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Konzepte über Entstehung, Verlauf psych Stör, Allg Krankheitslehre aus verhalten (Fach) / Allgemeine Krankheitslehre aus verhaltenstherapeutischer Sicht (Lektion)
Grundmerkmale und Grundbegriffe
Diese Lektion wurde von kristina83 erstellt.
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- Verhalten umfasst alle Aktivitäten und körperlichen Reaktionen nach neueren Ansätzen werden auch innere Erlebnisprozesse wie z.B. das Denken und Fühlen als Verhalten bezeichnet
- Verhaltensebenen Verhalten kann auf verschiedenen Ebenen beschrieben werden: affektive/emotionale Ebene: Gefühl, das mit körperlichen Reaktionen wie z.B. Blässe oder Tränen verbunden sein kann kognitiv-verbale Ebene motorische Ebene: Gesamtheit aller Bewegungsabläufe physiologische Ebene: Körpergeschehen z.B. der Sinnesorgane, des Stoffwechsels etc.
- kognitiv-verbale Ebene Wahrnehmung, Erkennen, Vorstellung, Urteil, Erinnerung, Lernen, Denken, Erwartung, Problemlösen und sprachliche Ausdruck dessen
- Multimodaler Ansatz Modifikationen sollen auf verschiedenen Ebenen (BASIC-ID) wirken: B (behavior)A (affect)S (sensation)I (imagery)C (cognition) I (interpersonal relationship)D (drugs and biological factors)
- Operationalisierung und Beobachtbarkeit bei der Operationalisierung werden Kriterien festgelegt, mit denen ein theoretisches Konstrukt empirisch erfassbar wird mit der operationalen Definition werden Begriffe auf das Beobachtbare zurückgeführt; erlaubt Quantifizierung z.B. Angst wird als Verhalten des Versuchstieres in einer shuttle box operationalisiert: Ein Teil, das die eine Kammer 8 Sek vermeidet, hat mehr Angst als eines das die Kammer nur 2 Sek vermeidet
- Planung und Zielorientierung in der Verhaltenstherapie Kanfer und Saslow, 1965 die Erhebung von Information zu foldenden 3 Fragekomplexen ist die Voraussetzung für die Durchführung der Verhaltenstherapie: Bedingungsanalyse Zielanalyse Therapieplanung
- Bedingungsanalyse Was sind die Bedingungen des Erwerbs und der Aufrechterhaltung des Verhaltens?
- Zielanalyse Welche Verhaltensmuster sollen bezüglich Häufigkeit, Intensität oder Dauer verändert werden?
- Therapieplanung Welche Methoden sind zur Überführung des Ausgangs- in den Zielzustand geeignet?
- Theorie und Technologie der Verhaltenstherapie VT stützt sich auf wissenschaftliche Theorien und erprobte Veränderungstechnologien Lerntheorien basieren auf Beobachtungen des Zusammenhangs zwischen Reiz und Reaktion technologische Wissen bezieht sich auf die Mittel, mit denen die Ziele erreichbar sind. Sie werden z.B. in Therapiemanualen zusammengestellt
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- Beziehung in der VT Grundbedingung für den Erfolg: Schaffung eines kooperativen Arbeitsbündnisses (therapeutische Allianz) gekennzeichnet durch professionelle Beziehung, zeitliche Befristung und Asymmetrie therapeutische Basisvariablen: Verständnis, Diskretion, Interesse, Akzeptanz und Unterstützung dienen zum Aufbau des Vertrauens: Voraussetzung für die Verständigung über konkrete Ziele und weiteres strukturiertes Handeln für günstigen Therapieverlauf ist hohe Eigenaktivität des Pat. wichtig
- Therapeutenvariablen in der VT Aktivität, Einfühlsamkeit, Verständlichkeit, didaktisches Geschick und Konkretheit
- Veränderungsmechanismen Grundsatz der VT: STör können durch Anwendung der Lerntheorie verändert werden hypothetische Veränderungsmodell: 1.Schritt: Wahl des prinzipiellen Veränderungsprinzips gewählt (z.B. graduierte Konfrontation) das dann auf den Einzelfall abgestimmt wird (z.B. Angsthierarchie) Therapeut folgt bei der Reihenfolge der Interventionen dem Prinzip des ergebnisorientierten Optimierens
- Allgemeine Merkmale von VT VT ist störungsorientiert und muss für Pat. nachvollziehbar sein es werden Methoden und Prinzipien der experimentellen Psychologie angewendet: zur Modifikation von Verhalten meist eine "Breitbandbehandlung" unter Einsatz verschied Methoden Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe, damit Pat. persönliche Handlungsfreiheit ohne Schädigung der eigenen Person oder anderer erreichen kann kennzeichnend sind die spezifischeProblemorientierung (ansetzen am aktuellen Prolem)Bedingungsorientierung (Interventionen orientieren sich an auslösenden und aufrecherhaltenden Bedingungen des Verhalten)Handlungsorientierung (nur aktives Handeln führ zu Veränderungen)Zielorientierung (Pat. und Therapeut definieren explizit Ziele)