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Def.Krankheit, Gesundheit Grundbegriffe Epidemiologie Ätiologie Vitamine

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  • Gesundheit - Zustand vollst. körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und körperl. Gebrechens - Ergebnis erfolgreicher Auseinandersetzung mit der Natur -> daraus resultiert ein Gleichgewicht:   "Schweigen der Organe" ----- Homöostase
  • Krankheit - Ergebnis nicht erfolgreicher Auseinandersetzung mit der Natur - Prozesshaft gestörtes Leben und geht mit strukturellen und funktionellen Atypien einher - zeigt Missverhältnis zw. sich stetig ändernder Umweltbedingungen und der Anpassungsfähigkeit des Organismus daran dar  
  • ICD 10 International Classification of Deseases and related health Problems '10' - ist die 10 Revision der Distribution - Verschlüsselungsstandard der WHO
  • Epidemiologie - gibt statistische Maßzahlen der Krankheitshäufigkeit - beschäftigt mit Urasachen und Folgen, sowie Verbreitung übertragbarer und nicht übertragbarer KHs in einer definierten Bevölkerungsgruppe (Population) - unterschiedliche Faktoren werden untersucht, diese geben Grundlage für Gesundheitsförderung und - prävention    
  • Prävalenz Anzahl Erkrankter in best. Zeitraum / Gesamtbevölkerung -> Aussage über Entwicklung der KH.-rate
  • Inzidenz Anzahl Neuerkrankungen in best. Zeitraum
  • Morbidität KH Wk eines Menschen bezogen auf eine bestimmte Population
  • Mortalität Anz. an best. KH verstorbener / Gesamtbevölkerung   z.B.: AIDS in Dtl. geringe Mortalität
  • Letalität Anz. an best. KH Verstorbener / Anz. an best. KH Erkrankter -> Aussageüber Bedrohlichkeit einer KH
  • Ätiologie Lehre der KUs (Noxen) oft mehrere Ursachen, Unterscheidund endogen und exogen
  • Pathogenese - beschreibt Entstehung einer Krankheit - beschreibt zeitlichen Verlauf eines krankhaften Prozesses - Entwicklung KH bis zum Ausbruch (bei Viruserkrankung =  Inkubationszeit)
  • exogene Noxen - physisch:      mechan., therm., durch Druck, Strahlen - chemisch      Drogen(ill.&leg), Gifte, Verätzungen - erregerinduziert      Makro - und Mikroparasiten, haben unterschiedlichen Wirkungsgrad      Makroparasiten (mehrzellig):      - Milben, (Band-)Würmer      Mikroparasiten (einzellig):      - Pilze, Viren, Bakterien, Protozoen (tierische Erreger) - ernährungsbedingt - sozialbedingt
  • endogene Noxen - Erbanlagen     - Embryopathien (Fehlbildungen, die in der Embryonalphase entstehen),         betrifft Organentwicklungen von 3.-8. SSW     - Vielzahl erblich bedingter KH, erblicher Gendefekte     - durch Gene vererbte Disposition - Lebensalter     - bei älteren Menschen besteht Multimorbidität (haben hohe Wk an       mehreren KHs zu erkranken - individuelle Disposition (=Veranlagung)     - z.B.: Adipöse -> Dispositoin für Trombose, Gelenkprobs, soz. Iso.,       Depressionen.........
  • Virulenz Summe pathogener Eigenschaften bei Mikroparasiten
  • Infektivität Fähigkeit eines Erregers (Mikroparasiten) trotz natürlicher Abwehrkräfte eines Organismus, in diesen einzudringen und sich zu vermehren
  • Toxitität Summe der giftigen und somit schädigenden Eigenschaften oder Wirkungen chemischer Substanzen von Mikroorganismen. abh. von Dosis
  • Vitalität Lebensfähigkeit eines Erregers Antibiotikaresistenz:  - Viren werden geschwächt, entwickeln jedoch Immunität