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Mikroökonomie (Fach) / Fachwörterverzeichnis (Lektion)

Definitionen

Diese Lektion wurde von LEJ2010 erstellt.

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  • Angebotsfunktion Funktion, die angibt, welche Gütermenge jeweils zu einem bestimmten Preis angeboten wird.
  • Ausschaltungsfunktion des Preises Ausscheidung aller Anbieter, die mehr als den Marktpreis fordern und aller Nachfrager, die weniger als den Marktpreis bieten.
  • Cournotscher Punkt Gewinnmaximale Preis-Mengen-Kombination eines monopolistischen Anbieters.
  • Durchschnittskosten Durchschnittliche Kosten je Leistungseinheit in einer Periode.
  • Elastizität der Nachfrage Das Verhältnis der Veränderung der nachgefragten Menge eines Gutes zur Veränderung einer Ursache (Preis eines Gutes, Preis eines anderen Gutes, Einkommen der Konsumenten)
  • Genussausgleichsgesetz besagt, dass ein Wirtschaftssubjekt dann rational handelt, wenn es seine Ausgaben so auf die einzelnen Bedürfniskategorien verteilt, dass es für jede einen gleich großen Grenznutzen erzielt.
  • Grenzerlös Erlöszuwachs, den ein Anbieter auf einem bestimmten Absatzniveau beim Verkauf einer weiteren Gütereinheit erzielt.
  • Grenzkosten Kostenzuwachs auf einem bestimmen Produktionsniveau bei Produktion einer weiteren Gütereinheit.
  • Grenznutzen Nutzenzuwachs, den ein Wirtschaftssbjekt auf einem bestimmten Konsumniveau bei einer geringfügigen Ausweitung seines Konsums erfährt.
  • inferiores Gut geringwertiges Gut, dass sich z.B. dadurch auszeichnet, dass es bei steigenden Einkommen weniger nachgefragt wird.
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  • superiores Gut höherwertiges Gut, das im Gegensatz zum inferiores Gut bei Preisveränderungen oder Einkommensveränderungen seiner Käufer typische Nachfragereaktionen zeigt.
  • Indikationsfunktion des Preises Preis zeigt Veränderungen des Verhältnisses zwischen Angebot und Nachfrage an.
  • Komplementärgut Gut, das nur zusammen mit anderen den Konsum bzw. den Einsatz im Produktionsprozess ermöglicht.
  • funktionsfähige Konkurrenz Wettbewerb soll zum Erlangen eines Oberzieles, hier optimale Güterversorgung der Bevölkerung, beitragen.
  • ruinöse Konkurrenz Ausweitung des Wettbewerbes durch extreme Maßnahmen der Preiskonkurrenz mit dem Ziel den oder die Mitbewerber zu vernichten.
  • unvollkommene Konkurrenz Fehlen auch nur eines der Merkmale der vollkommenen Konkurrenz, gilt ein Markt als unvollkommen
  • vollkommene Konkurrenz Markt mit vielen Anbietern und Nachfragern, homogenen Gütern, vollständiger Markttransparenz, Fehlen von Präferenzen, rationalem Verhalten, unendlich großer Anpassungsgeschwindigkeit
  • fixe Kosten beschäftigungsunabhängige Kosten
  • progressive Kosten Kostenarten, die schneller steigen bzw. fallen als die Ausbringungsmenge zu- bzw. abnimmt
  • proportionale Kosten Kostenarten, die sich im gleichen Maße wie die Ausbringungsmenge ändern
  • variable Kosten beschäftigungsunabhängige Kosten
  • Lenkungsfunktion des Preises Überdurchschnittlich hohe Preise (und damit Einkommen) locken neue Produktionsfaktoren an, führen zu einer Ausdehnung des Angebots und damit zu Preissenkungen.
  • Markttransparenz "Durchsichtigkeit", Überschaubarkeit des Marktes
  • Monopol Wettbewerbsform, bei der auf der Angebots- bzw. Nachfrageseite eines Marktes nur ein Marktteilnehmer vertreten ist.
  • Nachfragefunktion Funktion, die angibt, welche Gütermengen jeweils zu einem bestimmten Preis nachgefragt werden
  • Nutzen Eigenschaft aller Güter, Bedürfnisse des Wirtschaftssubjektes abzudecken
  • kardinaler Nutzen ergibt die absolute Höhe des Nutzens, z.B. in Geldeinheiten an, den ein Gute einem Wirtschaftssubjekt zu stiften vermag
  • ordinaler Nutzen wird ein entsprechender ordinaler Nutzen allen Gütern zugeordnet, kann eine Rangordnung nach diesem Nutzen geschaffen werden, in der allerdings keine Aussagen über die absolute Höhe der Nutzenstiftung erfolgen.
  • Oligopol Wettbewerbsform, bei der auf der Angebots- bzw. Nachfrageseite eines Marktes "wenige" Wettbewerbsteilnehmer vertreten sind.
  • Polypol Wettbewerbsform, bei der auf der Angebots- bzw. Nachfrageseite eines Marktes "viele" Wettbewerbsteilnehmer vertreten sind.
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  • Sättigungsgesetz besagt, dass die Nutzenstiftung eines Gutes mit der Anzahl der Einheiten abnimmt, die einem Wirtschaftssubjekt von diesem Gut zur Verfügung stehen
  • Substitutionsgut Gut, das ein anderes beim Konsum bzw. im Produktinsprozess ersetzen kann
  • Wertparadoxon kennzeichnet die widersprüchliche Beziehung, die bei einigen Gütern zwischen der Höhe ihres Nutzwertes und der Höhe ihres Tauschwertes besteht
  • Wettbewerb Konkurrenz
  • Analyse Zerlegung, Untersuchung
  • bilateral zweiseitig
  • Datum das Gegebene
  • degressiv abfallend
  • Elastizität Federkraft, Spannkraft
  • fixieren festsetzen, festlegen
  • Funktion veränderliche Größe, deren Wert von dem Wert einer anderen abhängig ist (so sind die Gesamtkosten einer Unternehmung abhängig von der Beschäftigung)
  • homogen gleichartig
  • Indikator Anzeiger
  • inferior minderwertig
  • inhomogen ungleichartig
  • Intensität Stärke, Ausmaß
  • Interpretation Deutung, Auslegung
  • komplementär ergänzend
  • konstant unveränderlich
  • latent verborgen