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Marketing (Fach) / BWL (Lektion)

Grundsätzliche Begrifflichkeiten

Diese Lektion wurde von Yaoezdeb erstellt.

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  • Konsumgüter Definieren und Konsequenzen ziehen Sachgüter werden in Konsum- und Investitionsgüter eingeteilt. Konsumgüter sind Produkte die für den Massenmarkt bestimmt sind, und werden mehrstufig betrieben, meistens pber den Handel. Harte Preiskämpfe mit der Konkurrent, deswegen darauf einstellen! Der Innovationszyklus im Konsumgüterbereich ist von geringer Dauer. Als Konsequenz sollte man den Käufer intensiv und emotional bewerbern, da es viele Mitbewerber mit ähnlichen Produkten gibt.
  • Investitionsgüter Definieren und Konsequenzen ziehen Invenstitionsgüter gehören zum Teilbereich der Sachgüter. Investitionsgüter sind zum größten Teil Individuallösungen für beispielsweise Produktionsprozesse.Bie der Planung und Herstellung arbeitet man kooperativ mit dem Kunden zusammen.i.d.R. werden Investitionsgüter direkt vertrieben und von Einkaufsgremien entschieden, da es sich um größere Kosten handelt.Konsequenz:Man sollte möglichst sachlich und objektiv argumentieren, da der Kunde sich im Vorfeld informiert hat und Pro und Konta abwägt.
  • Einflüsse der sozialen Umwelt auf das Konsumentenverhalten Nenne die vier Bestandteile des soziologisch orientierten Ansatzes Beim soziologisch orientierten Ansatz wird unterschieden in a. Kulturb. Soziale Schichtc. Grupped. Familie
  • Soziologisch orientierter Ansatz Beschreibe die "Kultur" und ziehe Konsequenzen Kultur:diese ist sehr komplex und unterschiedlich Bsp: Deutsche vs. türkische Kultur: beide legen ein konformes Verhalten in der Gesellschaft, und leben nach Normen und Werten.Muss-Normen:Gesetze des Landes (beide Länder haben unterschiedliche Gesetze)Soll-Normen: Es gibt im klassischen deutschen Restaurant andere Etiketten Regeln als in einem türkischen Restaurant. Des Weiten ist die türkische Kultur bei weitem nicht so aufgeschlossen gegenüber leicht bekleideten Frauen als die deutsche.   Konsequenz: Unterschiedliche Kulturen müssen berücksichtigt werden, insbesondere im operativen Marketing muss man beim erstellen des Marketing-Mix auf die Unterschiede achten
  • Soziologisch orientierter Ansatz Beschreibe die "soziale Schicht" und ziehe Konsequenzen Die soziale Schicht spiegelt den Rang in der Gesellschaft.Abhängig von Bildung, Beruf, Einkommen und Wohnort.Beispielsweise kann man durch subsumieren des Einkommen und Wohnortes einer Person Hinweise bekommen, wo diese Personen arbeiten.Konsequenz:Es gibt enorme unterschiede zwischen der Oberschicht und der Unterschicht. Für die Oberschicht ist ein gepflegtes Aussehen und erholsame Urlaube von großer bedeutung, wobei der finanzielle Aspekt keine große Rolle spielt.Geringverdiener versuchen sich möglichst günstig zu ernähren und vergleichen intensiv die Preise.
  • Soziologisch orientierter Ansatz Erkläre und ziehe Konsequenzen vom sozialen System "Gruppe" Jeder Mensch ist Mitglied einer Gruppe (durch Uni, Sport, Arbeit etc.)In der Gruppe herrscht ein Wir-Gefühl, wobei sich fast alle Anpassen müssen da man sonst schlimmstensfalls gemobbt werden könnte.Es herrscht mehr oder wenig ein Gruppenzwang. Konsequenz:Das Meinungsbild der Gruppe wird durch den Gruppenführer oder einem Prominenten beeinflusst, deswegen sollte man diese Personen gezielt im Marketing ansprechen <<-- Prinzip der mehrstufigen Kommunikation
  • Soziologisch orientierter Ansatz Beschreibe das soziale System "Familie" Innerhalb der Familienmitglieder gibt es ähnliche Verhaltensmuster.Die Verhaltensmuster werden durch Tradition und Erziehung geprägt.Konsequenz:Das Marketing soll die Haushaltsführende Person ansprechen , den diese ist verantwortlich für Anschaffungen im Haus (wobei der Trend in eine gemeinsame Entscheidungsfindung geht).Des Weiteren sollte man Kinder gezielt ansprechen, da diese die Werbung als Unterhaltung sehen. Auch sind Kinder leicht zu beeinflussen, da diese noch in der Entwicklungsphase der Selbstfindung sind.Ferner sollte man bei den Kinder ein Markenbewusstsein schaffen, da diese die Werbug nicht identifizieren können.
  • Was ist ein soziologisch orientierter Ansatz Nur Definieren Ist die Berücksichtigung der sozialen Umweltda wir von außen beeinflusst werden, versucht man das Verhalten der Kosumenten zu erklären.  
  • Was versteht man unter "Aktivierung" EmotionAuseinandersetzung mit dem Inhalt, zur Bindung von Kunden durch Musik, Farben usw.MotivationBeweggründe für ein zielorientiertes menschliches Verhalten. Bsp.: Hat man Hunger, wird man versuchen dieses Bedürfniss zu befriedigen EinstellungVerfestigte Einstellung über wahrgenommene Beschaffenheit und NutzenBesondere "Eigenschaften" werde im Langzeitgedächtnis gespeichert.
  • Kognition ? Tief gedankliche Auseinandersetzung,vorrausgesetzt man wurde schon aktiviert WahnehmungAufnahme, Selektion, Strukturierung von Informationen. DenkenIntensive intelektuelle Auseinandersetzung mit Informationen LernenSystematische Änderung des Verhaltens aufgrund von Erfahrungen
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  • Was versteht man unter "Meinungsführer" Meinungsführer sind Personen innerhab einer Referenzgruppe, die aufgrund von besonderen Fähigkeiten, Wissen und Eigenschaften einen besonderes großen Einfluss auf die Zielgruppe ausüben Deshalb ist es wichtig die Meinungsführer zu identifizieren um die Marketinglesitung auf diese Personen auszurichten. -->Meinungsführer müssen glaubwürdig sein -->Meinungsführer haben ein besonders Image, dass sich auf Produkte niederschlägt
  • Was verstehen Sie unter dem "Black Block Modell" (S-R-Ansatz) Hier wird versucht das Konsumentenverhalten zu erklären. S: Stimulus --> ReizR: Response -> Antwort Reine Input-Output-BeobachtungMögliche Fragestellung:Wie viel habe ich investiert ? Wie viel ist an Umsatz zurückgeflossen?Wie oft hat sich mein Produkt verkauft? Psychologische Aspekte werden hier nicht berücksichtigtVorteile: Leichte Analyse, kostengünstig, leicht zu handhaben
  • S-O-R Ansatz S: Stimuli (Kaufimpulse durch Sonderplatzierung) Hier soll der Kunde richen, hören und sehen O: Psychische Zustände, sowie die Beziehung zum Organismus R: Beobachtete Reaktion vom Erwerb, Wiedererwerb, Weiteempfehlung ..Nachteile: sehr aufwendig und somit kostenintensiv
  • Nenne die vier Befragungstypen Schriftliche Befragung Persöliche Befragung Telefonische Befragung Online Befragung
  • Nenne die Vorteile und Nachteile der Schriftlichen Befragung Vorteile:Abdeckung eines großen räumlichen Gebietesniedrige Kosten (im Verhältnis zur persönlichen Befragung)Keine Beeinflussung seitens des Interviewers Nachteile:nur Personen erreichbar derren  Adresse bekannt ist.Geringe Rücklauf- und Erfolgsquoten.Weniger Repräsentativ (Wer füllt aus?)
  • Nenne die Vorteile und Nachteile der persönlichen Befragung Voteile:hohe Erfolgsquote, dadurch RepräsentaiverFragebogenumfang kaum eingeschränktdadruch zusätzliche Informationen möglichNachteile:hohe KostenInterviewer Beeinflussung möglichdadurch eine Verzerrung des Ergebnises
  • Nenne die Vorteile und Nachteile der telefonische Befragung Vorteile:kurzfristig einsetzbargeringere Kosten als die mündliche Befragung Nachteile:Interviewer und der Interviewte sind anonymdadruch eingeschränkte Kontrollmöglichkeitauch fehlt der Sichtkontakt
  • Nenne die Vorteile und Nachteile der Online Befragung Vorteile:Kostengünstigschnelle Kontaktierung möglichhohe Reichweiteautomatische Erfassung von Daten Nachteile:geringe RücklaufquoteRepräsentativität (Wer füllt aus?)Keine Kontrolle der Ausfüllsituation
  • Definiere "Primärdaten" Was sind die Vorteile und Nachteile? Prmärdaten müssen erhoben werden, das geschiehtduch die Befragung, Experiment, Beobachtung und Panel. Vorteile: Wir erhalten aktuelle DatenDie Durchführung erfolgt exakt nach unseren AnforderungenNachteile:ZeitintensivKostenintensivevtl. ähnliche Daten als Sekunderdaten vorhanden
  • Definiere die Sekundärdaten und nenne Vor- und Nachteile Sekundärdaten sind bereits erhobene bzw. vorhandene Daten.Beispielsweise: Unternehmensinterne Daten, Bibliotheken, Regierungsseiten (Statistischen Bundesamt etc.). Vorteile:schneller Zugriff, kostengünstiger als PrimärdatenEs liegen Informationen vor, die wir sonst aus Datenschutzgründen nicht als Primärdaten erheben könnten.Nachteile:Benötigte Daten existieren nicht.Wir müssen die Daten zusätzlich auf Aktualität, Genauigkeit, Unparteilichkeit prüfen.
  • Was ist ein Panel ganz allgemeine erklären Panels sind Marktbeobachtungen, die über einen Zeitverlauf hinweg regelmäßig durchgeführt werden.Es wird versucht durch Strichproben die Grundgesamtheit abzuleiten
  • Was versteht man unter einem Haushaltspanel? Hier wird das Kaufverhalten von ausgewählen , repräsentativen und gleichbeibenden Haushalten erfasst.Die Haushalte dokumentieren mit technischer Unterstützung ihre Einkäufe und wir können Rückschlüsse auf Trends, Bedürfnisse und für die Produktentwicklung ziehen.
  • Was verstehen Sie unter einem Handelspanel Hier wird ein gleichbleibender Kreis, repräsentativer Einzelhandelsunternehmen  in regelmäßigen Zeitabständen über die Absatzmengen bestimmter Waren befragt.Wir können dann Rückschlüsse auf Käuferverhalten, Marktvolumen und Marktanteile ziehenDer Nachteil ist, dass große Einzelhandelsketten wie Aldi sich nciht beteiligen, sodass es zur einerm verzerrtem Ergebnis führen kann.
  • Interdependenzen innerhalb des Marketing-Mix Welche Abhängigkeiten gibt es ? I. Funktionoale Abhängigkeit II. Zeitliche Abhängigkeit III. Hierarchische Abhängigkeit
  • Was verstehen Sie unter der funktionalen Abhängigkeit? Die funktionale Abhängigkeit unterglieder sich in  a) Substitionale BeziehungDie Instrumente Eventmarketing und Sponsoring ersetzen sich gegenseitig, deswegen kann man eine von diesen Instrumenten ausschließenb) Konkurrierende Beziehungwenn wir eine Hochpreispolitik betreiben, schließen sich die Billigproduktionsschiene aus c) Kompementäre BeziehungBetreiben wir eine Hochpreispoltik, so muss auch eine entsprechend hohe Qualität vorliegen. Auch sollten wir möglichst Innovativ sein.
  • Was verstehen Sie unter "zeitliche Abhängigkeit"? Wir verstehen unter zeitlicher Abhängigkeit, dass das Produkt im Handel Verfügbar sein muss d.h. der Kunde muss das Produkt im Handel vorfinden können.Beispiel "Messe"I.Zuerst müssen wir uns vorbereiten und eine Kommunikationspolitik starten um die Aufmerksamkeit des Kunden zu gewinnen.II.Anschließend müssen wir während der Messe gezielte PR-Aktionen veranstalten und Medien einladen, damit über uns kommuniziert wird.III.Nach der Messe möglichst Visitenkarten austauschen um dann durch Direktmarketing den Dialog zu führen.