehen und Abliegen erschwert → kein Kopfschwung möglich kaum Platz um komplettes Abliegen zu gewährleisten → Querliegen Komfortverhalten (gegenseitiges Putzen icht möglich) höhere Verschmutzung Ketten könne einschnpüren und Wunden verursachen kein Sozialverhalten
- Nennen sie 5 Haltungsformen für die Stiermast und drei wichtige Haltungsformen Vollspaltenboden: Steh-, Lauf udn Liegeflächen sind perforiert, kein Einstreu, Gummimatten als Liegekomfort Liegeboxen-Laufstall: Liegeboxen für jedes Tier frei zugänglich Tiefstreustall: eingestreute, ebene Liege- und Fressflächen Zweiflächentiefstreu: Liegeflächen eingestreut, Fressplatz ohne Stroh Tretmiststall: eingestreute, schräge freie Liegefläche Anbindehaltung: kurz-, mittel-, langstand
- Nennen sie jeweils 4 Vor- und Nachteile der Freilandhaltung der Legehennen Vorteile: das ganze Verhaltensinventar kann gezeigt werden (scharren, Futtersuche, Staubbaden, Sonnenbaden) Futterergänzung Ausweichmöglichkeiten Tageslicht und Außenklima höhere Knochenfestigkeit durch Bewegung Nachteile: Parasiten verlegte Eier höhere Produktionskosten schwieriges Management und Überwachung
- Beshreiben sie die herkömmliche Praxis bei der kastration von männlichen Ferkeln und nennen sie 3 Alternativen, die Praxisreif sind. Chirurgische Kastration ohne Schmerzausschaltung 1. Lebenswoche Folgen: Stressbelastung, akuter Schmerz während Eingriff Alternativen: chirurgische Kastration mit Schmerzausschaltung Ebermast Impfung gegen Ebergeruch
- Nennen sie mögliche Ursachen von Schwanzbeissen bei Schweinen Reizarmut Gruppenmitgleid als Beschäftigungsobjekt kein Einstreu Hunger Beschäftigungsmangel
- Geben sie zu den folgenden 4 Merkmalen an Kühen die Ursache von der Einrichtung an, warum Tiergerechtheit der Liegebox nciht erfüllt sind 1. Sprunggelenksschäden 2. pferdeartiges Aufstehen 3. Verletzung am Hüftbeinhöcker 4. Liegen mit der Hinterh Sprunggelenksschäden: zu harter Untergrund, zu kurze Boxen pferdeartiges Aufstehen: zu wenig Platz für kopfschwung, zu hoher Nasenriegel Verletzung am Hüftbeinhöcker: zu harter Untergrund, zu kurze Boxen Liegen mit der Hinterhand über die Kotkante hinaus: zu kurze Boxen, zu tiefer Nackenriegel
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- nennen sie 2 zulässige Formen für die Einzelhaltung bei Kälbern und beschreiben sie diese kurz Boxen: Einzeltier knn sich frei bewegen, bis 8 Wochen, Sichtkontakt zu Artgenossen, durchbohrte Seitenwände, breitestes Liegen muss möglich sein Iglus: Hütten, Liegeplatz eingestreut, trocken, windgeschützt, ständiger Zugang zum Auslauf, im Sommer für Schatten sorgen
- Welches sind die Anforderungen an einen Fressgitter für Kühe im Laufstall? Was schreibt das Tierschutzgesetzt vor? In welcher Gesetzgebung befinden sich diese Bestimmungen? Futter höher als Boden nicht zu breit, damit Tiere nciht durchsteigen können, aber breit genug für die breiteste Kuh hoch genug leicht geneigt keine rausstehenden Schrauben beim Fangfressgitter, muss die Kuh bequem stehen können Gesetz: Fressplatzbreite: 0,8 m 3,5 - 4 m von Liegeplätzen enfernt europäisches Übereinkommen zum Schutz von Tieren in landwirtchaftlicher Tierhaltung Richtlinie 98/58/EG des Rates über den Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere Tierschutzgesetz Verordnung zum Schutz landwirtschaflticher Nutztiere
- Welche baulichen Anordnungen für Liegeboxen kennen sie? Was ist die Konsequenz für den Platzbedarf für die Kuh? 1. Liegeboxenlaufstall eine Box pro Tier getrennt vom Fressplatz 2. Fressliegeboxenlaufstall Fress und Luegeplatz gleich wie Anbindehaltung nur ohne Kette Anordnung von liegeboxen: Wandständige (Kopf zur Wand) Gegenständige
- Liegeboxen, einzelne Teile und Funktion Kotkante: hintere Begrenzung → Einstreu bleibt in Tiefbox Bugkeil: vordere Begrenzung der Liegefläche → Kopfschwungraum bleibt erhalten Nackenriegel: waagerechte Boxenbegrenzung auf Höhe des Trennrahmens → Zurückdrängen beim Aufstehen → Kot auf Laufgang Stirnriegel: abgesenkte Waagerechte Boxenbegrenzung → verhindern das Durchlaufen/-robben der Liegebox nach vorne Trennbügel: Abtrennung zur Seite → Liegeboxenbreite, kein Querliegen
- Geben Sie für die drei angeführten Aufstallungssysteme je drei wichtige bauliche Merkmale an! Für welche Nutztiere sind die jeweiligen Systeme geeigent? Tretmiststall Dreiflächenbucht Vollspaltenboden Tretmiststall: Rinder schräge eingestreute Fläche Laufgang eben → muss ausgesmistet werden Futter am Laufgang unten Dreiflächenbucht: Schweine Gruppenhaltung Fress-, Liege- und Kotbereich getrennt genug Fläche Vollspaltenboden: Gruppenhaltung Rindermast keine Trennung von Fress- und Liegebereich vollperforierter Boden Kann mit Gummimatten ausgelegt sein → ein wenig höherer Liegekomfort
- Beschreiben sie die baulichen Anforderungen beim Kurzstand für Kühe Mittellangstand Kurzstand: Fressbereich immer fei zugänglich- kein Gitter tierseitige Trogwand max. 32cm tiefster Punkt des troges 10 cm höher als Boden Anbindung: Spiel vor und Rückwärts: 60cm rechts links: 40 cm Mittellangstand: Absperrgitter zum Fressbereich hohe Trogwand (50-60 cm) Trog 15-20 cm über Boden Anbindug an Mauer → Kein Platz zum Aufstehen oder hinlegen → Querliegen
- Beschreibensie 3 Haltungssysteme für Legehennen. 3 Unterscheidungsmerkamale pro system Käfighaltung: 4 Hennen pro Käfig künstliche Lichtquellen Eiersammelbehälter Kotbänder Bodenhaltung: Kotgrube und Scharraum mit Einstreu Sitzstangen Nester mit/ ohne Einstreu Außenscharrraum (nicht immer) Volierenhaltung: mehrere übereinander liegende Etagen it Gittern/ Rosten und darunter liegenden Kotbändern Scharraum mit Einstreu Sitzstangen Freilandhaltung: Zugang zu Grünlandauslauf muss Sträucher, Büsche,... enthalten Gras
- nennen sie drei Anforderungen an einen Außenklimamaststall aus baulicher und klimatishcer Sicht warme zugfreie Liegeflächen Mikroklimazonen (warme Ruhekisten) Laufbereich mit Spalten oder Einstreu Kondenswasserbildung muss vermieden werden Kot darf nicht gefrieren gute Durchlüftung Wasser darf nciht gefrieren
- Beschreiben sie die drei Bereiche einer 3-Flächenbucht für Mstschweine - wleche Anforderungen müssen hier erfülltt werden? Liegeplatz: von fester Wand umgeben (3 Seiten) eingestreut durch schwelle abgetrennt kann als Kiste gestaltet sein (Kistenstall) Fressbereich: planbefestigt Einzelfresstände oder Sichtblenden am Trog Kotbereich: perforiert Flächenbedarf: 3 - 3,5 m2 pro Sau (davon 1,3 m2 Liegefläche) Bewegunsareal 3m2 pro Sau
- was sind Vor- und nachteile,einer Abrufstation zur Fütterung für Sauen in Gruppenhaltung? nennen sie drei Vorraussetzungen, dass die Abfütterung gut funktioniert Vorteil: individuelle Futterzuteilung mehrmals täglich kleine Futtermengen → braucht mehr Zeit Nachteil: kein synchrones Fressen eventuell Kämpfe beim Zugang Ein- und Ausgang räumlich getrennt nach dem Ausgang eingestreute Fläche → Strohaufnahme, kauen, Sättigungsgefühl Beschäftigung
- Vor- und Nachteile einer einstreulosen Abferkelbucht mit Kastenstand und perforierten Böden (je 3) Vorteile: wenig Arbeitsaufwand wenig Platzbedarf akzeptable Erdrückungsrate Nachteile: kein Nestbauverhalten möglich → Stress Kontakt zu Ferkeln erschwert kein getrennter Kotplatz kaum natürliches Verhalten möglich
- Nennen sie drei Haltungsformen für abgesetzte Ferkel Außenklima: 1.Kistenstall: geschlossener, nciht beheizter Stall mit Liegekisten planbefestigter Fress und perforierter Kotbereich klimatisierter Stall: 2. Flatdeck: unstrukturierte, einstreulose Bucht mit vollperforierten Böden 3. Tiefstreustall: Bucht mit Tiefstreubett im nicht geheizten, gechlossenen Stall oder Ofenfrontstall
- In welchem Alter werden Ferkel abgesetzt? udn wie schwer sind sie dann? 4 Punkte die beim Absetzen eine Stressituation darstellen 28 tage (3-6 Wochen) 6-8 Kg Trennugn von Mutter keine Milch mehr → Futterumstellung Stallwechsel, Klimawechsel Neugruppierung evtl. Transport