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Sozialpsychologie II (Fach) / Sozialpsychologie II_Sitzung 1 (Lektion)

Lerninhalte der Vorlesung Sozialpsychologie II

Diese Lektion wurde von Gustator erstellt.

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  • Was ist Sozialpsychologie? 1) Verstehen, erklären, vorhersagen (Allgemein) 2) von Gedanken, Gefühlen, Verhalten (Spezieller) 3) beeinflusst von dem was andere sagen, denken, Gefühle äußern, Verhalten (Spezifisch Sozialpsychologie)
  • Ebenen der Analysen gesellschaftlich (Gruppe) interpersonal (Beziehung zwischen Menschen) individuell
  • Perspektiven der Sozialpsychologie Soziokulturell Gruppen Soziale Normen / Rolllen Individualistische vs. kollektivistische Kulturen vs. evolutionär Entwicklung von Verhalten EP-Mechanismen Mensch = Biologischer Mechanismus  
  • Theorien der Sozialpsychologie Motivationale Theorien Fokus auf Motive & Bedürfnisse Wichtig: Situationen (!) und soziale Beziehungen können Bedürfnisse beeinflussen ( ungleich Psychoanalyse = Triebe = Nur Bedürfnisse als motivationale Mechanismen)  
  • Theorien der Sozialpsychologie Lerntheorie Verhalten bestimmt durch vorausgegangene Erfahrungen Erwerb von Verhalten durch: Klassiches Konditionieren, Verstärkungslernen, Imitation oder Modelllernen
  • Theorien der Sozialpsychologie Kognitive Theorien Verhalten hängt davon ab, wie eine soziale Situation wahrgenommen wird (Wahrnehmung) Kategorisierung (Mann / Frau, schwarz /weiß) Figur-Grund-Prinzip (Salienz) Verarbeitung sozialer Information
  • Theorien der Sozialpsychologie Entscheidungstheorien Abwägung Kosten / Nutzen der Verhaltensalternativen z.B. Erwarungswert-Theorie von Edwards --> Wert eines möglichen Erlebnisses oder Alternative / Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Ergebnisses oder einer Alternative
  • Theorien der Sozialpsychologie Soziale Austauschtheorien Interdependenz: Ergebnis ist abhängig vom Verhalten einer anderen Person --> z.B. Freundschaft / Liebe Verbindung von Lerntheorie und Entscheidungstheorie --> Analyse sozialer Interaktion auf der Grundlage Kosten/Nutzen-Analyse   Für die Analyse von Kosten und Belohnungen ist die Unterscheidung zwischen selbst gezeigtem Verhalten und Verhalten anderer von Bedeutung, so ist zum Beispiel laute Ausgelassenheit für eine Feier positiv, für die Nachbarn jedoch negativ. Interdependenz bedeutet, dass die Kosten und Belohnungen einer Partei zumindest teilweise von den Verhaltensweisen der anderen Partei abhängen und umgekehrt (Interdependenztheorie[5]). Bei einer bestehenden Interdependenz (z. B. zwischen Nachbarn) entsteht das Problem der Koordination unter den beteiligten Personen mit dem Ziel, möglichst hohe Belohnungen zu erreichen und Kosten zu vermeiden (Interessenkonflikt). Neben Rücksichtnahme und Durchsetzung eigener Interessen besteht auch die Möglichkeit, einen Kompromiss anzustreben (z. B. einigen sich die Nachbarn darauf, dass sie gelegentliche laute Feiern gegenseitig tolerieren).  
  • Methoden Korrelationsstudie vs. Experiment -     Korrelationsstudie: + exploratorisch, alltagsbezogen, viele Variablen - keine Kontrolle unabhängiger Variablen, keine Randomisierung, Kausalität nicht eindeutig -> externe Validität vs. -          Experiment: + kontrolliert, randomisiert, eindeutige Beziehung zwischen den Variablen - unnatürliche Situation, begrenzte Fragestellung -> interne Validität
  • Methoden Feldforschung vs. Laborforschung -          Feldforschung: + hoher „Realismus“, hoher „Impact“, weniger Verfälschung, hohe externe Validität - keine Kontrolle der Variablen, keine Randomisierung, hoher Aufwand unabhängiger Variablen vs. -          Laborforschung: + hohe Kontrolle der Variablen, fast immer Randomisierung, geringerer Aufwand - geringer „Realismus“, geringer „Impact“, mehr Verfälschung, geringe externe Validität
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  • Kritik an Sozialpsychologie Trivialität Künstlichkeit Irrelevanz Ethische Fragen Einwilligung Aufklärung Täuschungen