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Methoden der kognitiven Neurowissenschaften (Fach) / Elektroenzephalographie (Lektion)

EEG

Diese Lektion wurde von FelixOskarGRI erstellt.

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  • EEG-Rhythmen Alpha-Wellen (sinusförmig) 8 - 13 Herz (Hz), 20 - 40 mV mental inaktiv, trotzdem in Alarmbereitschaft Augen zu (kein Schlaf) Augen geöffnet: Veränderung > Anstieg des Signals im Wachzustand geringer visueller Aufmerksamkeit v. a. okzipitoparietal
  • EEG-Rhythmen Beta-Wellen 13 - 30 Hz,1 - 10 mV Reaktivität beim Öffnen der Augen; REM-Schlaf; konstante Anspannung des Muskels Können stark durch Psychopharmaka beeinflusst werden!
  • EEG-Rhythmen Gamma-Wellen > 30 Hz bei starker Konzentration oder Lernprozessen mit bloßem Auge nicht auf dem EEG zu erkennen
  • EEG-Rhythmen Delta-Wellen < 4 Hz (niedrige Frequenzen) Erwachsene: Tiefschlafphase; Kinder: normal im Wachzustand als pathologisch anzusehen > Hinweis auf Hirnfunktionsstörung oder Hirnläsion
  • EEG-Rhythmen Theta-Wellen 4 - 7 Hz meistens bei Kindern, seltener bei Erwachsenen normal im Döszustand zwischen Schlafen und Erwachen
  • Elektrocorticogramm (ECoG) Makroelektroden werden direkt auf die Hirnrinde gesetzt > direkte Ableitung der elektrischen Potenziale von der Hirnrinde Durch selektive Reizung einer Elektorden kann die Funktion der darunter liegenden Hirnrinde gemessen werden! > insgesamt sind die Amplituden im Durchschnitt 3 -10 mal höher als im EEG!! Bei Epilepsie: Durch ein ECoG kann bestimmt werden, welche Teile des Gehirns entfernt werden können, ohne andere Funktionsbereiche zu beeinträchtigen!!
  • Oszillationen phylogenetisch alter Mechanismus, um ankommende Informationen zu gruppieren, einzelne neuronale Schaltkreise zeitlich & physisch zu sog. neuronalen Ensembles zusammenzubinden und neuronale Plastizität & Gedächtnis zu garantieren
  • Gliazellen umgeben das Soma und die Dendriten Sie fördern die Verstärkung und Ausbreitung des Potentiales (Signal des EEG)
  • Noise Noise-Reduktion durch entsprechende Verstärker
  • Messung des EEG Vorgehensweise Neuroelektrische Signale werden als Potentialdifferenzen zwischen zwei Elektroden aufgezeichnet. Eine Elektrode stellt eine Reihe im EEG dar Position der Elektroden wichtig: Meistens 10-20-System verwendet
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  • Messung des EEG Unipolare Ableitung Spannungsdifferenz zwischen Punkt und Referenzelektrode (Ohrläppchen, Nase, Kinn)
  • Messung des EEG Bipolare Ableitung Differenz zwischen zwei benachbarten Elektroden
  • Messung des EEG 4 wichtige Positionen 1. Nasion (Nasenbrücke)2. Inion (Hinterkopf)3. und 4. Rechts und links am Ohrkanal
  • Messung im EEG Parameter 1. Frequenz (Hertz, Hz)2. Amplitude (Spannungsdifferenz): Teils bis zu 300 mV, im ECoG 3 bis 10 mal höher.3. Form (Grundaktivität, Potentialmuster)4. Häufigkeit der Potentialformen und –muster5. Zeitliche Abfolge der Potentialschwankungen6. Topographische Verteilung > Im Allgemeinen werden die Wellen mit zunehmender Wachheit schneller
  • Messung im EEG Asynchrones Muster Starke emotionale Belastung Verlust der willentlichen Kontrolle
  • EEG-Messung Voraussetzung zeitliche Synchronisation für die EEG-Rhythmen
  • Sonstige Wellen Sharp-Waves: Steile Wellen, epilepsietypisch Sharp-slow-wave: Sharp-wave mit folgender hochgespannter langsamer Welle Spike-waves: Hochgespannte langsame Welle Slow cortical potentials: Schlafspindeln, K-Komplexe, Vertex-Wellen
  • Schlaf-EEG Phase 1:Übergang von Wach zu dösig. Alpha-Rhythmus verschwindet, Theta-Aktivität nun dominant Phase 2:Vertex-Wellen mit großer Amplitude, Schlafspindeln oder K-Komplexe Phase 3 und 4: Langsame Schlafwellen, Theta- und Delta-Aktivität mit großer Amplitude
  • Bei Epilepsie: Unterscheidung im Schweregrad zwischen ... petit-mal-Anfall Abrupter Aufmerksamkeits- und Reaktionsverlust gegenüber der Umwelt Nur kurze Blackout-Phase
  • Bei Epilepsie: Unterscheidung im Schweregrad zwischen ... grand-mal-Anfall Es sind weite Teile des Gehirns betroffen Verlust des Bewusstseins