11
Politische Soziologie (Fach) / Politische Partizipation (Lektion)
SS14
Diese Lektion wurde von noraelena erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
Anzeige
- Formen der Partizipation: Wahlen Infostände Demonstrationen Volksbegehren Petitionen
- Konsensuale Merkmale Politischer Partizipation (van Deth) Aktivität Rolle der Bürger Freiwilligkeit Bezug zu Regierung/Politik
- Repertoire pol. Partizipation: bis 1970: allgemein akzeptierte, auf Wahlkampagnen und Parteien bezogene Aktivitäten -> konventionelle Partizipation 1970er: erste Ausweitung -> Protestaktivitäten -> unkonventionelle Partizipation 1990er: zweite Ausweitung -> soz. Engagement (ehrenamtlich) 200er: dritte Ausweitung -> Aktivitäten im Internet
- Eindimensionale Unterscheidung (Milbrath): alles unter ---Kostendimension-->: Gladiatoren: Kandidatur für öffentliche Ämter Sammeln von Spenden Mitarbeit in Wahlkämpfen und pol. Parteien Zuschauer: Besuch pol. Veranstaltungen Geldspenden für pol/soz Zwecke Petitionen an pol. Führungspersonal Tragen pol. Plaketten Teilnahme an pol.Diskussionen/ an Wahlen Nutzung pol. Stimuli Inaktive: Nutzung pol. Stimuli keine Aktivitäten
- Politische Partizipation Beteiligung relativ gering (Aktivität), Bereitschaft theoretisch größer (Potential) Menschen beteiligen sich, obwohl das nach einem eng verstandenen Nutzen-Kosten-Kalkül irrational ist -> Kollektivgutproblem
- Ego/alle anderen: E/A: Beteiligung -> Ziel erreicht, Ego hat Kosten E/A: Keine Beteiligung/Beteiligung -> Ziel erreicht, Ego hat keine Kosten E/A: Beteiligung/ keine Beteiligung -> Ziel nicht erreicht, Ego hat Kosten E/A: Keine Beteiligung -> Ziel nicht erreicht, Ego hat keine Kosten --> wenn ich mich allein engagiere, wird Ziel nicht erreicht --> bei erfolgreicher Beteiligung ernten auch nicht-engagierte Erfolg --> ich bekomme den Erfolg auch, wenn sich nur andere beteiligen An Partizipationsergebnissen orientierte Erklärungen sind nicht erfolgsversprechend
- Warum beteiligen sich manche nicht? Ressourcen (Zeit, Geld, pol. Kompetenzen) Motivation (pol. Involvierung, Parteibindung, Efficacy) Rekrutierungsnetzwerke (soz. Kontakte)
- Regelmäßigkeiten: Männer mittleren Alters mit hohem sozialem Status beteiligen sich überdurchschnittlich häufig -> Ressourcenaussattung, Partizipationsnorm, Gefühl pol. Wirksamkeit, Kommuniaktion mit partizipationsgeeigneten Personen
- Politische Orientierungen: Pol. Interesse Pol. Kompetenzwahrnehmung (internal efficacy) Responsivitätswahrnehmung (external efficacy) Parteibindung Wahlnorm Persönlichkeitsmerkmale: Selbstvertrauen, Extraversion, Offenheit Umweltmerkmale: Insitutionelle Regeln, Intermediäres System
- Fazit: Pol. Partizipation dient der Interessenvertretung, ist ungleich verteilt ungleiche Einflusschancen zugunsten einzelner Gruppen mit speziellem Interesse
- Anzeige
- Dimensionen politischer Partizipation: Wahlteilnahme Kampagnenaktivitäten Kontaktieren von Behörden und Politikern Protestaktivitäten