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Politische Soziologie (Fach) / Politische Sozialisation (Lektion)
SS14
Diese Lektion wurde von noraelena erstellt.
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- Definition Politische Sozialisation: =Vermittlung politischer Kenntnisse, Normen und Werte, Einstellungen und Meinungen von Sozialisationsagenten zu Sozialisanden --> Stabilisierung des politischen Systems -->Eröffnung/Einschränkung von Handlungsmöglichkeiten
- Sozialisationsagentur --> manifest Sozialisationsinhalt -->manifest lernen über den Bundestag im Sozialkundeunterricht
- Sozialisationsagentur--> latent Sozialisationsinhalt --> manifest lernen über Korruptheit in einem Spielfilm
- Sozialisationsagent --> manifest Sozialisationsinhalt -->latent lernen von Toleranz mit dem Vorbild des Sozialkundelehrers
- Sozialisationsagent -->latent Sozialisationsinhalt -->latent lernen von Konfliktvermittlung im Sportverein
- Inhalte manifest: -Wissen -Werte und Normen -Einstellungen zu politischen: Gemeinschaften, Regimen, Akteuren
- Inhalte manifest: -Wissen -Werte und Normen -Einstellungen zu politischen: Gemeinschaften, Regimen, Akteuren
- Sozialisationsagenten: Familie Kindergarten Schule Freunde Universität Medien Militär
- Primacy Modell: -Sozialisation primär bis zum 10. Lebensjahr -Ingroup-Orientierung, Abgrenzung von Outgroups -Personalisierung -schwache kognitive Fundierung
- Intermediate Modell: -Sozialisation zwischen 10. und 18. Lebensjahr -Erwerb politischer Kenntnisse -Differenzierte Wahrnehmung politischer Strukturen/Prozesse -Abstraktionsvermögen
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- Recency Modell: -lebenslange Sozialisation als Reaktion auf aktuelle Einflüsse -Dominanz jüngerer über älterer Einflüsse
- Lebenszykluseffekt: -Recency Modell -Regelmäßigkeiten im Lebensverlauf mit pol. Wirkungen --> keine Sozialisationsphase na sich -> alle Erfahrungen Bsp: Steuern werden erst ab Erwärbstätigkeit zum Thema
- Generationseffekt: -formative Phase -Personen, die diese zusammen erlebt haben, ähneln sich Bsp: Achtundsechziger, Generation Golf
- Periodeneffekt: -Recency Modell -Personen aller Altersgruppen sind gleichermaßen betroffen Bsp: Skepsis gegenüber Kernenergie wegen Unfällen, Reaktionen auf 9/11
- Analysedesigns: -Kinderstudien, Eltern-Kind-Studien, Studien zur Persistenz Rückerinnerung, Serie von Querschnitten, Wiederholungsbefragung (-) Trennung der Einflüsse von Sozialisationsinstanzen Rückwirkung Sozialisand auf Sozialisationsagent
- Empirische Befunde: -frühe Studien: frühe Kindheit prägend, Familie als Sozialisationsagentur, Persistenzthese -langfristig: Belege für langfristige Persistenz pol. Grundorientierung, auch aktuelle Einflüsse
- Begünstigte Faktoren der Sozialisation: -Aufnahmebereitschaft Sozialisanden kognitive Fähigkeiten persönliche Wichtigkeit von Politik -Beziehung Sozialisand-Sozialisationsagent Kontakthäufigkeit und -dauer emotionale Nähe -Politische Kommunikationsinhalte -Konsonanz der Sozialisationsagenten -Gesellschaftliche Bedingungen
- "Silent Revolution": Ronald Inglehart -Wertewandel infolge des Generationswechsels von materialistischen zu postmaterialistischen Werten --> Mangelhypothese, Sozialisationshypothese Hierarchie menschlicher Bedürfnisse -obere treten erst auf wenn untere befriedigt sind (s. Bedürfnispyramide)
- Bedürfnispyramide nach Maslow: oben: Selbstverwirklichung Wertschätzung und Anerkennung Soziale Bedürfnisse Sicherheitsbedürfnisse Physische Grundbefürnisse ->Austausch der Generationen kann für Verschiebung in den Wertprioritäten der Gesellschaft sorgen ->Wohlstand nach dem 2. Weltkrieg sorgt für Verschiebung von materialistischen zu postmaterialistischen Werten
- Fazit Sozialisation wichtige Rolle der Sozialisanden für pol. Einstellungen und Verhaltensweisen -> Analyse methodisch anspruchsvoll