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Päpsy (Fach) / Psychische Störungen (Lektion)

Psychische Störungen nach der ICD, 12. Klasse Fos

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  • Merkmale einer Psychische Störungen nach der ICD Die International Classification of Deseases bezeichnet eine psachische Störung als Komplex von Symptomen oder Verhaltensauffälligkeiten. -alle Erlebens- und Verhaltensweisen einer Person, die von den in einer Gesellschaft für gültig gehaltenen Normen abweichen, -diese Abweichung vonder Norm ist erheblich und besteht über einen längeren Zeitraum, die von der Norm abweichende Erlebens- und Verhaltensweisen sind mit einem Leidensdruck verbunden, sie werden für die betroffene Person als Belastung erlebt, -sie haben eine Beeinträchtigung für den Betroffenen und/oder seine Umgebung zur Folge.
  • Verhaltensstörung eine psychische Störung, die sich vorwiegend im Verhalten äußert.
  • emotionale Störung eine psychische Störung, die sich hauptsächlich im Erleben zeigt.
  • Organisch bedingt Störung Erkrankungen des Gehirns selbst, Hirnverletzungen oder andere Schädigung, die zu einer Hirnfunktionsstörung führt.Man fasst dies unter Demenz zusammen. Beispiel: Alzheimer.
  • Störung aufgrund der einnahme von beeinflussenden Substanzen Substanzen wie Alkohol, Kokain, Opiate, Haschisch, Beruhigungs- oder Aufputschmittel, Lösungsmittel oder Tabak verändern unsere körperlichen und psychischen Funktionen. Je nach Art des Mittelswirken solche Substanzen däämpfend, stimmungsaufhellend oder führen zu Halluzinationen.
  • Schizophrenie und verwandte Störungen Schizophrenie tritt in sehr unterschiedlichen Erscheinungsformen auf, wie zB Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Ich-Erlebnisstörungen (Der Patient empfindet die eigenen Gedanken, Gefühle und Körperteile als fremd und von anderen beeinflusst), apatisches VH, inadäquate Affekte (die gezeigten Emotionen entsprechen nicht der Situation), sozialer Rückzug sowie psychomotorische Auffälligkeiten wie seltsame Grimassen und Gesten.
  • Affektive Störungen Bei dieser Art von Störungen unterliegt die Stimmung der Menschen bestimmten Veränderungen. Die Personen mit affektiven Störungen besteht eine sehr dauerhafte Stimmungslage, die das gesamte Erleben und VH gravierend beeinflusst. Die Stimmungslage ist entweder von Depression oder Manie geprägt.
  • Neurotische Störungen und sich körperlich öußernde Störungen Die häufigsten neurotischen Störungen sind Angststörungen und Zwangsstörungen und Störungen, die sich körperlich äußern. Man spricht hier von somatoformen Störungen.
  • Verhaltenauffälligkeiten mit körperlichen Störungen Psychische Spannungen und Konflikte können sich auch aif wesentliche körperliche Funktionen wie Essen, Schlafen und Sexualität auwirken. Halten solche Störungen, denen keine körperliche Ursache zugrunde liegt, länger an, so spricht man von einer psychisch bedingten Störung. Je nachdem, welche körperliche Funktion eingeschränkt ist, spricht man von Essstörung, Schalfstörung oder sexueller Funktionsstörung.
  • Persönlichkeitsstörung Unter Persönlichkeitsstörungen werden alle Erlebens- und Verhaltenweisen verstanden, die starr und unflexibel sind und auffalend von den Erwartungen der Gesellschaft abweichen. Dadurch kommt es zu Einschränkungen des Betroffenen in seinem sozialen und beruflichen Leben. Sie zeigen deutliche Abweichungen im Wahrnehmen, Denken und Fühlen sowie in ihren sozialen Beziehungen. Es handelt sich jedoch nur dann um Persönlichkeitsstörungen, wenn diese in der Kindheit und Jugend entstanden sind und begonnen haben und sich im Erwachsenenalter deutlich zeigen. Sie lassen sich auch nicht auf Hirnerkrankungenoder andere psychische Störungen zurückführen.
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  • Intelligenzminderung Entwickeln sich kognitive Fähigkeiten nur unvollständig, so sind Wahrnehmung, Kognition, Sprache, Motorische und soziale Fertigkeiten davon beeinträchtigt. Die Intelligenzminderung kann unterschiedliche Ausmaße annehmen, je nach Schwere der Ausprägung sind die lebenspraktischen Fähigkeiten eingeschränkt.
  • Störungen in der Kindheit und Jugend In der frühen und späten Kindheit sowie Jugendalter können Entwicklungsstörungen sowie Verhaltens- und emotionale Störungen auftreten.
  • Erklärung aus psychoanalytischer Sicht - Das bestehen eines Ungleichgewichts zwischen dem Verhältnis des ICH, des ES, des ÜBER ICH und der Realität zueinander. Ich-Schwäche -> unangemessene Ängste -> übertriebener Einsatz von Abwehrmechanismen -> Leugnung, Verzerrung und Verfälschung der Realität -> unangepasstes Verhalten -> Ausgangspunkt für eine seelische Fehlentwicklung   - Konflikte und Probleme im Zusammenhang mit der frühkindlichen Entwicklung der Libido Unzureichende Befriedigung des Triebes ->Triebfrsutration -> Fixierung und Regression
  • Die Erklärung aus Sicht des klassischen Konditionierens Jedes VH ist erlernt, auch das unangepasste.Das Symptom, also die psychische Störung ist durch bestimmte Lernvorgänge entstanden.  
  • Die Erklärung aus Sicht des opperanten Konditionierens Jedes VH wurde im Laufe der Zeit erlernt und kann auch wieder Verlernt werden.Die VHstörung entsteht, indem ein Mensch durch sie angenehme Konsequenzen herbeiführen bzw aufrechterhalten oder unangenehme Konsequenzen beseitigen kann. Bedeutsam für die Erklärung sind -Gesetz der BereitschaftGelernt wird nur, wenn eine Bereitschaft zum Lernen vorhanden ist. -EffektgesetzVH -> Erfolg -> wird wiederholtVH -> kein Erfolg -> wird nicht wiederholt -Prinzip der VerstärkungVHweise wird öfter auftreten, wenn sie positiv oder negativ Verstärkt wird. -FrequenzgesetzVHweise wird wiederholt und geübt, um die VHweise zu festigen. Ohne Übung und Wiederholung wird die VHweise wieder abgebaut bzw verlernt.
  • Erklärung aus Sicht der sozial-kognitiven Theorie Modelllernen Beobachten einer VHweise -> Aneignung -> Ausführung -> Zeigen der VHweise.