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Kognition/ Sensorik und kognitive Psychologie (Fach) / Kognition II Gedächtnis (Lektion)

Kogniton II Gedächtnis

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  • Grundfragen Aus welchen Teilsystemen besteht das Gedächtnis? --> struktur des Gedächtnisses Wie erfolgt "erinnern"? --> Gedächtnisprozesse Kann man die Gedächtnisleistung verbessern?
  • Gedächtnisprozesse Encoding / Enkodieren (Einspeichern) Storage/Speicherung (Aufbewahren) Retrieval/Abruf
  • Gesächtnisstrucktur - Sensorischer Register -Kurtzzeit-/arbeitsgedächtnis -Langzeit Gedächtnis: explixiet/deklarativ : episodisch , semantisch Implizit: prozedual , Priming
  • Mehrspeichermodelle Waught & Norman (1965) --> Primary (PM) vs. secondary memory (SM) Atkinson & Shiffrin (1971) --> Sensorischer Speicher, Kurtzzeit-,Langzeitgedächtnis
  • Multi Gedächtnis- Modell (Atkinson & Shiffrin, 1971) Informationsfluss Umweltbedingter Input (Stiumulus) ↓ Sensorischer Register (Ikonischer & Echoischer Speicher) ↓ Kurzzeitgedächtnis, Kontrollprozesse  → /←Reaktion, Output ↓↑ Langzeitgedächtnis  
  • Explizites Gedächtnis Explizites Gedächtnis: Wissensbestand, den wir bewusst erinnern und artikulieren können. Gedächtnisleistung erfordert das bewusste Erinnern frühere Erfahrungen Auch deklaratives Gedächnis genannt.
  • Implizites Gedächtnis Wissensbestand, der nicht an bewussten Erinnerungen geknüpft ist, der sich aber bei bestimmten Aufgaben verbessernd auswirkt. Verfügbarkeit/Gebrauch von Information aus früheren Erfahrungen oder bewusste Erinnernugsprozesse (z.B. Fahrradfahren, Schreibmaschineschreiben) Auch nicht deklaratives Gedächtnis genannt.
  • Beispiel explizietes vs. implizietes Erinnern explizietes erinnern: Welchen Film haben Sie zuletzt im Kino gesehen? Implizites erinnern: Bitte nennen Sie jeweils den ersten begriff, der Ihnene zu folgendem Wortanfang Einfällt : I... ; Fa... ; Ge...
  • Tulving, 1983 Differenzierung verschiedener Gedächtnissysteme
  • Episodisches Gedächtnis (Tulving, 1983) alle Gedächtniselemente für die eine individuelle Raum-Zeit-Koordinate vorhanden ist (z.B. autobiografische Elemente)
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  • Sematisches Gedächtnis (Tulving 1983) Gedächtnisinhalte ohne Raum-Zeit-Koordinaten (Begriffe; Fakten)
  • Prozedurales Gedächtnis Wissen "wie": Wissen über das Ausführen von Aufgaben (Radfahren, Essen mit Messer und Gabel...) Experimentelles Paradigma: Sequenzlernen (Nissen und Bullmer, 1987) Prozeduralisierung: Der Prozess der Überführung bewusst genutzten deklarative Wissens in automatisierte Handlung (kognitive Stufe, assoziative Stufe, autonome Stufe)
  • repräsentation von Wissen im LZG- verbale Informationen wahrnehmung- vs. bedeutungsmässige Repräsentation: Experiment von Wanner, 1968 Experiment von Anderson, 1974 In der verarbeitung sprachlicher Äusserungen (oder auch von Bildern) dominiert die Bedeutung (im Unterschied zu Stil bzw. "oderflächlichen" Details)  
  • Anderson, 1974 "Die Einnernung an Details ist anfänglich vorhanden, wird aber schnell vergessen, während die Erinnerung an die Bedeutung erhalten bleibt.
  • Repräsentation von Wissen im LZG- visuellen Informationen Verbale und visuelle Informationen werden auf unterschiedlicher Art verarbeitet (Santa, 1977)  
  • Mentale Rotation (Shepard und Metzler (1971) Die zur Vollendung einer Rotation benötigte Zeit variirt mit der Grösse der Winkeldisparität.