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Kognition/ Sensorik und kognitive Psychologie (Fach) / Problemlösen - Phänomene (Lektion)

vORLESUNG 12.05

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  • Konditionales Schliessen (Wason, 1964) Regel:"Wenn eine Karte auf einer Seite einen Vokal hat (p),dann hat sie auf der anderen Seite eine gerade Zahl (q)." Frage:"Welche Karten müssen für die Prüfung der Regel umgedrehtWelchewerden?" Häufigste Antwort:"A" (p) und "2" (q) Richtige Antwort:"A" (p) und "1" (¬q)
  • Kategorialer Syllogismus Gültige Schlüsse ? 1.Alle Bs sind Cs.2.Einige As sind Bs._______________Einige As sind Cs.
  • Kategorialer Syllogismus Ungültige Schlüsse ? 1.Alle As sind Bs.2.Einige Bs sind Cs._________________Einige As sind Cs.
  • Problem vs. Aufgabe  Aufgabe Ausgangszustand Zielzustand Operationen für die Transformation von A nach Z Problem Ausgangszustand Zielzustand „Barriere“, die eine Transformation von A nach Z verhindert    (Klix, 1971; Dörner, 1976)
  • Barrierekategorien 1. Anordnung der Operatoren unbekannt2. Operatoren bekannt, aber zu viele Alternativen3. begrenzte Kapazität4. vage Ausgangslage5. Operatoren unbekannt6. Zielzustand vage oder unbekannt
  • Anordnung der Operatoren unbekannt (Beispiel) BNELE – Nebel, LebenINKOGNITO – KognitionELBE MOSEL NR PO - Problemloesen
  • Problemtypologien -hinsichtlich der Barriere: Interpolationsbarriere (Kombination und Ordnung): Schach Synthesebarriere (Leerstellen im Operatorinventar):„Wie verwandelt man Stroh in Gold?“ Dialektische Barriere (unbekannte Zielsituation):„Unser Dorf soll schöner werden!“   -hinsichtlich der kognitiven Anforderungen(Greeno, 1978): Transformationsprobleme (Tower of Hanoi) Organisationsprobleme (Anagramme) Induktionsprobleme (Wasser : Schiff :: Luft : ?) -schlecht vs. gut definierte Probleme (McCarthy, 1956) -hinsichtlich des Vorwissens: wissensreich vs. wissensarm  
  • Einsicht schlecht definierte Probleme erfordern meist Re-Repräsentation oft plötzliches Verständnis (Einsicht) Aha-Erlebnis (Bühler, 1907) fehlendes Nähegefühl  
  • Einstellungseffekte Luchins (1942)Safren (1962) Einfluss semantischer FaktorenSilveira (1971) Inkubation Die billige Kette
  • Inkubation nicht alle Probleme profitieren von Pausen, z.B. Gleichungssysteme mit vielen Unbekannten Unwichtiges vergessen, wichtiges neu organisieren, unnötige Schranken lockern Integration der Repro ins Vorwissen neue Stimuli fördern neue Perspektiven  
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  • Problemrepräsentation Symbolisch vs. visuell (Wickelgren, 1974) Aus einem Schachbrett werden die beiden einander diagonalen Eckfelder herausgeschnitten, sodass nur noch 62 Felder übrigbleiben. Kann man 31 Dominosteine, die jeweils 2 Felder des Bretts bedecken, so anordnen, dass das gesamte Schachbrett abgedeckt ist?
  • Problemlösen durch Analogien Gick & Holyoak (1980): Dunckers Problem mit und ohne „analoger“ Geschichte ohne 10% mit Story II, aber ohne Hinweis 30%, mit Hinweis (Story II) 70% richtige Lösungen 4 Phasen: Darbietung des Zielproblems Erinnern eines ähnlichen Problems mit Lösung Vergleich von Quell- und Zielproblem Übernahme des Quellproblems, um Lösung zu finden    Strukturelle vs. Oberflächenähnlichkeit