Klausuren (Fach) / Fertigungstechnik (Lektion)
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- Erläutern Sie den Begriff Fertigungstechnik mit seinen kennzeichnenden Merkmalen. Erzeugen oder verändern fester Körper in Richtung auf bestimmte Form- und Stoffeigenschaften im Fertigzustand
- Die Fertigverfahren Druckgießen, Schleifen, Feuerverzinken, Fließpressen und Punktschweißen sind den Verfahrenshauptgruppen und Verfahrensgruppen nach DIN 8580 zuzuordnen. Druckgießen: Urformen Urformen aus dem flüssigen Zustand Schleifen: Trennen Spanen mit geometrisch bestimmter Schneide Feuerverzinken:Beschichten Beschichten aus dem flüssigen Zustand Fließpressen: Umformen Druckumformen Punktschweißen: Fügen Pressverbindungsschweißen
- Ordnen sie wenigstens vier der Fertigungsverfahren - Feingießen; - Galvanisieren; - Bohren; - Tiefziehen; - Laserstrahlbearbeitung; - Metallschutzgasschweißen die Verfahrenshauptgruppen und Verfahrensgruppen nach DIN 8580 zu Verfahren Verfahrenhauptgruppe Verfahrengruppe Feingießen Urformen Urformen aus dem flüssigen Zustand Galvanisieren Beschichten Beschichten aus dem ionisierten Zustand Bohren Trennen Spanen Tiefziehen Umformen Zugdruckumformen Laserstrahlbearbeitung Trennen Abtragen Metallschutzgasschweißen Fügen Fügen durch Schweißen
- Für die angeführten Verfahrensgruppen sind in Abhängigkeit von der industriellen Anwendung je ein bedeutendes Fertigungsverfahren anzuführen. 1.URFORMEN AUS DEM FLÜSSIGEN ZUSTAND; 2. URFORMEN AUS DEM PULVERFÖRMIGEN ZUSTAND; 3. DRUCKFORMEN; 4. BIEGEUM 1. Sandgießen, Kokillengießen, Druckgießen 2. Sintern 3. Frei- und Gesenkformen, Walzen 4. Gesenkbiegen, Walzrunden 5. Drehen, Fräsen, Bohren 6. Schleifen, Honen 7. Erodieren, Bearbeitung mit Lichtstrahlen 8. Lichtbogenhand-, Schutzgas-, Unterpulver-, Punktschweißen 9. Galvanisieren
- Nennen und charakterisieren Sie die Verfahrensgruppen nach DIN8550 Urformen: Fertigen eines festen Körpers aus formlosem Stoff durch Schaffen des Stoffzusammenhaltes. Umformen: Fertigen durch bildsames (plastisches) Ändern der Form eines festen Körpers. Dabei werden Stoffzusammenhalt und Masse beibehalten. Trennen: Fertigen durch Ändern der Form eines festen Körpers, wobei der Stoffzusammenhalt örtlich aufgehoben wird. Fügen: Verbinden (Zusammenbringen) mehrerer fester Körper oder eines festen Körpers mit formlosem Stoff. Dabei wird der Stoffzusammenhalt örtlich geschaffen, d.h. im ganzen vermehrt. Beschichten: Aufbringen einer fest haftenden Schicht aus formlosem Stoff auf einen festen Körper. Stoffeigenschaftsänderung: Verändern der Stoffeigenschaften eines festen Körpers durch Umlagern, Aussondern oder Einbringen von Stoffteilchen.
- Nennen Sie charakteristische Spanarten Reißspann Scherspan Fließspan Lamellenspan
- Spanformen Bandspan - Schraubenspan + Schraubenbruchspan ++ Spiralbruchspan ++ Spiralbanstück ++ Spanbruchstück + Wirrspan -
- Wichtigste Voraussetzung für die Gestaltung optimaler Fertigungsprozes- se d.Wissen d. Fertigungsverfahren (nach DIN 8580). 1. Ordnen Sie die Fer- tigungsverfahren die entsprech. Verfahrenshauptgruppen zu und erörtern Sie "Stoffeigenschaft" Zuordnung und Erörterung der Verfahrenshauptgruppen: 1.) Schleifen: Trennen (1): Fertigen durch Ändern der Form eines festen Körpers, wobei der Stoffzusammenhalt örtlich aufgehoben, d. h. im Ganzen vermindert wird (2). 2.) Gesenkformen: Umformen (1): Fertigen durch bildsames (plastisches) Ändern der Form eines festen Körpers. Dabei werden Stoffzusammenhalt und Masse beibehalten (2). 3.) Vollformgießen: Urformen (1): Fertigen eines festen Körpers aus formlosem Stoff durch Schaffen des Stoffzusammenhaltes (2). 4.) Sputtern: Beschichten (1): Aufbringen einer fest haftenden Schicht aus formlosemStoff auf einen festen Körper (2). 5.) Laserstrahlschweißen: Fügen (1): Verbinden (Zusammenbringen) mehrerer fester Körper oder eines festen Körpers mit formlosem Stoff. Dabei wird der Stoffzusammenhalt örtlich geschaffen, d. h. im Ganzen vermehrt (2). 6. Stoffeigenschaft ändern: Verändern der Stoffeigenschaften eines festen Körpers durch Umlagern,Aussondern oder Einbringen von Stoffteilchen WB_TB_FER_080607 vgl. SB 1: Kap. 1.3
- Das Feingießen (Wachsausschmelzverfahren) gehört zu den Gießverfahren mit verlorener Form. Erläutern Sie stichwortartig den Arbeitsablauf beim Feingießen. Arbeitsablauf beim Feingießen: · Herstellen der verlorenen Modelle, · Aufbau der Modelle zu Gießeinheiten, · Ausbilden der Schale durch mehrmaliges Tauchen und Besanden, · Ausschmelzen der Modelle und Brennen der Schale, · Gießen.
- Geben Sie an, durch welches Verfahren zumeist die Modelle für das Feingießen rationell gefertigt werden. Gehen Sie bei Ihrer Antwort auch auf die dabei verwendete Form ein. Verfahren zur Fertigung der Modelle und dabei verwendete Form: Zur rationellen Fertigung der Modelle wird meist das Spritzgießen (1) mit einer geteilten metallischen Dauerform genutzt (1).
- Das Feingießen (Wachsausschmelzverfahren) gehört zu den Gießverfahren mit verlorener Form. Beim Gussvorgang tritt während des Abkühlens der Schmelze eine Volumenkontraktion (Schwindung) ein. Durch welche drei Bereiche ist dieser Vorgang gekennzeichne Bereiche der Volumenkontraktion (Schwindung): · flüssige Schwindung, · Erstarrungsschrumpfung, · feste Schwindung.
- Beim Fertigungsverfahren „Drehen“ treten während des Zerspanvorgangs unterschiedliche Kräfte auf. Benennen Sie die in der nebenstehenden Darstellung mit bis 1 bis 5 gekennzeichneten Kräfte beim Zerspanvorgang Kräfte beim Zerspanvorgang: 1 Zerspankraft. 2 Schnittkraft. 3 Passivkraft. 4 Vorschubkraft. 5 Aktivkraft. vgl. SB 3: Kap. 1.3.3, 1.3.4
- Beim Fertigungsverfahren „Drehen“ treten während des Zerspanvorgangs unterschiedliche Kräfte auf. Standbegriffe sind für die Effektivität von Bedeutung. Geben Sie in diesem Zusammenhang an, was unter dem „Standvermögen“ verstanden wird. Begriff des Standvermögens: Unter Standvermögen wird die Fähigkeit eines Wirkpaares (Werkzeug und Werkstück) verstanden, einen bestimmten Zerspanvorgang durchzustehen. vgl. SB 3: Kap. 1.3.3, 1.3.4
- Beim Fertigungsverfahren „Drehen“ treten während des Zerspanvorgangs unterschiedliche Kräfte auf. Mit „Standbedingungen“ sind alle Bedingungen gemeint, unter denen ein bestimmter Zerspanungsvorgang durchgeführt wird und die diesen beeinflussen. Um w Konkrete Standbedingungen: · Form der Werkzeugschneide, · Geometrie der Werkzeugschneide, · Schneidstoff, · Gestalt des Werkstückes, · Werkstoff des Werkstückes, · Art der Werkzeugmaschine, · Ausführung der Werkzeugmaschine. vgl. SB 3: Kap. 1.3.3, 1.3.4
- Aufgrund der zahlreichen Anwendungsbereiche und hohen wirtschaftlichen Bedeutung kommt der Umformtechnik und deren Grundlagen eine besondere Stellung in der Fertigungstechnik zu. Welches Gesetz bildet die Grundlage zur Ermittlung der Anfangsform für Gesetz zur Ermittlung der Anfangsform eines jeden Umformteiles: Grundlage ist das Gesetz der Volumenkonstanz (1). Das Gesetz besagt, dass beim Umformen nicht nur die Masse, sondern auch das Volumen des Werkstückes konstant bleibt. Damit ist das Volumen der Endform gleich dem Volumen der Anfangsform (2). vgl. SB 2: Kap. 2.3, 2.4.2, 2.5
- Aufgrund der zahlreichen Anwendungsbereiche und hohen wirtschaftlichen Bedeutung kommt der Umformtechnik und deren Grundlagen eine besondere Stellung in der Fertigungstechnik zu. Welche entscheidende Frage beantwortet die Fließbedingung beim Umformen Entscheidende Frage, welche die Fließbedingung beantwortet: Die Fließbedingung beantwortet die Frage, wie groß die wirkenden Spannungen und damit Kräfte sein müssen, um einen Umformvorgang einzuleiten und weiterzuführen. vgl. SB 2: Kap. 2.3, 2.4.2, 2.5
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- Aufgrund der zahlrei. Anwendbereiche und hohen wirt. Bedeutg kommt der Umformtechnik ein bes. Stellung in der Fertigstechnik zu. Zur Beschreib. des Fließverhaltens eines Werkstoffs hat sich in der Umformtechnik eine eigenständige Werkstoffkenngröße Kenngröße zur Beschreibung des Fließverhaltens und Umformbedingungen: Die Werkstoffkenngröße zur Beschreibung des Fließverhaltens wird als Umformfestigkeit (oder Fließspannung) bezeichnet (1). Die Umformfestigkeit hängt vom Umformgrad (1), der Umformgeschwindigkeit (1) und der Umformtemperatur (1) ab. WB-FER-P11-131207; TB-FER-P11-131207 Aufgabe 4.3 vgl. SB 2: Kap. 2.3, 2.4.2, 2.5
- Wichtige Verfahren des Umformens sind das Tiefziehen, das Abstreck- ziehen und das Weiten. Die Abbildung zeigt schematisch den Tiefziehvorgang beim Tiefziehen ohne Niederhalter. Warum ist dieses Verfahren nur bei relativ dicken Blechen einsetzbar? Grund, warum Tiefziehen ohne Niederhalter nur bei dicken Blechen einsetzbar ist: Das Tiefziehen ohne Niederhalter ist nur bei relativ dicken Blechen einsetzbar, da durch die beim Ziehvorgang eintretende tangentiale Stauchung der Rondenrand ausknicken und Falten bilden kann. vgl. SB 2: Kap. 4.1.2, 4.2, 4.4
- Welche Vorteile besitzt das Tiefziehen mit nachgiebigem Werkzeug gegenüber dem Tiefziehen mit starren Werkzeugen? Vorteile von nachgiebigen Werkzeugen beim Tiefziehen: Beim Tiefziehen mit nachgiebigem Werkzeug vermindert sich der Aufwand für die formgebenden Werkzeugelemente (1) und der Ziehvorgang wird bei konischen und ähnlichen Teilen begünstigt (1).
- Wozu dient das Umformverfahren „Abstreckziehen“ und wodurch zeichnen sich die dadurch bearbeiteten Produkte in ihren Eigenschaften (mindestens drei) aus? Aufgabe des Abstreckziehens und Eigenschaften der bearbeiteten Produkte: Das Abstreckziehen dient zur Verminderung der Wanddicke von napfförmigen Teilen, die durch Tiefziehen oder Fließpressen hergestellt wurden (2). Die bearbeiteten Produkte zeichnen sich durch hohe Maß- und Formgenauigkeiten (1), sehr gute Oberflächenqualitäten (1) und geringe Wandstärken (1) aus.
- Geben Sie an, wie das Weiten mit Druckflüssigkeit bezeichnet wird und beschreiben Sie den grundsätzlichen Ablauf dieses Umformverfahrens. Weiten mit Druckflüssigkeit und dessen grundsätzlicher Verfahrensablauf: Das Weiten mit Druckflüssigkeit wird als Innenhochdruckumformen (1) bezeichnet. Beim Innenhochdruckumformen (IHU) werden in meist längsgeteilten Werkzeugen, deren Gravur die herzustellende Außenform bestimmt, Rohre oder rohrförmige Vorformen nach Schließen des Werkzeuges und Aufbringen einer ausreichenden Schließ- bzw. Niederhalterkraft stirnseitig an ein Hydrauliksystem angeschlossen und durch Druckflüssigkeit bei hohen Drücken (bis 4.000 bar) ausgeformt (4).
- Charakterisieren Sie kurz, was unter den folgenden Fräsverfahren verstanden wird bzw. wie die Werkstückoberflächen erzeugt werden: · Stirn-Planfräsen, · Umfangfräsen, · Schaftfräsen und · Profilfräsen. Charakteristik verschiedener Fräsverfahren: · Beim Stirn-Planfräsen wird die Werkstückoberfl.che von Schneiden erzeugt, die an der Stirnseite des Werkzeuges liegen. · Beim Umfangsfräsen wird die Werkstückoberfl.che durch am Fräserumfang angeordnete Schneiden erzeugt. · Schaftfräsen ist ein kontinuierliches Umfangs-Stirnfräsen zur Herstellung von Nuten, Schlitzen und Aussparungen oder räumlichen Formflächen (z. B. im Gesenkbau). · Profilfräsen ist das Fräsen unter Verwendung eines Formwerkzeuges zur Erzeugung profilierter Flächen. (Die Form des Profilfräsers entspricht der zu erzeugenden Fertigkontur des Werkstückes.) vgl. SB 3: Kap. 4.3.2, 4.3.3, 4.3.4, 4.3.5
- Wie werden die in den Abbildungen I) und II) dargestellten Schaftfräser jeweils bezeichnet? Abbildung I) Abbildung II) Bezeichnung der dargestellten Schaftfräser: Abb. I) Langlochfräser (mit Morsekegel) Abb. II) Gesenkfräser (kegelig) WB-FER-P11-131207; TB-FER-P11-131207 vgl. SB 3: Kap. 4.3.2, 4.3.3, 4.3.4, 4.3.5
- Beim Metall-Aktivgas-Schweißen (MAG-Schweißen) wird als aktives Schutzgas CO2 oder ein CO2- Argon-Gasgemisch verwendet. Zum Schweißen welcher Werkstoffe wird das MAG-Schweißen typischerweise genutzt? Werkstoffe beim MAG-Schweißen: Das MAG-Schweißen wird typischerweise zum Schweißen von Stählen genutzt. vgl. SB 4: Kap. 1.4.2.3
- Beim Metall-Aktivgas-Schweißen wird als aktives Schutzgas CO2 oder ein CO2-Argon-Gasgemisch verwendet. Welche Wirkung hat der bei der Aufspaltung des CO2 frei werdende Sauerstoff auf den Schweißprozess & wie ist diesem Rechnung zu tragen? Wirkung des beim MAG-Schweißen freiwerdenden Sauerstoffes: Der freiwerdende Sauerstoff führt als aktives Gas zu einem höheren Abbrand (2) und verbrennt hauptsächlich Mangan und Silizium, die deshalb über den Schweißzusatz verstärkt zugeben werden müssen (2). vgl. SB 4: Kap. 1.4.2.3
- Beurteilen Sie kurz das MAG-Verfahren hinsichtlich Spritzerbildung und Einbrand. Spritzerbildung und Einbrand beim MAG-Verfahren: Das Verfahren führt zu erheblichen Spritzerbildungen (1) und einen tiefen Einbrand (1) auf dem Werkstück. vgl. SB 4: Kap. 1.4.2.3
- Nennen Sie mindestens eine spezielle Verfahrensvariante des MAG-Schweißens. Spezielle Verfahrensvarianten des MAG-Schweißens: · Kurzlichtbogenschweißen. · Impulslichtbogenschweißen vgl. SB 4: Kap. 1.4.2.3
- Nennen Sie mindestens eine spezielle Verfahrensvariante des MAG-Schweißens. Spezielle Verfahrensvarianten des MAG-Schweißens: · Kurzlichtbogenschweißen. · Impulslichtbogenschweißen
- Hämmer zählen zur Gruppe der Pressmaschinen. Beispielhaft zeigt nebenstehende Skizze schematisch den Aufbau eines Fallhammers. Frage: Wofür werden Hämmer ausschließlich eingesetzt? Hämmer werden ausschließlich zur Warmumformung (Schmieden) von massivem Vormaterial (sowohl im Freiformverfahren als auch im Gesenk) eingesetzt. vgl. SB 5: Kap. 4.1.1
- Hämmer zählen zur Gruppe der Pressmaschinen. Beispielhaft zeigt nebenstehende Skizze schematisch den Aufbau eines Fallhammers. Frage: Erläutern Sie, worauf das Funktionsprinzip der Hämmer beruht. Funktionsprinzip der Hämmer: Das Funktionsprinzip der Hämmer beruht darauf, dass das Werkzeug (Bär) mit möglichst großer Masse, entweder im freien Fall oder mit zusätzlicher Beschleunigung, auf das Werkstück aufschlägt und dabei die potentielle Energie des Bärs in kinetische Energie (Verformungsenergie) umgewandelt wird. vgl. SB 5: Kap. 4.1.1
- Hämmer zählen zur Gruppe der Pressmaschinen. Beispielhaft zeigt nebenstehende Skizze schematisch den Aufbau eines Fallhammers. Frage: Benennen Sie die in der Skizze mit 1-4 gekennzeichneten Hauptbaugruppen eines Fallhammers. Hauptbaugruppen eines Fallhammers:1 Hubantrieb (Antriebsanlage).2 Bär.3 Gestell.4 Schabotte. WB-FER-P11-131207; TB-FER-P11-131207 vgl. SB 5: Kap. 4.1.1
- Unter der Planung der räumlichen Organisation ... Frage: Nennen Sie die zwei prinzipiellen Ziele, die für die optimale räumliche Organisation bzw. Gestaltung der Fertigung gelten Ziele, die für die optimale räumliche Organisation der Fertigung gelten:· Minimierung der Transport- und Arbeitswege.· Anforderungsgerechte Gestaltung der Arbeitsplätze (bezüglich der Anordnung von Werkstücken und Werkzeugen sowie der physiologischen und arbeitspsychologischer Anforderungen). vgl. SB 6: Kap. 2.2.2, 2.2.3, 2.2.3.1
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- Unter der Planung der räumlichen Organisation der Fertigung ... Frage: Welche drei übergeordneten Einflussfaktoren des Produktionsprogramms wirken sich auf die Wahl der Organisationsform der Fertigung und Montage aus bzw. prägen diese? Einflüsse des Produktionsprogramms auf die Organisationsform der Fertigung:· technische Einflussfaktoren,· wirtschaftliche Einflussfaktoren,· marktseitige Einflussfaktoren vgl. SB 6: Kap. 2.2.2, 2.2.3, 2.2.3.1
- Unter der Planung der räumlichen Organisation der Fertigung ... Frage: Geben Sie das kennzeichnende (räumliche) Merkmal sowie die Anordnung der Arbeitsplätze bei der verrichtungsorientierten Werkstattfertigung an. Kennzeichnendes Merkmal und Arbeitsplatzanordnung bei der Werkstattfertigung: Kennzeichnendes Merkmal ist die räumliche Konzentration gleichartiger Arbeitsverrichtungen und Funktionen. Die Arbeitsplätze sind nach dem Bearbeitungsverfahren angeordnet WB-FER-P11-131207; TB-FER-P11-131207 vgl. SB 6: Kap. 2.2.2, 2.2.3, 2.2.3.1
- Zu den Gießverfahren mit Dauerformen gehört das Druckgießen im Warm- oder Kaltkammerverfahren. Frage: Beschreiben Sie ausführlich den Arbeitsablauf beim nebenstehend skizzierten Druckgießen im Warmkammerverfahren. Arbeitsablauf beim Druckgießen im Warmkammerverfahren: Beim Warmkammerverfahren befindet sich die Schmelze in einem Warmhalteofen, der mit einer Druckkammer ausgestattet ist. Nach dem Schließen und Entlüften der Form sowie dem Aufbringen ausreichender Schließkräfte wird durch Druck des Gießkolbens die Schmelze in die Form gepresst. Nachdem sie dort sehr schnell erstarrt ist, wird die Form geöffnet, das Teil ausgeworfen und der nächste Takt beginnt. WB-FER-P11-130615; TB-FER-P11-130615 vgl. SB 1: Kap. 5.3, 5.4
- Zu den Gießverfahren mit Dauerformen gehört d. Druckgießen im Warm- oder Kaltkammerverfahren. Frage: Welche Werkstoffe (Metalle) werden üblicherweise b.Warmkammer- & welche beim Kaltkammerverfahren verwendet? Nennen Sie jeweils 1 konkretes Beispieil Werkstoffe beim Druckgießen im Warm- und Kaltkammerverfahren:Warmkammerverfahren: Zink-, Zinn-, Bleigusswerkstoffe.Kaltkammerverfahren: Aluminium-, Kupfergusswerkstoffe. vgl. SB 1: Kap. 5.3, 5.4
- Zu den Gießverfahren mit Dauerformen gehört das Druckgießen im Warm- oder Kaltkammerverfahren. Frage: Überlegen und geben Sie mindestens drei Vorteile an, die typisch für das Druckgießen sind Vorteile des Druckgießens: Bei hohen Stückzahlen sehr wirtschaftlich. Für die Groß- und Massenfertigung geeignet hohe Genauigkeiten. hohe Oberflächenqualität. geringe Nachbearbeitung. Geringe Formfüllungszeiten, so dass auch engste Spalten der Form mit Schmelze gefüllt werden. Es lassen sich komplizierteste Teile mit geringen Wandstärken herstellen. Realisierbar ist ein vollautomatischer Ablauf. schnelle Takt- bzw. Zykluszeiten. produktivste Gießverfahren. vgl. SB 1: Kap. 5.3, 5.4
- Zu den Gießverfahren mit Dauerformen .... Frage:Welches generelle Gießverfahren mit Dauerform würden Sie wählen, wenn Metallrohre mit e. jeweiligen Länge v. 1,5 m gegossen werden sollen? Begründen Sie Ihre Antwort. Zu wählendes Gießverfahren und Begründung: Zu wählen ist das Schleudergießen (1), da hierbei kein Kern für die Rohrbohrung erforderlich ist (1). vgl. SB 1: Kap. 5.3, 5.4
- Beim Druckumformen ... Frage: Ein metallbearb. Untern. stellt folgende Produkte her: (1) Messerklingen, (2) T-Träger, (3) Kurbelwellen (4) Zahnräder. Welche Verfahrensgruppe des Walzens findet jeweils zur Herstellung der genannten Produkte Anwendung? Verfahrensgruppen des Walzens zur Herstellung unterschiedlicher Produkte:(1) Messerklingen: Walzen von Formteilen.(2) T-Träger: Walzen von Halbzeugen.(3) Kurbelwellen mit verbesserter Oberfläche und Festigkeit: Walzen zur Feinbearbeitung.(4) Zahnräder: Walzen von Erweiterungsformen. vgl. SB 2: Kap. 3.1.1, 3.1.2
- Das Gesenkschmieden, ist das vom Anwendungsumfang her wichtigste Verfahren zur Herstellung massiver Formteile. Frage: Welches Anfangs-material kommt im Allgemeinen für das Gesenkschmieden zum Einsatz? Anfangsmaterial für das Gesenkschmieden: Als Anfangsmaterial für das Gesenkschmieden kommt im Allgemeinen warmgewalztes Rund- oder Vierkantmaterial als Stange oder Knüppel zum Einsatz vgl. SB 2: Kap. 3.3.1, 3.3.2, 3.3.3
- Das Gesenkschmieden, ist das vom Anwendungsumfang her wichtigste Verfahren zur Herstellung massiver Formteile. Frage: Charakterisieren Sie, wie das Formpressen mit Grad erfolgt. Gehen Sie dabei insb. auf das Gesenk und den Materialüberschuss ein Formpressen mit Grad: Das Formpressen mit Grat erfolgt in einem möglichst eben geteilten Gesenk, in das die Negativform des herzustellenden Teiles als Hohlraum (Gravur) eingearbeitet ist. Um die vollständige Ausfüllung der Gravur zu gewährleisten, wird mit Materialüberschuss gearbeitet.Das überschüssige Material fließt gegen Ende des Umformvorganges durch denzwischen Unter- und Obergesenk umlaufenden Gratspalt in die Gratrille und muss anschließend abgetrennt werden vgl. SB 2: Kap. 3.3.1, 3.3.2, 3.3.3
- Das Gesenkschmieden, ist das vom Anwendungsumfang her wichtigste Verfahren zur Herstellung massiver Formteile. Frage: Nennen Sie mindestens drei Kriterien, von denen die beim Gesenkschmieden erreichbaren Genauigkeiten abhängen. Abhängigkeit der beim Gesenkschmieden erreichbaren Genauigkeiten:Die beim Gesenkschmieden erreichbaren Genauigkeiten hängen ab von: der Genauigkeit der Gesenke, der Genauigkeit der Vorform, der Führungsgenauigkeit der Maschine und der Einhaltung der Schmiedetemperatur bzw. des Temperatur-Zeit-Regimes von Werkstück und Werkzeug vgl. SB 2: Kap. 3.3.1, 3.3.2, 3.3.3
- Keramische Schneidstoffe ermöglichen bei der spanenden Fertigung sehr hohe Schnittgeschwindigkeiten. Frage: Führen Sie zwei typische Eigenschaften von keramischen Schneidstoffen auf, welche die hohen Schnittgeschwindigkeiten ermöglichen. Eigenschaften von Schneidkeramiken für sehr hohe Schnittgeschwindigkeiten: sehr hart, sehr verschleißfest, hohe Warmhärte. vgl. SB 3: Kap. 3.1.4
- Keramische Schneidstoffe ermöglichen bei der spanenden Fertigung sehr hohe Schnittgeschwindigkeiten. Frage: Geben Sie die Hauptanwendungsgebiete der Oxidkeramiken und die Hauptanwendungsgebiete der Mischkeramiken an Hauptanwendungsgebiete der Oxid- und Mischkeramiken: Oxidkeramiken: Schlichtdrehen von Grauguss und Stahl. Mischkeramiken: Feindrehen und Feinfräsen von Gusseisen und Stahl und auch von gehärteten Werkstoffen. vgl. SB 3: Kap. 3.1.4
- Keramische Schneidstoffe ermöglichen bei der spanenden Fertigung sehr hohe Schnittgeschwindigkeiten. Frage: Welche nichtoxidische Schneidkeramik ist für die spanende Fertigung von besonderer Bedeutung? Nichtoxidische Schneidkeramik mit besonderer Bedeutung für das Spanen: Von besonderer Bedeutung für die spanende Fertigung ist die Siliziumnitridkeramik vgl. SB 3: Kap. 3.1.4
- Das Schleifen ist ein spanendes Fertigungsverfahren ... Frage: Beschreiben Sie, was unter dem Verfahren des Planschleifens verstanden wird bzw. wie dieses definiert ist. Beschreibung des Planschleifens: Unter Planschleifen wird das Schleifen ebener Flächen verstanden, wobei das Werkzeug die Schnittbewegung ausführt und das Werkstück die Vorschubbewegungen vgl. SB 3: Kap. 4.6.2, 4.6.3, 4.6.4
- Das Schleifen ist ein spanendes Fertigungsverfahren ... (Abbildung!) Frage: Welche zwei Verfahren des Planschleifens sind in den nebenstehenden Abbildungen dargestellt? Abgebildete Verfahren des Planschleifens: Verfahren (1): Umfangschleifen Verfahren (2): Stirnschleifen vgl. SB 3: Kap. 4.6.2, 4.6.3, 4.6.4
- Das Schleifen ist ein spanendes Fertigungsverfahren ... (Abbildung!) Frage: Wie wird das prinzipielle Schleifverfahren bezeichnet, das für die Schleifbearbeitung rotationssymmetrischer Teile angewendet wird? Schleifverfahren für rotationssymmetrische Teile: 2Das Schleifverfahren für die Bearbeitung von rotationssymmetrischen Teilen wird als Rundschleifen bezeichnet. vgl. SB 3: Kap. 4.6.2, 4.6.3, 4.6.4
- Das Schleifen ist ein spanendes Fertigungsverfahren ... (Abbildung!) Frage: Stellen Sie dar, welche Aufgabe die Bindemittel bzw. Bindungen bei Schleifwerkzeugen besitzen. Aufgabe der Bindemittel bzw. der Bindungen: 3Die Bindemittel oder Bindungen haben die Aufgabe, die einzelnen Schleifkörner miteinander zu einem festen Körper oder mit einer Unterlage (Schleifbänder, Schleifpapier) zu verbinden. vgl. SB 3: Kap. 4.6.2, 4.6.3, 4.6.4
- Durch die unterschiedlichen Schweißverfahren ... Frage: Von welchen Faktoren bzw. Kriterien ist es abhängig, welches Schweißverfahren für eine bestimmte Aufgabe ausgewählt wird? Nennen Sie mindestens drei dieser Kriterien. Kriterien für die Auswahl eines Schweißverfahrens: Größe der Schweißkonstruktion. Zugänglichkeit der zu verschweißenden Teile. Werkstoffverhalten (z. B. Versprödung, Abbrand, Rissneigung). Dicke der zu verbindenden Werkstücke. Anzahl der Schweißstellen und der zu schweißenden Teile (deren Zunahme einen höheren Mechanisierungsgrad des Schweißverfahrens erfordert). vgl. SB 4: Kap. 1.2.1, 1.3, 1.5.2
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