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Grundlagen der VWL 1.Semester HS Osnbabrück (Fach) / Monopol (Lektion)
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- Der Cournot'sche Punkt zeigt Menge und Preis im betrieblichen Optimum eines Monopolisten an zeigt die Gewinn maximale Preis-Mengen-Kombination eines Monopolisten
- Ein Angebots-Monopol ist eine Marktform mit nur einem Anbieter und vielen Nachfragern
- Ein Angebots-Monopol findet sein betriebliches Optimum dort, wo die Erlöse die Kosten am weitesten übersteigen
- Monopol Marktform (Verkauf durch einen) Angebotsmonopol = ein Anbieter, viele Nachfrager Nachfragemonopol = ein Nachfrager, viele Anbieter zweiseitiges Monopol = ein Anbieter, ein Nachfrager
- Marktpreis im Angebotsmonopol Angebotsmonoplist hat keine Konkurrenten, d.h. er ist in seinen preis- bzw. mengenpolitischen Entscheidungen unabhängig (aktive Preis- bzw. Mengenpolitik) 1. vollkommender Markt: Preis der größten Gewinn verspricht 2. unvollkommender Markt: Preisdifferenzierung hohe Preisforderungen ⇒ Folge: aufgrund der hohen Gewinnerwartungen dringen neue Konkurrenten in den Markt bzw. Nachfrager weichen auf ähnliche Güter (Substitutionsgüter) aus
- Gewinnmaximierung im Monopol Eine Firma kann den gesamten Markt abdecken (abhängig von Zahlungsbereitschaft der Konsumenten). Die Preis-Absatz-Kurve dieser Firma entspricht der gesamten Marktnachfragefunktion: d.h. wenn der Preis (P) steigt, dann sinkt die Nachfrage (Q).
- Gewinnmaximierung im Monopol Wie wird der Gewinn maximiert? Indem der Grenzerlös (MR) = Grenzkosten (MC) ist; Ein Monopolist maximiert seinen Gewinn mit der Produktionsmenge (Qmax), bei der Grenzerlös (MR) und Grenzkosten (MC) gleich groß sind. Anschließend bestimmt er den Preis der gewinnmaximierenden Produktionsmenge (Qmax) durch einen Rückgriff auf der Nachfragekurve, die ihm zeigt, welcher Preis (Pmax) die Konsumenten zum Kauf veranlassen wird.
- Welche Aussage ist falsch? Die Preis-Absatzfunktion… A) kann von einem Monopolisten selbst ermittelt werden B) zeigt die optimale Produktionsmenge bei gegebenen Kosten C) verläuft bei vollständigem Wettbewerb horizontal B) zeigt die optimale Produktionsmenge bei gegebenen Kosten
- Welche Aussage ist falsch? Bei einem Monopol… A) verläuft die Umsatzkurve des Monopolisten in Form einer Parabel B) treffen sehr wenige Anbieter auf unendlich viele Nachfrager C) maximiert der Monopolist seinen Gewinn B) treffen sehr wenige Anbieter auf unendlich viele Nachfrager C) maximiert der Monopolist seinen Gewinn dadurch, dass er die Preise unbegrenzt erhöhen kann
- Was besagt die Aussage: „Ein Angebotsmonopolist kann entweder Preisfixierer oder Mengenfixierer sein“? Der Angebotsmonopolist kann aufgrund seiner Marktmacht die Höhe des Preises selbst festlegen. Dann wird die abgesetzte Menge vom Verhalten der Nachfrager bestimmt (Preisfixierer). Statt des Preises kann der Monopolist aber such die Absatzmenge festlegen (Mengenfixierer). Er muss dann den von der Preis-Absatzkurve vorgegebenen Preis akzeptieren, der dieser Menge entspricht
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- Welcher Zusammenhang besteht zwischen Preiselastizität der Nachfrage und der Marktmacht eines Angebotsmonopolisten? Der Monopolist verfügt nur dann über Marktmacht, wenn die Nachfrage unelastisch ist. Nur dann führt eine Erhöhung der Preise zu einer Steigerung der Erlöse. Bei elastischer Nachfrage hat eine Preiserhöhung heftige Mengenänderungen zur Folge, so dass die Erlöse sinken.
- Erläutern Sie fünf Arten der Preisdifferenzierung bei einem unvollkommenden Angebotsmonopol. Räumliche Preisdiff.: ein Ort unterschiedliche Preise Zeitliche Preisdiff.: unterschiedliche Zeit zu unterschiedlichen Preise. (Nachtstarif/Tagstarif) Persönliche Preisdiff.: unterschiedliche Personen unterschiedliche Preise (Studenten, Kinderrabatt) Mengenmäßige Preisdiff.: je nach Menge, unterschiedliche Preise (Mengenrabatt) Sachlichepreisdiff.: unterschiedliche Ausführung unterschiedliche Preise (Standart; Luxus)
- natürliches Monopol Ein Monopol, das deshaln entsteht, weil eine einzelne Unternehmung ein bestimmtes Gut für den gesamten Markt zu niedrigeren Kosten als zwei oder mehr Unternehmungen produzieren kann
- • Preisdifferenzierung 1. Grades o perfekte Preisdifferenzierung § Unternehmen schätzt die Zahlungsbereitschaft des Nachfrager individuell ein § Volle Abschöpfung der Konsumentenrente § „know your customer“
- • Preisdifferenzierung 2. Grades o selektive Preisdifferenzierung - Zahlungsbereitschaft kann nicht genau bestimmt werden- für verschiedene Mengen andere Preise (bei gleichen Stückkosten)- weitgehende Abschöpfung der Konsumentenrente
- • Preisdifferenzierung 3. Grades o Sachliche oder räumliche, aber nicht personelle Preisdifferenzierung § Es werden verschiedene Teilmärkte mit unterschiedlichen Preisen gebildet § Es werden unterschiedliche PAF auf verschiedenen Märkten angesprochen
- • Monopolpreisbildung: 1. - Liegt eine PAF vor ? -Wenn ja, dann ok (z.B. p = 30- 0,3x) - Wenn nein, dann Nachfragefunktion nach p umformen
- • Monopolpreisbildung 2. – Grenzerlöse und Grenzkosten ermitteln -> PAF mit x multiplizieren (-> Erlöse entstehen• 1.Ableitung von Erlösen = GE-> Kostenfunktion • 1.Ableitung der Kostenfunktion = GK
- • Monopolpreisbildung 3. – gewinnmaximale Menge ermitteln (Cournotsche Punkt) - GE und GK gleichsetzen- Xc = optimale Produktionsmenge
- • Monopolpreisbildung 4. – Cournot-Preis - Optimale Menge Xc in PAF einsetzen- Es ergibt sich der Cournot-Preis
- Preisdiskriminierung Die Geschäftspraktik, gleiche Güter an verschie- dene Kunden zu unterschiedlichen Preisen zu verkaufen