21
Holz und Bioenergie (Fach) / Populationsdynamik (Lektion)
Anzeige
- Populationsdynamik Schwankung der Anzahl von Individuen einer Population in Zeit und Raum in einem Lebensraum
- Population -Gruppe von Individuen einer Art, die ineinem Gebiet leben - die Existenzform der Individuen einer Art mit einem gemeinsamen Genpool, die in Zeit und Raum gegenüber anderen Populationen abgrenzbar und deren Bestand in ihrer konkreten Umwelt langfristigmöglich ist
- Art - Morphospecies-Konzept: gleiches Aussehen → selbe Art- Biospecies-Konzept: fertile (fruchtbar, ertragreich) Nachkommen → selbe Art
- Fitnessmaximierung Zahl der Nachkommen (bzw. Anteil am Genpool)in den nachfolgenden Generationen maximieren → Biologische Fitness
- Ökologische Nische - beschreibt die ökologischen Beziehungen einer Art zu ihrer Umwelt - Einbindung von Arten in Lebensgemeinschaft• funktionelle Betrachtung• ressourcen-bezogene Betrachtung ernähren - schützen - Fortpflanzen
- fundamentale Nische grundsätzlich mögliche Ausprägung, Mindestanforderungen
- realisierte Nische tatsächliche Ausprägung, abh. von Konkurrenzverhältnissen und vorhandenen Ressourcen.
- Umweltfaktoren abiotisch:Temperatur, Feuchtigkeit, Chemismus (pH, Salinität), Strahlung biotisch: Nahrung, Feinde
- Biozönose Gemeinsames Vorkommen von Pflanzen und Tieren, die zufällig oder zielstrebig zusammentreffen, sich infolge ähnlicher Umweltansprüche und einseitiger oder gegenseitiger Abhängigkeit in dem betreffendenLebensraum halten können und in erster Linie durch ernährungs-biologische Abhängigkeit ein Verknüpfungsgefüge bilden.
- Biotop Lebensraum einer Biozönose
- Anzeige
- Habitat Lebensraum einer Art (nicht: Ökologische Nische)
- Faktoren der Populationsdynamik intrinsisch: innerhalb der Population begründet (Fruchtbarkeit (Fertilität); Geburtsrate (Natalität)) extrinsisch: außerhalb der Population begründet (Versorgung mit Ressourcen) dichte-abhängig (Mortalität; Geschlechterverhältnis; Kondition/Vitalität) dichte-unabhängig (vor allem abiotische Faktoren)
- Reproduktionsstrategien Strategietyp r: viele Nachkommen, wenig Pflege Strategietyp K: wenige Nachkommen, intensive Betreuung
- Generationsfolge univoltin: jährlich eine Generation bivoltin: jährlich zwei Generationen polyvoltin: mehr als zwei Generationen jährlich
- Grundprinzipien: Zeitverzögerung in Lebensgemeinschaften reagieren die Abundanzen verbundener Populationen zeitverzögert
- Grundprinzipien: Antagonisten Top-Down-Hypothese: Antagonisten wirken begrenzendauf die Wirtspopulation; höhere trophische Ebenen steuern die unteren Bottom-Up-Hypothese: Die Nahrung ist der wesentliche begrenzende Faktor und 'erlaubt' damit nur eine gewisse Populationsdichte
- Gradation Massenwechsel, gibt es nur bei vergleichsweisewenigen Populationen Phasen: Latenz - Progradation - Kulmination - Retrogradation - Latenz
- Biozönotische Beziehungstypen Art A Art BAntibiosen + -Symbiosen + +Karposen + 0
- Antibiosen Prädatoren; Parasiten; Parasitoide; Pathogene
- Schadschwellen ökonomisch : Bekämpfung ist billiger als erwarteter Verlust social-economic sozial ökologisch
- Kritische Dichte Dichte einer Population, die starken Fraß erwarten lässt(Überlegungen zu Schäden kommen erst später!) Anzahl überwinternder Eigelege Anzahl von Larven pro m² Anzahl weiblicher Puppen pro m² Anzahl weiblicher Falter pro Stamm ....