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Störungsspezifische Therapie (Fach) / Sensualitätstraining für funktionelle Sexualstörungen (Lektion)

Sensualitätstraining bei funktionellen Sexualstörungen

Diese Lektion wurde von AnjaTemplin1 erstellt.

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  • allgemeine Beschreibung Indikation Kontraindikation Als wesentlicher Faktor bei der Aufrechterhaltung einer Sexualstörung werden Angst vor Versagen und sexuelle Verhaltensdefizite angesehen. Das Sensualitätstraining verändert diese aufrechterhaltenden Faktoren. Methodisch ist es eine systematische Desensibilisierung in vivo. Indikationen: Vorbedingung = Partnerschaft, beide müssen sich auf den Körperkontakt einlassen können. -Ängste vor sexuellem Kontakt -psychisch bedingte sex. Funktionsstörungen (Erektionsstörungen, Ejaculatio praecox, fehlender od. verzögerter Ejakulation, Orgasmusstörungen der Frau, psychisch bedingter Algopareunie von Frau und Mann, Störung der sex. Appetenz (Libidostörung) -sex. Abweichungen (Fetisch), bei Wunsch Kontraindikation: Wenn die Sexualitätsstörung Ausdruck schwerer Partnerschaftsproblematik ist.  
  • Technische Durchführung 1. Gebot keinen Koitus zu haben 2. gegenseitiges Erkunden unter Ausschluss der Genitalien (Rückmeldungen, passiver Partner soll auf angenehme Berührungen achten und dies steuern, der aktive Partner soll bemerken, wie schön das Streicheln ist.) 3. Fortführung mit Genitalien ohne Stimulation (Genitalbereich kennen und akzeptieren lernen) 4. Stimulation des ganzen Körpers mit dem Ziel der sex. Erregung. Hier beginnen dann evt. notwendige Übungen zur Behandlung der Ejaculatio praecox, der Erektionsstörung und Orgasmusstörung.
  • Teasing - Methode Indikation: Erektionsstörung Aufrechterhaltende Faktoren sind oft: Versagensangst, sex. Verhaltensdefizite u. Flucht in die Beobachterrolle -manuelles Teasing:Wenn im Verlauf des Sensualitätstrainings wieder Erektionen auftraten wird empfohlen einige Versuche mit der Erektionsfähigkeit zu machen: Stimulation bis sich Erektion aufbaut, Pause (Abbau der Erektion), erneute Stimulation. Ziel:Der Mann gewinnt die Sicherheit zurück erektionsfähig zu sein. -Koitales Teasing: Ähnlich nur mit Einführen des Penis.  
  • empirische Bewertung 70-80% bei Patienten mit sex. Funktionsstörungen und geringer Partnerproblematik Lubrikation bzw. Erektion als Zeichen des positiven Erlebens
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