Allgemeine Psychologie (Fach) / Allgemeine Psychologie B (Lektion)
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Diverse Begriffe für die Prüfung der Allgemeinen Psychologie B
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- Prospektives Gedächtnis Wenn man sich ein Ziel setzt, ist es nötig, ein mentales Probehandeln durchzuführen. Die Verfolgung des Ziels erfordert meist, Teilziele zu stecken und im Langzeitgedächtnis zu speichern. Diese Teilziele sollten unter geeigneten Ausführungsbedingungen wieder aus dem Gedächtnis abgerufen werden → prospektives Gedächtnis. Entscheidend für ein flexibles zielgerichtetes Handeln.
- Eine Definition für Motivation Motivation bewegt einen Menschen etwas zu tun, was seine Affektbilanz optimiert. Verhalten von Menschen ist immer auf Ziele bzw. Zielzustände gerichtet. Menschen und Tiere streben nach dem übergeordneten Ziel, dem Wohlbefinden. Das Wohlbefinden wird maximiert, indem man die Affektbilanz optimiert. Dazu müssen positive Affekte angeregt / herbeigeführt werden. Durch Affekte erhalten Reize und Ereignisse Anreizcharakter und können Meiden- oder Aufsuchenverhalten hervorrufen.
- Zwei Strategien zur Optimierung der Affektbilanz Aversives Motivationssystem: - Reize, die negative Affekte hervorrufen oder erwaten lassen, aktiviert dieses System Appetitives Motivationssystem: - Reize, die positive Affekte erwarten lassen, aktivieren dieses System Diese Systeme werden durch einen Mechanismus aktiviert, den man Affektantizipation nennt
- Was sind Motive? Variablen auf der Organismusseite. Motive sind Bewertungsdispositionen, durch die bestimmt wird, ob und in welchem Maße ein Reiz bzw. Ereignis oder ein Zielzustand Anreizcharakter erhält. Biogene Motive: Besitzen ungelernte emotionale Qualität und eine starke genetische Basis (Bsp. Hunger, Durst, Sexualität) Soziogene Motive: Stark durch Lern- und Sozialisationsprozesse geformt (Macht, Leistung)
- Was ist eine Emotion? (laut Schachter) Emotion = komplexer mentaler Zustand, bestehend aus zwei (miteinander integrierten) Komponenten: 1. Empfindung von physiologischer Erregung 2. kognitive Einschätzung der Auslösesituation wobei 1 nach Meinung der Person die Ursache von 2 ist. - Nach Reisenzeins Auffassung die Standardinterpretation der Schachterschen Theorie
- Was ist eine Emotion? (eigene Def. aus Müssler) Der Terminus kommt vom lateinischen „emovere“, was vertreiben, heraus-/webbewegen oder unterbrechen bedeuten kann. Die verschiedenen Sprachursprünge lassen Emotionen als Verlust, Unterbrechung oder Störung eines Gleichgewichtszustands innerhalb der Psyche verstehen. Ausgangspunkt für Emotionsforschung sind Gefühle, die sich im subjektiven Erleben manifestieren. Kein anderer Bereich des seelischen Geschehens weist so viele verschiedenen Qualitäten, Nuancen und Intensitätsgrade auf wie Gefühle und Emotionen und nirgends kommt die Persönlichkeit eines Menschen so deutlich zum Ausdruck wie in ihnen. Emotionen sind Zustände, die das gesamte psychische Geschehen durchziehen, sich davon aber schwer abgrenzen lassen. Sie können ohne eigenes Zutun entstehen, aber auch bewußt beeinflusst werden. Sie können durch Außen- wie auch durch Innenreize ausgelöst werden und körperliche als auch seelische Erscheinungsformen haben.
- Was ist Motivatin? (eigene Def. aus Müssler etc.) Motivation bewegt einen Menschen etwas zu tun, was seine Affektbilanz optimiert. Verhalten von Menschen ist immer auf Ziele bzw. Zielzustände gerichtet. Menschen und Tiere streben nach dem übergeordneten Ziel, dem Wohlbefinden. Das Wohlbefinden wird maximiert, indem man die Affektbilanz optimiert. Dazu müssen positive Affekte angeregt / herbeigeführt werden. Die zwei Strategien zur Optimierung der Affektbilanz stellen ein aversives und ein appetitives Motivationssystem dar. Reize, die negative Affekte hervorrufen, aktivieren das aversive Motivationssystem. Reize, die positive Affekte hervorrufen, aktivieren das appetitive Motivationssystem. Durch Affekte erhalten Reize und Ereignisse Anreizcharakter und können Meiden- oder Aufsuchenverhalten hervorrufen.
- Was ist Volition? (eigene Def. aus Müssler etc.) Willensstärke, Willensschwäche. Volition bezeichnet in der Psychologie den Prozess der Bildung, Aufrechterhaltung und Realisierung von Absichten. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie die Umsetzung von Zielen oder Motiven (durch Handlungen) in Resultate erfolgt.
- Basisemotionen nach Ekman Freude, Überraschung, Traurigkeit, Furcht, Ekel, Ärger
- Die 7 grundlegenden Kontrollprobleme bei der willentlichen Handlungssteuerung 1. Flexible (Um)Konfigurierung von Verhaltensdispositionen 2. Reizunabhängige Verhaltensselektion 3. Aufrechterhaltung und Abschirmung von Zielen und Kontextinformationen 4. Unterdrückung automatisierter Reaktionen 5. Unterdrückung konkurrierender Motivationstendenzen oder emotionale Impulse 6. Handlungsplanung und Koordination multipler Ziele 7. Fehler- und Konfliktüberwachung
- Ausgangspunkte der modernen Volitionstheorie nach Ach Ach unterscheidet zwischen - Prozessen, die der Selektion von Absichten zugrunde liegen- Prozessen, die die Realisierung von Absichten unterstützen
- Auf was geht die Unterscheidung zwischen konnektionsbasierten und aktivationsbasierten Prozessen zurück Auf Achs determinierende Tendenz. Die determinierende Tendenz definiert er als eigentümliche Nachwirkung, welche insbesondere von der Zielvorstellung ausgeht und die eine Realisierung des Geschehens im Sinne oder gemäß der Bedeutung dieser Zielvorstellung nach sich zieht. Von einem Ziel ausgehende, übergreifende Wirkung auf das gegenwärtige Denken und Handeln, gibt dem menschlichen Denkenund Handeln die Richtung vor, steuert Auswahl und Einsatz der physischen und psychischen Leistungsvoraussetzungen (Leistung).
- Achs Konzept der Determination ("Abgrenzung") Absichten modulieren die nachfolgende Informationsverarbeitung oftmals unbewußt im Sinne einer Zielrepräsentation. Sie steht im Einklang mit neueren Befunden zu unbewußten Effekten von Absichten auf die Reizwahrnehmung von Reaktionsaktivierung.
- Achs Schwierigkeitsgesetz der Motivation Volitionale Prozesse werden automatisch verstärkt, wenn die Realisierung einer Absicht durch konkurrierende Reaktionen erschwert wird. In modernen Volitionstheorien und neurowissenschaftlichen Ansätzen findet sich dieses Gesetzt wieder, da angenommen wird, dass REaktionskonflikte Signale für verstärkte Mobilisierung kognitiver oder volitionaler Kontrollprozesse sind.
- Achs Gesetz der speziellen Determination Die Realisierung einer Absicht erfolgt umso schneller und sicherer, je konkreter die Ausführungsbedingungen und die intendierten Handlungen spezifiziert werden. Dies wird durch neuere Untersuchungen zur Wirkung konkreter Vorsätze bestätigt.
- Definition Affekt Kurze und intensive Emotionszustände, die starke Verhaltenstendenzen besitzen. Wegen der großen Verhaltensnähe und damit schweren Kontrollierbarkeit kann aus diesem Grund für sogenannte Affekttaten vor Gericht verminderte Schuldfähigkeit geltend gemacht werden.
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- Definition Emotion Sind weniger intensiv als Affekte, halten dafür aber länger an. Stimmungen unterscheiden sich von Emotionen durch geringere Intensität und längere Dauer - häufig wird Stimmungen auch eine fehlende Objektbezogenheit im Gegensatz zu Affekten und Emotionen, die immer auf etwas gerichtet sind, zugesprochen.
- Definition Gefühl Damit wird die erlebnisbezogene Seite einer Emoiton bezeichet, die nur eine, nämlich die subjektive Emotionskomponente darstellt
- Big Five Extraversion, Offenheit, Neurotizismus, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit
- Drei Parietalgefühle nach Wundt die bipolaren Parietalgefühle sind Lust / Unlust Erregung / Beruhigung Spannung / Lösung
