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Motovation und Handlungsregulation (Fach) / Motivation (Lektion)
- Beziehung zwischen Leistungsmotiv und Schulleistung Weshalb Beziehung mal da, mal nicht? (Heckhausen et al., 1985) unterschiedlich Anreize in verschiedenen Klassen / Kursen– Bsp. Lernstoff wird in triviale einfache Sachverhalte zerlegt kein Anregungsklima für Leistungsmotiv, kein Zusammenhang zwischen Leistungsmotiv und Schulleistung Wichtigkeit situativer Anreize Modelle erlauben gezielte Vorhersagen, die sich experimentell überprüfen lassen
- Einflüsse auf die Entwicklung der klassischen Motivationspsychologie McClelland, Atkinson Verhalten als Wechselwirkung von Person und Situation (Einfluss von Lewin) Klassen von Person-Umweltbezügen, die durch bestimmtesThema definiert sind (Einfluss von Murray) Anwendung empirisch-experimenteller Methoden (Einfluss von Hull) Quellen von Verhalten nicht notwendiger Weise bewusst (Einfluss von Freud)
- Definition Leistungsmotiv (McClelland) „Das Leistungsmotiv ist durch die Klasse von Verhaltensweisen gekennzeichnet, in denen eine Auseinandersetzung mit einem Tüchtigkeitsmaßstab (Gütemaßstab) zum Ausdruck kommt.“ (McClelland)
- Definition Leistungsmotiv (Heckhausen) „Leistungsmotivation ist das Bestreben, die eigene Tüchtigkeit in allen jenen Tätigkeiten zu steigern oder möglichst hoch zu halten, in denen man einen Gütemaßstab für verbindlich hält und deren Ausführung deshalb gelingen oder misslingen kann.“ (Heckhausen)
- Bezugsnormen für Leistungsmotiv Gütemaßstäbe besser als... ...man selbst zu einem früheren Zeitpunkt= individuelle Bezugsnorm ...andere= soziale Bezugsnorm ...ein vorher festgelegtes Kriterium= sachliche Bezugsnorm
- Leistungsmotiv McClelland Abgrenzung leistungsbezogener Thematiken von anderen Motiven im TAT Vorliegen von Gütemaßstäben wird erschlossen durch Bewertung von Handlungsresultaten Bewertung von Handlungsresultaten auf Grund von Gütemaßstäben führt zu leistungsbezogenen Affekten Auftreten von Affekten stellt das letztlich angestrebte Handlungsziel dar
- Leistungsmotiv affektive Grundlage Stolz bei Erfolg (positive Selbstbewertung) Scham bei Misserfolg (negative Selbstbewertung)
- Die zwei Seiten des Leistungsmotivs Hoffnung auf Erfolg (HE)– Personen mit einer starken Hoffnung auf Erfolg haben Spaß daran,▪ ihre Kompetenzen zu erweitern und▪ selbstständig schwierige Aufgaben zu lösen Furcht vor Misserfolg (FM)– Personen mit einer starken Furcht vor Misserfolg▪ meiden die Auseinandersetzung mit Gütemaßstäben und▪ fürchten Informationen über ihre eigene Tüchtigkeit Tr = Motiv(E) × Anreiz(E) × W(E) - Motiv(M) × Anreiz(M) × W(M)
- Atkinson Risiko-Wahl-Modell formalisiertes Modell der Leistungsmotivation das Personenfaktoren und situative Faktoren berücksichtigt Ausgangspunkt– Menschen haben stets die Möglichkeit, Aufgaben unterschiedlicherSchwierigkeit zu wählen ▪ Forschungsfrage– Können wir auf Grund der Kenntnis der Leistungsmotive einer Person vorhersagen, welche Aufgabenschwierigkeit sie bevorzugen wird? ▪ Theoretischer Ansatz– Lewins Theorie der resultierenden Valenz als Ansatzpunkt
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