14
Gynäkologie und Geburtshilfe (Fach) / Geburt (Lektion)
2
Diese Lektion wurde von olli_evt erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
Anzeige
- Geburtsbeginn Regelmäßige Wehen mindestens alle 10 min über mindestens 30 min mit Muttermundswirksamkeit (Verkürzung der Portio, Eröffnung des Muttermundes) ggf. Blasensprung und/oder Zeichnungsblutung (ggf. blutiger Ausstoß des Zervixpfrops)
- Conjugata vera/obsterica kürzeste Verbindungslinie zwischen Promontorium und hinterem Symphysenrad Norm: 11 cm
- Diameter transversa Norm: 13,5 cm
- Durchmesser Beckenmitte (cm) 12-13
- Durchmesser Beckenmitte (cm) 12-13
- Diameter mediana exitus pelvis 9,5-11,5 cm (durch Abkippen des Steißbeins nach dorsal)
- Definition der Geburt Vorgänge, die zur Eröffnung des Muttermundes Austritt des Kindes Ausstoßung der Plazenta führen (3 Phasen; Erföffnungs, Austreibugns und Nachgeburtsperiode) Beginnt mit Einsetzen der Wehen bis 2 h nach Ausstoßung der Plazenta
- Synklitismus achsengerechte Einstellung des kindlichen Kopfes
- Vorderer Asynklitismus Naegele Obliquität; Kopf stellt sich so ein, dass die Pfeilnaht nicht mit der Führungslinie zusammenfällt, sondern sich dem Kreuzbein nähert. Vorn gelegenes Scheitelbeihn kommt in Führung
- Nachgeburtsperiode Zeit von der Geburt des Kindes bis 2 h nach Ausstoßung der Plazenta
- Anzeige
- Mikroblutuntersuchung Indikation: pathologisches CTG bei eröffnetem Muttermund Kontraindikation: maternale HIV-Infektion Zunächst intrauterine Reanimation mit Gabe von i.v. Bolus Tokolyse und Umlagerung der Gebärenden Aziditätsstadien: >gleich 7.25 keine pathologische Bedeutung Widerholung der MBU bei Persistenz des pathol. CTG nach 15 min Geburtsbeendigung i.d.R. bei pH<7.2
- Geburtstermin berechnen (letzte Periode am 24.12.2013). Zyklusdauer 32 Tage. 24.12.2013 - 3 Monate = 24.09.2013 24.09.2013 + 7 Tage = 01.10.2013 01.10.2013 + 4 Tage = 05.10.2013 (Zyklusdauer) 07.10.2013 + 1 Jahr = 05.10.2014
- Subinvolution Rückbildungsstörung des Uterus: Ursachen für eine Rückbildungsstörung können sein: Überdehnung des Uterus bei Mehrlingsschwangerschaften und Hydramnion ein zu schlaffes Bindegewebe bei Vielgebärenden Plazentareste im Cavum uteri Uterusmyome Uterusfehlbildungen Endometritis fehlende hormonelle Stimulation z.B. während des Abstillens mangelnde Bewegung der Wöchnerin
- Handgriff zur Entbindung in BEL Bracht Handgriff