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Aufbau und Ethik des medizinischen Berufes (Fach) / Sterbebegleitung (Lektion)

Sterbebegleitung

Diese Lektion wurde von joga erstellt.

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  • Was ist das Ziel der Palliativmedizin? Ziel ist es den Patienten die noch verbleibende Zeit so angenehm wie möglich zu gestallten.
  • Wo und von wem wird die Palliativmedizin ausgeübt? Wo:  in Spitälern, zu Hause, spezialisierten Zentren und in Altersheimen Wer: Ärzte, Krankenschwestern, Hilfsschwestern, Psychologen, Sozialarbeitern, Geistlichen, Ergotherapeuten und Freiwilligen
  • Welches sind die Ziele die die Palliativmedizin anstrebt? - Linderung der Symptome - Bedürfnisse des Patienten zu erfüllen - Unterstützung der Angehörigen während der Krankheit sowie nach dem Tod - Einbeziehung der Ethik in die versch. Situationen - Respekt vor dem Leben und seinem natürlichen Ende
  • Wer war Dr. Kübler-Ross? - in der Schweiz 1926 geboren - besuchte im zweiten Weltkrieg ein Konzentrationslager in Polen - studierte Psychologie - befasste sich mit den letzten Augenblicken des Lebens - Schrieb das Buch " Die letzen Augenblicke des Lebens" in dem sie die versch. Etappen beschreibt die jemand durchschreitet, wenn er erfährt, dass er von einer nicht heilbaren Krankheit befallen ist.
  • Welche fünf Etappen beschreibt Dr. Kübler-Ross in ihrem Buch? - Erste Etappe: Das Ablehnen und sich zurückziehen (nicht ich) - Zweite Etappe: Die Wut, der Zorn (warum ich) - Dritte Etappe: Die Verhandlung und die Suche nach einer Frist (gut ich sterbe, aber nicht bevor....) - Vierte Etappe: Die Depression (es gibt sowieso keine Hoffnung mehr) - Fünfte Etappe...manchmal: Die Annahme
  • Welche Symptome werden vorallem in der Palliativmedzin behandelt? - Schmerzen (Morphin) - Verstopfung, vorallem Pat. die Morphin erhalten (faserreiche Kost, genügende Hydration, Laxantien, wenn nötig Zäpfchen und Einläufe - Dehydration, sollte durch den Mund geschehen. Falls nicht möglich dann durch Infusion (subkutane Hydration) - Mundpflege und Körperpflege, ist für die Pat. von grosser Bedeutung sich suber, gekämmt oder geschminckt zu sein - Atmennot (Dyspnoe), betrifft 30 bis 75%, dabei ist das Gleichgewicht zwischen Atemarbeit und Atemverbrauch gestört (versch. Gründe, Beh. mit Sauerstoff, Bronchodilatatoren und Anxiolytikum) -Übelkeit und Erbrechen, durch die Krankheit oder durch die Medis. Übelkeit ist unangenehmer zu ertragen als Erbrechen. Je nach Ursache Beh. mit Medis - Schlaflosigkeit, versch. Gründe vorallem die Angst! Beh. mit Schlafmittel, Massnahmen zur Angstbekämpfung, Entspannungsübungen - Angst, des Todes, des Unbekannten, des Leidens und zu wissen dass man seine Nächsten bald verlassen muss. Zahlreiche Stresssituation mussten sie bewältigen (Diagnosen, Laborberichte, Biopsien, Chemo, Bestrahlen....)  
  • Erkläre die passive Euthanasie? Verweigerung aller am Leben erhaltenen Massnahmen oder Abbrechen der Überlebensbehandlungen. Ist erlaubt.
  • Erkläre die aktive indirekte Euthanasie? Zugriff zu Behandlung oder Mittel, welche die Fähigkeit besitzen die Lebenszeit zu verkürzen, jedoch ohne dies zu tun. Wird akzeptiert.
  • Erkläre die direkte Euthanasie? Schnelle und schmerzlose Tötung mit dem Ziel, die betroffene Person von ihrem Leiden zu befreien. Ist strafbar.
  • Erkläre den Freitod? -Die Beihilfe zum Freitod ist nicht strafbar - ein eindeutiger und bei voller Urteilsfähigkeit Todeswunsch der betroffener Person muss vorliegen, zusammen mit einem ärtzlichen Attest - Pat. muss Medikament selbständig einnehmen - Nach dem Tod, muss der Todesfall von der Polizei untersucht werden.
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