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SAP AC040 (Management Accounting) (Fach) / Lektion 5.1 Integrierter Planungszyklus (Lektion)
- Beschreiben Sie den Ablauf und die Zwischenergebnisse eines integrierten Planungszyklusses? (6 Stichpunkte) S 151 Beginn des integrierten Planungsprozesses mit den Absatzmengenplanungen aus VIS/LIS und CO-PA Abgleich der der Planungen → Input einer Prognose an die Absatz- und Produktionsgrobplanung (SOP/LTP): Abgleich der Prognose/Planmenge mit den vorhandenen Ressourcen und Ermittlung der Planleistungsmengen (Prozesseinsatzmenge bzw. Leistungsaufnahmemenge) → Planleistungsmengen werden als "disponierte Leistungen" an die KST weitergegeben Auf der KST erfolgt die Ermittlung der Mengen je Leistungsart und der Plantarife je Leistungsart; hierfür benötigt die KST Input aus folgenden Modulen: Anlagenbuchhaltung, HCM Im nächsten Schritt erfolgt die Produktkostenplanung, anhand von Stücklisten und Arbeitsplänen Die Summe aller Produktkosten ergibt dann die Herstellkosten der geplanten Absatzmenge. Sie bilden die Grundlage für die Ermittlung der Selbstkosten, Erlöse und der Ergebnisrechnung. Iterativ werden die Schritte wiederholt, bis derPlan den Zielvorgaben genügt
- Der Absatz- und Mengenplan (aus LIS/VIS) wird im zweiten Schritt an die SOP (Absatz und Produktionsgrobplanung) übergeben. Was ist Ziel der Absatz und Produktionsgrobplanung, was ist das Ergebnis und unter Zuhilfenahme welcher Stammdaten kommt man da Ziel der Absatz und Produktionsgrobplanung ist die Ermittlung des Leistungsbedarfs für den Absatzplan. In der Absatz und Produktionsgrobplanung werden unter Zuhilfenahme von Materialstamm, Arbeitsplänen, Stücklisten und Arbeitsplätzen die benötigten Leistungsmengen und Leistungsarten ermittelt. Der ermittelte Leistungsbedarf wird als disponierte Menge an die Kostenstellenplanung übergeben
- Was geschieht im Rahmen der integrierten Planung auf der Kostenstelle? (3 Stichpunkte) (S. 157ff) In der KST Planung wird die disponierte Leistungsmenge runtergebrochen auf Planmenge mal Planleistungsart. Unter Zuhilfenahme von Infos über Personalkosten, Abschreibungen/Zinsen, statistischen Kennzahlen und der Leistungsmenge werden die Kosten der Kostenstelle geplant. In einem nächsten Schritt werden die Innenaufträge geplant, d.h. die geplante interne Leistungsaufnahme der KST (diese wird dann wiederum an andere Kostenstellen als "disponierte Leistung" weitergereicht)
- Erläutern Sie die Produktkostenkalkulation im Rahmen der integrierten Planung. (3) S. 161 ff Die Plantarife für Leistungsarten ("Leistungstarif" in Abb. 66), die in den Kostenstellen ermittelt wurden, werden an die Produktkkostenplanung weitergereicht Die Erzeugniskalkulation im Rahmen der Produktkkostenplanung verknüpft die vorhandenen Mengengerüste mit den vorhandenen Wertgerüsten (u.a. Plantarife, vgl. Abb. 77) Kalkulationsergebnisse der Produktkkostenplanung sind je Produkt bzw. Produktgruppe: Sicht nach Kostenelementen, Kostenarten und/oder Einzelnachweisen (Abb. 77)
- Was bedeuten die Begriffe Kostenschichtung und Kostenwälzung im Zusammenhang mit der Produktkostenplanung? Die Kostenschichtung ist eine Darstellungform der Kalkulationsergebnisse der Produktkostenplanung (weitere Darstellungsformen sind: Kostenarten und Einzelnachweis) Die Zusammensetzung der Selbstkosten beispielsweise ist eine typische Form der Kostenschichtung: (vgl Abb. 78) mit Selbstkosten = Herstellkosten + Verwaltungsgemeinkosten + Vertriebsgemeinkosten... und Herstellkosten = Fertigungskosten + Materialkosten und Fertigungkosten = FEK + FGK und Materialkosten = MEK + MGK Kostenwälzung bedeutet, daß im Rahmen der Produktkostenkalkulation die Kostenelemente* sämtlicher Komponenten / Baugruppen jeweils auf die nächsthöhere Ebene im Produktionsprozeß hochgewälzt werden. Ziel ist es im der Endstufe der kalkulation sämtliche Kostenelemente der Vorstufen berücksichtigt zu haben (vgl. http://help.sap.com/static/saphelp_erp60_sp/de/7e/cb7ec743a311d189ee0000e81ddfac/pppc420__image002.gif) * Kostenelemente sind beipielsweise Materialkosten, Gemeinkosten, Fertigungslöhne, Prozesskosten (vgl. Abb 79)
- Was bedeutet die Preisfortschreibung im Rahmen der integrierten Planung? S. 165 Das Ergebnis der Produktkostenplanung ist die Plankalkulation, die für sämtliche Produkte (inkl. Vorstufen) den Selbstkostenpreis bzw. internen Verechnungspreis liefert. Zu diesem Zeitpunkt sind die Produktmengen und IST-Bestände allerdings noch bewertet zu den Selbstkostenpreisen bzw. internen Verechnungspreis der aktuellen Periode. Konsistenterweise müssen nun auch die Standardwerte des Materialstamms an die neue Planung angepasst werden. = Preisfortschreibung. Dies erfolgt in 2 Schritten Vormerkung, alter zukünftiger IVP wird durch zukünftigen Planwert ersetzt Freigabe, zukünftiger IVP wird zu aktuellem IVP -> Konsequenz ist dei Umbewertung der Bestände
- Wie ist Profit Center Rechnung in den integrierten Planungsprozeß eingebunden? S. 168ff Profit center definieren Verantwortungsbereiche; daher können auch nur die Sachverhalte "controllt" werden, die im Einfluß des Verantwortlichen liegen. Diese Steuergrößen müssen gefunden und festgelegt werden. In der ProfitCenter-Planung werden die Plandaten für KST, Innenaufträge, Ergebnis- und Marktsegment sowie Produktkosten in einem Planungsnetzwerk kombiniert Planversionen ermöglichen die Erstellung unterschiedlicher Szenarien
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