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EMOR (Fach) / Repetiotionsfragen Buch (Lektion)

Buch

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  • Erläutern Sie das Grundmodell der organisatorischen Gestaltung. • Phase 1: Erkennen des Organisationsproblems: Organisatorische Probleme müssen zuerst identifiziert werden. • Phase 2: Initiierung und Förderung der Reorganisation: Einerseits sollen die Beiträge und Kosten organisatorischer Massnahmen abgewogen werden, wobei die unmittelbaren Kosten und Folgekosten einer Reorganisation die erwarteten Leistungen nicht übersteigen dürfen. • Phase 3: Planung der Reorganisation: 1. Aufnahme und Analyse des Problemfelds. 2. Problemdiagnose und Vorgabe der Gestaltungsziele. 3. Generierung von Gestaltungsalternativen. 4. Bewertung und Auswahl einer Gestaltungsalternative • Phase 4: Einführung der gewählten Organisationslösung • Phase 5: Kontrolle und Weiterentwicklung der neuen Organisationslösung
  • Erläutern Sie das Konzept des Business Reengineering. BPR bedeutet ein fundamentales Überdenken und radikales Redesign von Unternehmen oder wesentlichen Unternehmensprozesses. Das Resultat sind ausserordentliche Verbesserungen in entscheidenden, heute wichtigen und messbaren Leistungsgrössen in den Bereichen Kosten, Qualität, Service und Zeit.
  • Welche Gestaltungsvariablen zeichnen das Business Reengineering aus? • Kernprozess • Kernfunktionen • Supportfunktionen
  • Beschreiben Sie die grundlegenden Prinzipien der Organisationsentwicklung. OE kann im allgemeinen als ein langfristig angelegter, organisationsumfassender Entwicklungs- und Veränderungsprozess von Organisationen und der in ihnen tätigen Menschen verstanden werden. Der Prozess der Organisationsentiwcklung beruht auf dem Lernen aller Betroffenen durch direkte Mitwirkung und praktische Erfahrung. Sein Ziel besteht in einer gleichzeitigen Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Organisation (Effektivität) und der Qualität des Arbeitslebens (Humanität) Drei Grundlegende Prinzipien: 1. Betroffene zu Beteiligten machen: Darunter soll verstanden werden, dass die jenigen, die später bestimmte Verhaltensregeln zu beachten haben, an der Ausarbeitung dieser Regelnd zu beteiligten sind. 2. Hilfe zu Selbsthilfe: Die Betroffenen selbst bestimmen mit der Hilfe von Prozessberatern den Inhalt der Veränderugsprozesse. 3. Machtausgleich
  • Erläutern Sie die Phasen des Prozesses der Organisationsentwicklung nach Lewin. 1. Unfreezing (auftauen): Am Anfang jedes Wandels soll die Bereitschaft zur Veränderung bei den betroffenen Individuen gefördert werden. Sie sollen von der Notwendigkeit der Umgestaltung überzeugt werden. 2. Moving (ändern): In der zweiten Phase beginnt die eigentliche Veränderung des alten Zustands. Daten werden gesammelt und aufgearbeitet, Handlungen geplant und durchgeführt. Je nach Problem empfehlen sich organisatorische oder personelle Entwicklungsmassnahmen. Bevor organisatorische Lösungen generiert werden, sollte beispielsweise die Teamfähigkeit der in einer Gruppe zusammenarbeitend Personen verbessert werden. 3. Refreezing (Wiedereinfrieren): Grundlage für weitere Verbesserungen sollen gelegt werden, wodurch eine Vorstufe zum erneuten Auftauen und ändern gebildet wird. In dieser Phase wird die implementierte Lösung stabilisiert, um zu vermeiden, dass das Unternehmen nach einer Weile in den alten Zustand zurückfällt.
  • Vergleichen Sie die Konzepte des Business Reengineering und der Organisationsentwicklung miteinander. • BPR: Herkunft aus Ingenieurwissenschaften/Beratungspraxis (Managementorientiert)  • OR: Herkunft aus sozialpsychologie/Beratungspraxis (Sozialorientiert) • BPR: Grundidee ist das Fundamentale Überdenken und radikales Redsign von Unternehmen und Unternehmensprozessen(Revolutionäler Wandel) • OE: Grundidee ist das längerfristig angelegter, organisationsufassender Veränderungs- und Entwicklungsprozess von Organisationen und der darin tätigen Menschen (evolutionärer Wandel) • BPR Normative Grundposition (Auswahl):  Diskontinuierlich Denken (Mit Unterbrechungen), Frage nach dem Warum, Überzeugte zu Beteiligten machen • OE: Normative Grundposition(Auswahl): Hilfe zu Selbsthilfe, Betroffene zu Beteiligten machen, Demokratisierung und Enthierarchisierung.  • BPR: Menschenbild Tendenzielle Theorie X • OE: Menschenbild: Theorie Y • BPR: Charakterisierung der Veränderung: Tiefgreifender und umfassender Wandel, Diskontinuität, Veränderungen in grösseren Schüben. • OE: Charakterisierung der Veränderung: Dauerhafter Lern- und Entwicklungsprozess, Kontinuität, Veränderung in kleinen Schritten • BPR: Zeithorizont: mehrjährig mit Druck auf raschen Erfolg (in quantifizierbaren Grössen) • OE Zeithorizont: Langfristig mit Geduld und Offendheit • BPR: Veränderungsobjekt: Gesamtunternehmen bzw. Kernprozesse • OE: Veränderungsobjekt: Gesamtunternehmen bzw. Teilbereiche • BPR Ziele: Erhöhung der Wirtschaftlichkeit • OE Ziele: Erhöhung der Wirtschaftlichkeit (ökonomische Effizienz) und der Humanität (soziale Effizienz)
  • Worin liegen die Stärken und Schwächen des Business Reengineering und der Organisationsentwicklung. • BPR Stärken:  1. Klare Abgrenzung der Veränderungsphasen 2. Möglichkeit zum Neuanfang 3. Chance zur deutlichen Steigerung der Wirtschaftlichkeit 4. Schnelligkeit des Wandels 5. Konzeptionelle Einheitlichkeit der Veränderung • BPR Schwächen: 1. Instabilität in der Phase der Veränderung 2. Zeit- und Handlungsdruck 3. Druck auf kurzfristige Resultatverbesserung 4. Ausschluss alternativer Veränderungsstrategien 5. Mangelnde Sozialverträglichkeit • Vorteile OE: 1. Sozialverträglichkeit 2. Natürliche Veränderung 3. Berücksichtigung der Entwicklungsfähigkeit der Systemmitglieder 4. Förderung des Selbstmanagement bzw. der Selbstorganisation 5. Langfristige Optik 6. Vermeidung/Reduktion von Änderungswiderständen • Nachteile OE: 1. Reaktionsgeschwindigkeit 2. Extrem hohe Anforderungen an die Sozialkompetenz der am Organisationsentwicklungsprozess Beteiligten 3. Zwang zur Suche nach Kompromissen 4. Unzureichende Möglichkeiten zur Durchsetzung unpopulärer, aber notwendiger Entscheidungen (Unterschätzung der Machtkomponente) 
  • Nach welchen Kriterien können Stellen gebildet werden? Stellenbildung nach Verrichtung Stellenbildung nach Objekt Stellenbildung nach Region
  • Worin bestehen die Vorteile einer funktionalen Struktur? Einfache und überschaubare Struktur Nutzung von Spezialisierungseffekten In sich geschlossene, klar abgegrenzte und damit gut kontrollierbare Funktionsbereiche
  • Welches sind die Vorteile einer divisionalen Organisationsstruktur? Entlastung der Unternehmensführung: dadurch stärkere Konzentration auf strategische Fragen Ganzheitliche Delegation von Aufgaben, Verantwortung und Kompetenzen Bessere Koordination und schnellere Entscheidungsfindung innerhalb der Divisions. Divisions können auf Umweltveränderungen flexibel reagieren Weit gehende unternehmerische Selbstständigkeit der Spartenleiter erhöht die Motivation und ermöglicht eine bessere Erfolgsbeurteilung Vielfältige Möglichkeiten zur Personalentwicklung
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  • Erläutern Sie die wesentlichen Elemente einer Management-Holding. Unter Holdung ist ein Unternehmen zu verstehen, dessen betrieblicher Hauptzweck in einer auf Dauer angelegten Beteiligung an rechtlich selbstständigen Unternehmen liegt. Finanzholding und Managementholdung
  • Was versteht man unter einer Matrixorganisation Mehrlinienorganisation. Stellenbildung auf der gleichen hierarchischen Stufen nach zwei oder mehreren Kriterien erfolgt gleichzeitig
  • Welches sind die Voraussetzung für die Wahl einer Matrixorganisation? Grosse Mehrproduktenunternehmen, die sich in einer dynamischen Unternehmensumwelt befinden.
  • Worin liegt die Hauptproblematik einer Matrixorganisation und wie kann sie gelöst werden? Eindeutige Abgrenzungen der Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung zwischen beiden hierarchisch gleichwertigen Leitungsebenen. Bei einer Glieder nach Produkten und Funktionen wird meistens folgende Regelung getroffen: Der Produkt- oder Projektmanager hat die Aufgaben, seine Produkte oder Projekte quer durch alle Funktionen zu betreuten und zu koordinieren.
  • Worin liegen die Vor- und Nachteile einer Matrixorganisation? Vorteile: ganzheitliche innovative Problemlösung unter Berücksichtung von unterschiedlichen Standpunkte, Entlastung der Unternehmensführung durch spezialisierte Leitungsfunktionen innerhalb der verschiedenen Dimensionen, kurze Kommunikationswege, flexible Anpassung der Organisation an die Markt- und Wettbewerbserfordernisse, Hierarchie steht nicht im Vordergrund, vielfältige Möglichkeit der Personalentwicklung durch unternehmerische Perspektiven der Matrixmanager  Nachteile:  Problematische Kompetenzenabgrenzung durch die Mehrfachunterstellung der Ausführungsstellen; dadurch können Kompetenzkonflikte und Machtkämpfe entstehen, schwierige und zeitintensive Koordinations- und Entscheidungsprozesse Gefahr zu vieler Kompromisse Hohe Informationsverarbeitungskapazität erforderlich Bürokratisierungstendenz durch aufwendige Kommunikations- und Kompetenzenregelungen, grosser Bedarf an qualifizierten Führungskräfte
  • Was versteht man unter einer Netzwerkorganisation? Besteht aus relativ autonomen Mitgliedern (Einzelpersonen, Gruppen, Unternehmen), die durch gemeinsame Ziele miteinander verbunden sind und zur gemeinsamen Leistungserstellung ein komplementäres know-how einbringen. 
  • Was ist die Aufgabe der organisatorischen Gestaltung? Entwurf und Implementierung geeigneter Regeln, die eine effektive und effiziente Realisierung der vorgesehenen Wertschöpfung erlaubt.
  • Die Struktur folgt die Strategie. Welche Fragen sind zusammenhängend zu beantworten? - Welche Anforderungen stellt die Strategie an die Organisation? - Mit welchen Massnahmen können die Anforderungen erfüllt werden?
  • Was bedeutet Effektivität? Mass für die Zielerreichung. Eine Organisation ist effektiv, wenn sie die richtige Ziele anstrebt und erreicht. Do the right things
  • Was bedeutet Effizienz? Mass für die Wirtschaftlichkeit. Eine Organisation ist effizient wenn sie die richtigen Mittel richtig einsetzt, um die angestrebten Ziele zu erreichen. Do the things right.
  • Welche Strategien gibt es und was definieren sie? Unternehmensstrategie, Wettbewerbsstrategie, Funktionalstrategie Sie definieren die relevante Wertschöpfung.
  • . Was sind die Anforderungen an die Organisation? Strukturell: Ressourceneffizienz, Prozesseffizienz, Markteffizienz Personell: Motivation, Qualifikation
  • Was sind die Gestaltungsmassnahmen in diesem Zusammenhang? Organisation: Strukturen, Prozesse, Schnittstellen MA-Führung: Anreize Steuerungssysteme: Controlling
  • Was ist Organisation? 1. Chaos? Ohne Ordnung herrscht Chaos. Organisation als der bewusste Entwurf von Regeln. 2. Organisieren? Organisation als Organisieren. Organisation als Tätigkeit, die eine Gesamtaufgabe strukturiert und die entstandenen Teilaufgaben im Hinblick auf bestimmte Zielsetzungen ordnet. 3. Organisation? Organisation als Ergebnis des Organisierens.  Organisation als Aufbau eines Unternehmens oder als Abfolge von bestimmten Tätigkeiten.  
  • Drei Merkmale einer Organisation:   Organisationen sind zielgerichtet, Organisationen sind offene Soziale Systeme und Organisationen weise eine formale Struktur auf.   Unter Organisation ist sowohl das zielorientierte ganzheitliche Gestalten von Beziehungen in offenen sozi