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Mediensysteme (Fach) / Einführung in die Mediensysteme (Lektion)

Einführung in die Mediensysteme

Diese Lektion wurde von Jassi1990 erstellt.

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  • Begriffserklärung: Medien Sammelbegriff aller audiovisueller Mittel und Verfahren zur Verbreitung von Informationen, Nachrichten etc.
  • Begriffserklärung: Massenmedien §                                 Insbesondere Presse, Rundfunk und immer mehr auch das Internet, öffentlich, technisch vermittelt, einseitig (1:N), indirekt
  • Begriffserklärung: Individualmedien §                                 Technische Mittel, die zweiseitige Kommunikation zwischen Individuen und Gruppen ohne räumliche und zeitliche Anwesenheit der Kommunikationspartner ermöglichen (indirekt) (1:1), z.B. Telefon, Brief
  • Begriffserklärung: Mediensystem §        Gefüge von Medien innerhalb der Gesellschaft, Beziehungen zwischen Medien untereinander (intermediär), Beziehungen der Medien zu Akteuren vor- oder nachgelagerter Märkte (Werbung), Beziehungen zu anderen gesellschaftlichen Teilsystemen (Wirtschaft, Politik), Beziehungen zu anderen Mediensystemen (EU)
  • Begriffserklärung: Telemedien §                                 Oberbegriff für Informations- und Kommunikationsdienste, z.B. das Internet (Webshops, Chats etc.) Keine Telemedien!: Internet-Telefonie (Telekommunikation), Web-Radios (Rundfunk)  
  • Begriffserklärung: Rundfunk §                                 TV und Radio
  • Begriffserklärung: Social Media §                                 Digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten.
  • Begriffserklärung: Wertschöpfung §                                 Wertschöpfung ist in einer Geldwirtschaft das Ziel produktiver Tätigkeit. Diese transformiert vorhandene Güter in Güter mit höherem Geldwert. Wertschöpfung = Gesamtleistung – Vorleistungen
  • Welche Zeitungsarten gibt es? Lokalzeitungen, Regionalzeitungen, Überregionale Zeitungen, Tageszeitungen, Abendzeitungen, Wochenzeitungen, Sonntagszeitungen, Allgemeine Zeitungen, Boulevardzeitungen, Lokalzeitungen, Anzeigenblätter, Abonnementzeitungen, Verkaufszeitungen, kostenlose Zeitungen, Anzeigenblätter
  • Nach welchen Kriterien werden Zeitungen unterschieden? §                                 Sachlich, räumlich, inhaltlich, vertrieblich
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  • Was ist der wesentliche Unterschied zwischen einer Publikums- und einer Fachzeitschrift? §                                 Publikumszeitschrift ist aufgrund seiner Themenvielfalt an den gesamten Rezipientenmarkt gerichtet, Fachzeitschriften richten sich mit ihrer Fokussierung auf ein spezielles Themengebiet nur an einen gewissen ...
  • Wie lassen sich Publikumszeitschriften weiter (sub)kategorisieren? §                                 Männer-/ Frauenzeitschriften, Nachrichtenzeitschriften, Jugendzeitschriften etc.
  • Was ist ein Medienkonzern? Unternehmen mit publizistischen und ökonomischen Zielen. Publizistische: Möglichst viel Marktanteil und eine hohe Auflage, um viele Leser zu erreichen. Ökonomische: Möglichst hohen Gewinn erwirtschaften, durch hohe Auflage.
  • Nennen Sie 6 Medienkonzerne, die in der Vorlesung behandelt wurden. §                                 Axel-Springer AG, Bertelsmann-Verlag, Mannheimer Morgen, News Corporation, RTL Group, WAZ (Antwort ist von einem anderen Semester, damit evtl. nicht 100% korrekt)
  • Erläutern Sie den Begriff „Duales Rundfunksystem“ Beinhaltet sowohl private, als auch öffentlich-rechtliche Rundfunkunternehmen. Öffentlich-Rechtliche werden vom Staat geführt und unterliegen strengen Vorlagen bei ihrer Programmgestaltung, da sie von Steuergeldern bezahlt und subventioniert werden. Die privaten müssen sich selbst durch Werbung finanzieren, haben aber auch ein wenig mehr Freiheit in der Gestaltung ihres Programms. Das duale Rundfunksystem wurde 1984 in Deutschland eingeführt. Es muss sich zudem Meinungen aussetzen, die kritisieren, dass durch die Subventionierung der öffentlich-rechtlichen eine Wettbewerbsverzerrung zur Folge hat.
  • Was bedeutet der Begriff „Grundversorgung“? (Qualitative Grundversorgung durch dualen Rundfunk)Ziel des dualen Rundfunks ist es, dem Bürger eine uneingeschränkte Informationsfreiheit zu ermöglichen und ihm somit eine Grundversorgung an Informationen zu bieten.
  • Was sind Funktionen der Medien? Bildung (Medien sind Kulturträger) Kultur (Massenmedien hat die Aufgabe der Verbreitung von Kultur in der gesamt Bevölkerung) Unterhaltung (Hauptaufgabe der Massenmedien, einzige Verbindung zu Außenwelt ) Wirtschaft (als Dienstleistung/Ware angeboten und daher wichtig für die Wirtschaft ) Meinungsbildung (politische Willensbildung kann nur durch frei Berichterstattung gewährleistet werden, Medien haben die Aufgabe die staatliche Machtausübung zu kontrollieren)
  • Wie haben Medien (Social Media) Gesellschaftliche Rahmenbedingungen verändert? Dezentralisierung: Verschiebung gesellschaftlicher Machtpositionen. Zum Beispiel entscheiden Blogs darüber was als Wahrheit oder Nachricht gelten kann. Zugang: schneller Zugang zu Informationen wie Personen, Produktbewertung aus verschiedenen Quellen, Behandlungsmöglichkeiten von Krankheiten(hier für die Foren über zum Bsp. seltene Krankheiten, Lebensstile)so gehört man als Individuum zu Teil einer Gruppe mit ähnlichen Interesse. Virtualität: Entwicklung von Handlungsräumen wo man von körpergebundene Handlungszusammenhange entfernt ist. Chat, Social Network Service oder Games .
  • Wie haben Medien (Social Media) die Politik verändert? §        mehr Möglichkeiten zur Meinungsäußerung dadurch Beeinflussung von Unternehmens  Entscheidungen Politische Mitgestaltung (Chance für neue Parteien, Bekanntheitsgrad steigern) Politische Kampagnen über Social Media Kanäle Foren um mit Politikern zu agieren
  • Welche rechtliche Veränderungen haben Medien (Social Media) bewirkt? §                                                         Veränderung der Impressumspflicht; bestehende Gesetzte hinken hinterher müssen angepasst werden; Urheberrechtsänderungen bzgl. Datenschutz; Mehr Urheberrechtsverstöße durch Social Media
  • Welche allgemeinen (gesellschaftlichen) Veränderungen haben Medien (Social Media) bewirkt? Rezipienten werden durch SM mehr zum Sender; leichtere Kommunikationswege; größeres Info Angebot; neuer Kommunikationskanal; SM führt zu stärkeren Verschmelzung verschiedener Kanäle; Begriff „Freunde + Freundschaft“ neue Definition siehe FB
  • Welche ökonomischen Veränderungen haben Medien (Social Media) bewirkt? §                                                         man wird selbst zum Werbeträger; die Unternehmen verfügen über mehr Infos von deren Kunden und bekommen sie einfacher, auf Veränderungen folgen schnellere Reaktion
  • Was haben Communitys mit uns gemacht? Abhängigkeit von FB – Veranstaltungen/Freizeitgestaltung, telefonieren überflüssig,Empfänger wird mehr zum Sender; virtuelle Treffen;  Freunde/Freundschaft Definitionsänderung;Infos in Echtzeit, Infos gebündelt- zentral;  Ortsunabhängig; Sucht nach Selbstdarstellung;  Gläserner Mensch
  • Was sind Klassische Medien? §                                                         Fernsehen, Filme, Radio, Print / Druck  
  • Was sind Neue Medien? §                                                         elektronische, digitale und interaktive  Medien
  • Was sind Teilmärkte (zw. klassichen und neuen Medien)? §                                                         Buchmarkt, Pressemarkt, Rundfunkwirtschaft, Filmwirtschaft, Druckgewerbe, Hardware, Software / Game Industries
  • Landesmedienanstalten §    KEK – Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich KEF  - Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunksender KJM - Kommission für Jugend- Medienschutz der Landesmedienanstalt LFK – Landesanstalt für Kommunikation: Lizenzvergabe
  • Was ist Rundfunk? Rundfunk ist die Übertragung von Informationen jeglicher Art (Bild, Ton, Text)
  • Beschreibe das öffentlich rechtliche Rundfunksystem! Das öffentl. rechtl. Rundfunksystem ist in seinem Handeln eingeschränkt, da sie einen Programmauftrag erfüllen müssen. Das Programm soll der Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung dienen, sowie Beiträge zur Kultur anbieten. Dadurch lässt sich auch die Binnenplurale Organisation erklären, die den Zusammenhang zwischen Programmauftrag und  Organisationsform mit sich bringt. Sie finanzieren sich zum größten Teil durch Rundfunkgebühren und zu einem kleinen Teil aus Werbeeinnahmen. Steuerung zum Teil direkt/indirekt durch Zuschauer . Die Nachfrage ist in Bezug auf die Gebühren unelastisch,  bei extrem ansteigenden Gebühren würde der Konsum aber deutlich abnehmen. (Reaktionen des Marktes lassen sich durch  die Sozial-, Kontroll- und Kritikfunktion sowie das Ansehen in der Öffentlichkeit und di e Gebührenakzeptanz erkennen). Sie bieten neben ihren Vollprogrammen (das Pflicht laut Auftrag ist) unter anderem auch Spartenprogramme an, die bestimme Zielgruppen ansprechen (z.B. ZDF Theater Kanal, KiKa, Phoenix, ARD digital/Eins Festival). ARD= Arbeitsgemeinschaft der öffentl. Rechtl. Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland;
  • Beschreibe das private Rundfunksystem! Das private Rundfunksystem ist in seinem Handeln relativ frei, sie müssen sich lediglich an dem Rundfunkstaatsvertrag  orientieren. Sie haben ein hohes Marktrisiko, da sie keine staatliche Absicherung haben, sie finanzieren sich durch Werbeeinnahmen und Entgelt der Zuschauer (Pay-TV). Sie haben eine Außenplurale Organisation das bedeutet die Vielfalt von Inhalten, Sendungsformaten und Meinungen durch die Gesamtheit aller privaten Programme. Die Marktreaktion lässt sich schnell durch die Einschaltquoten ablesen. Der private Rundfunk hat durch seine relative freie Programmgestaltung die Möglichkeit sich an der Nachfrage und den jeweiligen Zielgruppen zu orientieren. Die Zuschauerzahl lässt sich somit nicht anhand des Entgeltes bestimmen, sondern  am Werbekonsum. Je mehr Werbung das Programm enthält desto weniger Zuschauer (Nachfrage ist unelastisch da keine direkt Geldleistung erfolgt). Bei Pay-TV ergibt sich der normale marktwirtschaftliche Austauschprozess (Anbieter-Nachfrage-Beziehung), der Preis steuert Angebot und Nachfrage.
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  • Welche Bedetung hat die Rundfunkregulierung?   Rundfunkregulierung beinhaltet die Werberegulierung durch Vorgabe der Werbemenge (max. 20% innerhalb 1h; 12min/h) sowie die Inhaltsregulierung (Bspw. keine rechtsradikale Volksverhetzung oder Darstellung von Minderheiten). Duales Rundfunksystem (LMA- vergeben bspw.  Lizenzen an die Privatsender). Zugangsregulierung (jeder soll Zugang haben).
  • Welche Rundfunksystem Strukturen gibt es? (Modelle) §                Die Struktur von Rundfunksystemen kann auf 3 Grundmodelle zurückgeführt werden: •                     Public Service Modell (öffentlich- rechtliche Rundfunkanbieter) •                     Kommerzielles Modell (überwiegend private und gewinnorientierte Anbieter) •                     Dualer Rundfunk (1984 Deutschland und zwischen 1954-2001 →  EU)
  • Was ist ein duales Rundfunksystem? In Europa haben sich die Rundfunksysteme nahezu in allen Staaten von einem Public Service Modell zu einem dualen System entwickelt. Definition: es umfasst die öffentlich – rechtlichen Rundfunkanstalten, welche die gesamte Bevölkerung versorgen können, die in ihrer Organisation und Programmgestaltung einem „binnen Pluralen Modell“ folgen und die Tätigkeiten aus Gebühren finanziert wird. Dazu kommen die privaten Veranstalter, die anders organisiert sind, bei denen die Meinungsvielfalt eine große Rolle spielt und ihre Tätigkeiten hauptsächlich aus Erträgen von Wirtschaftswerbung finanziert wird und die in höherem Maße als die öffentlich-rechtlichen Anstalten den Gesetzlichkeiten des Marktes unterliegen.    
  • Wie lautet die Rechtsgrundlage des dualen Rundfunksystem in Deutschland? In dem Rundfunkstaatsvertrag garantiert der Staatsvertrag Bestand und Entwicklung des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks, eingeschlossen die Teilhabe an "allen neuen technischen Möglichkeiten" und die "Veranstaltung neuer Formen von Rundfunk" sowie die Sicherung der "finanziellen Grundlagen". Denprivaten Veranstaltern werden "Ausbau und Fortentwicklung eines privaten Rundfunksystems, vor allem in technischer und programmlicher Hinsicht,ermöglicht".
  • Was passiert mit der Marktabgrenzung in der heutigen Zeit? §                                                         Medienbereich und Branchen vermischen sich, keine genaue Abgrenzung möglich, Produktion und Distribution verändern sich.
  • Nenne die Funktion der Medienunternehmen Medienunternehmen haben eine gesellschaftliche Funktion (Bildung, Information, Meinung, Kritik, Kontrolle, Integration, Politik, Unterhaltung) und eine ökonomische Funktion (Gewinne erwirtschaften, Marktanteile sichern, Wettbewerb).
  • Nenne Konflikte zwischen der gesellschaftlichen Funktion und der ökonmischen Funktion von Medienunternehmen Meinungsvielfalt erreichen und gleichzeitig Monopolstellung (eine Meinung) = Zielkonflikt Aufmerksamkeit entscheidet über Marktanteil, durch guten Inhalt erhält das Medium viel Aufmerksamkeit und ist interessant für den Werbemarkt der Einnahmen bringt. Inhaltliche Qualität muss aber trotzdem bewahrt bleiben.
  • Der Medienmarkt wird in 3 Bereiche unterschieden: 1. Rundfunkmarkt mit Hörfunk und Fernsehen duale Rundfunksystem =  gleichzeitiges bestehen von öffentl. Rechtlichem und privatem Rundfunk 2. Zeitungsmarkt (Printmedien: Zeitschriften , Tageszeitungen, Anzeigeblätter, Gratiszeitungen) 3. Internetmarkt
  • Was ist mit einer Haushaltsabgabe gemeint? Der Staatsvertrag hat vor allem die sog. Haushaltsabgabe geregelt. Ab 2013 sind neue Rahmenbedingungen in der Rundfunkfinanzierung. Zukünftig wird die Haushaltsabgabe pro Haushalt / Betriebsstätte erhoben. Das neu Finanzierungsmodell soll eine erhöhte gesamtgesellschaftliche Akzeptanz der Finanzierung erzielen, der Einsatz von Rechnern zur Rundfunknutzung besser berücksichtigt und den Aufwand für die Datenerhebung (Beschaffung entscheidungsrelevanter Informationen) und die Kontrolle durch die GEZ gesenkt werden.   Radio, Fernseher, Computer → Pro Wohnung ein Beitrag.
  • Was sieht die Medienregulierung in Deutschland für Sponsoring/Werbung vor? Werbung und Sponsoring soll laut § 16 gleichgestellt werden. Das bedeutet dass in öffentlich rechtlichen nach 20 Uhr/ Sonn-Feiertagen weder Werbung noch Sponsoring geben wird. Nur Sponsor des Senders ist erlaubt.
  • Ökonomische Begründung für Medienregulierung   Es herrscht Monopol Ein Anbieter und viele Nachfragern Wenn Markt unsere Erwartungen nicht mehr entspricht Marktregulierung greift in die Wirtschaftsprozesse ein und die staatliche Beeinflussung des Verhalten von Unternehmen und Konsumenten , um allgemein bestehende Ziele zu verfolgen
  • Arten des Marktversagen - Ursachen und Folgen Art des Marktversagen Ursachen Folgen Öffentliche Güter   Nicht- Rivalität Nicht- Ausschließbarkeit Mangelnde Zahlungsbereitschaft Externe Effekte Nicht berücksichtigte Auswirkung wirtschaftlichen Handels Auswirkungen auf unbeteiligten Dritten Strukturprobleme des Wettbewerbs Economie of Scale(je mehr ich produzier, desto billiger...) Econimie of Scope(je größer desto) Monopolist produziert am billigsten Informationsmangel Qualitätstransparenz Adverse (negative)Auslese Meritorische(verdienstvoll) Güter Verzerrung Präferenzen Unternachfrage
  • Medienkonzentration Ursachen: Gründe für Fusion / Konzentration §                                1. Economie of Scale (Skaleneffekte) Stückkosten fallen kontinuierlich bis zur Marktsättigung –Einzigartige Vorteilhaftigkeit der Mehrfachverwertung.Stichwort: First Copy Costs.(Heinrich 2002: 241) 2. Economies of ScopeVerbundvorteile = Herstellung mehrerer Produkte durch gleichesUnternehmen. Kostensenkung möglich.  
  • Was ist Wertschöpfung (Ziel produktiver Tätigkeit)? §                                                         Wertschöpfung misst den Ertrag aus wirtschaftlicher Tätigkeit als Differenz zwischen der Leistung einer Wirtschaftseinheit und der zur Leistungserstellung benötigte Vorleistung.
  • Beschreibe die Digitalisierung des Musikmarktes und ihre Folgen durch die weltweite Verbreitung des Internes als Massenmedium entstanden neue Plattformen (kostenlose Musiktauschbörsen, file-sharing) → Konzertkarten – PreiserhöhungFolgen: erst negativ durch Abnahme der TonträgerverkaufszahlenVeränderung der Rechtslage→ § 53, UrhG Vervielfältigungen von privaten und sonstigen eigenen Gebrauch→ § 54 , UrhG Vergütungspflicht→ § 77, UrhG Aufnahme, Vervielfältigung und Verbreitung→ § 106, UrhG Unerlaubte Verwertung urheb. geschützter Werke→ § 108, UrhG Unerlaubte Eingriffe  in verwandte Schutzrechte
  • Veränderung durch Digitalisierung Digitalisierung hat einen tief greifenden Wandel in Medienindustrie eingenommen, vor allem auf der Musikmärkte.Was früher „Inhalt ist Entscheidend“ in der New Economie galt, ist die Entwicklung nicht mehr kontrollierbar. Die Musikindustrie kämpft gegen illegale Downloads in dem sie legale Download User zurückholen möchten. Auch die Filmindustrie leidet unter zunehmende, Hollywood konnte nach dem DVD Booms abflachen und sich in Video on Demand entwickeln.Der neue Maßstab ist nicht mehr „Content is King“ sondern „Technologie is King“.Printmedien, Fernsehen und Hörfunk sind jedoch weniger bedroht. Rückgang ist kontinuierlich. Allerdings wird in Print Bereich das Printmedium durch Online Medien aufgelöst.
  • Nenne Einflussfaktoren auf Medien §                                                         Politische, Ökonomische und Technologische
  • Kernthese der Medienpolitik §                                                         Ohne freie Medien ist keine ungehinderte Meinungsbildung der Bürger und damit keine Demokratie möglich.
  • Deutsche Einrichtungen für Medien und ihre Aufgabe/Bedeutung KEK: Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich => Ihre Aufgabe ist es, die Einhaltung der Bestimmungen zur Sicherung der Meinungsvielfalt im Fernsehen zu überprüfen. Bei Zulassungsverfahren zur Programmveranstaltung und bei Veränderungen der Beteiligungsverhältnisse an Fernsehveranstaltern beurteilt die KEK, ob ein Unternehmen vorherrschende Meinungsmacht erlangt.
  • Bereiche der Presseregulierung Presseregulierung: Reduzierte Mehrwertsteuer Förderung Aus‐ und Weiterbildung Förderung Nachrichtenagenturen Selbstregulierung (Deutscher Presserat)