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Theorie und Praxis von ERP-Systemen (Fach) / Folien 05 (Lektion)

Folien 05

Diese Lektion wurde von dasnervt_8 erstellt.

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  • Wozu dient der Mandant? Was zeichnet ihn aus? Um mehrere, betriebswirtschaftlich voneinander unabhängige Unternehmen gemeinsam zu führen. Ein Mandant ist die organisatorisch höchste Einheit im System. Er kann als Konzern, Unternehmen oder Betrieb aufgefasst werden. Eine Einheit die handelsrechtlich, organisatorisch und auch datentechnisch abgeschlossen ist. Durch getrennte Sätze an Tabellen und Daten.  
  • Was versteht man unter Rechnungswesen? Das betriebliche Rechnungswesen adressiert die mengen- und wertmäßige Erfassung betrieblicher Strukturen und Prozesse und die Aufbereitung des Datenmaterials für bestimmte Informationsbedürfnisse:   Wikipedia sagt: Das Rechnungswesen dient der systematischen Erfassung, Überwachung und informatorischen Verdichtung der durch den betrieblichen Leistungsprozess entstehenden Geld- und Leistungsströme. Zum einen werden Geld- und Güterströme in einem Unternehmen dokumentiert, um gegenüber Außenstehenden Rechenschaft ablegen zu können (externes Rechnungswesen), zum Beispiel gegenüber dem Finanzamt, den Banken oder auch Kostenträgern im Gesundheitswesen. Zum anderen soll das Rechnungswesen dem Unternehmer aber auch die Daten liefern, die zur Steuerung und Planung des Unternehmens notwendig sind (internes Rechnungswesen).
  • Was versteht man unter Buchführung? (3) Grundlade des Rechnungswesen. Dokumentation von Megen- und Wertbewegungen im zeitlichen Ablauf Erfolgt i.d.R als Kontorechnung
  • Was versteht man unter einem Konto? (3) zweiseitige Rechnung zur getrennten Erfassung der Wertverhältnisse eines Bereichs aus einer bestimmten Sicht Links "Soll": Eintragungen heißen "Lastschrift" oder "Sollbuchung" Rechts "Haben": Eintragungen heißen "Gutschrift" oder "Habenbuchung"
  • Was versteht man unter Hauptbuch und Nebenbuch? Hauptbuch: Kontoführung des externen Rechnungswesen Bilanz wird in Konten aufgelöst Man unterscheidet Bestandskonten und Erfolgskonten Nebenbuch: Differenzierung des Hauptbuches in Nebenbücher möglich z.B. für Kunden, Lieferanten oder Anlagen
  • Was ist eine Bilanz? (1) Systematische Erfassung aller Wertbestände eines Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag in Kontenform. Aktiva | Passiva ... ... ... ...
  • Was ist das Eigenkapital? (1) Differenz zwischen Vermögen und Fremdkapital in der Bilanz!
  • Was versteht man unter Gewinn und Verlust, wie kann er ermittelt werden? Was ist die GuV? Der Periodenerfolg (Gewinn bzw. Verlust) als der Betrag, den das Unternehmen in der abgelaufenen Periode erwirtschaftet hat. Berechnen: 1. Vergleich des EK zweier aufeinaderfolgenden Perioden. (ohne Privateinlagen / entnahmen) 2. Erträge - Aufwendungen in einer Periode   GuV: Die Gewinn-und Verlustrechnung erfasst periodengerecht Eigenkapitalveränderungen aus Unternehmenstätigkeit (Aufwendungen und Erträge) auf Erfolgskonten (im Gegensatz zu den aus der Bilanz abgeleiteten Bestandskonten)
  • Primärkosten: Kosten für Produktionsfaktoren, die ein Unternehmen von externen Beschaffungsmärkten bezieht Beispiele sind Arbeitskosten, Werkstoffkosten, Betriebsmittelkosten, Kapitalkosten
  • Sekundärkosten: Kosten für Produktionsfaktoren, die ein Unternehmen selbst herstellt (z.B. Werkstatt, Fuhrpark)
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  • Einzelkosten: Kosten, die einem Kostenträger direkt zurechenbar sind (z.B. Materialkosten, Fertigungslohn,…)
  • Gemeinkosten: Im Betrieb anfallende Kosten, die nicht direkt einem Kostenträger zuzuordnen sind (z.B. Gebäudekosten, Grundsteuer, …)
  • Kostenartenrechnung: Periodengerechte Erfassung und Abgrenzung von Kosten, gegliedert z.B. nach verbrauchten Produktionsfaktoren, betrieblichen Funktionen, Art der Kostenerfassung, Zurechenbarkeit
  • Kostenstellenrechnung: Kostenstellenrechnung: Verteilung der nach Kostenarten gegliederten Gemeinkosten auf Kostenstellen, Verrechnung zwischen Kostenstellen, Berechnung von Zuschlagsätzen für Kostenträger
  • Kostenträgerrechnung: Ermittlung der Herstell-und Selbstkosten der Kostenträger
  • Herstellkosten: & Selbstkosten: Herstellkosten: •Kosten, die durch die Herstellung eines Produktes anfallen •Summe aus Material-und Fertigungskosten (Einzel-und. Gemeinkosten)   Selbstkosten: •Selbstkosten umfassen alle Kosten, die durch die Herstellung und den Verkauf eines Produktes anfallen, also Herstellkosten plus Vertriebs-und Verwaltungskosten.
  • Fixe Kosten & Variable Kosten Fixe Kosten: •Fixe Kosten sind in der Kosten-und Leistungsrechnung der Teil der Gesamtkosten, dessen Höhe sich bei Variationen des Beschäftigungsgrades nicht verändert •Beispiele: Mieten, Zinsen, Abschreibungen Variable Kosten: •Variable Kosten sind in der Kosten-und Leistungsrechnung der Teil der Gesamtkosten, dessen Höhe vom Beschäftigungsgrad abhängig ist •Beispiele: Einzelmaterialkosten, Leistungslöhne
  • Deckungsbeitrag: •Der Deckungsbeitrag ist in der Kosten-und Leistungsrechnung die Differenz zwischen den erzielten Erlösen (Umsatz) und den variablen Kosten. •Beim Deckungsbeitrag handelt es sich um den Betrag, den der Erlös zur Deckung der Fixkosten beiträgt.