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Anny (Fach) / HNO (Lektion)
Wiederholung
Diese Lektion wurde von Annabella erstellt.
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- Rinne Stimmgabeletest aufs Mastoid aufsetzen, wenn nicht mehr wahrgenommen vors Ohr + Ton wird wieder gehört = physiologisch oder Innenohrschaden - Ton wird nicht wieder gehört = Mittelohrschaden (Schallleitungsschwerhörigkeit)
- Weber Stimmgabeltest Stimmgabel anschlagen und in Kopfmitte aufsetzen Physiologisch: Ton auf beiden Ohren gleich (bei bds. positivem Rinne) Lateralisation ins normal hörende oder das Rinne positive Ohr: Innenohrschaden der Gegenseite Lateralisation ins hörgeschädigte oder Rinne negative Ohr: Mittelohrschaden des selben Ohres
- Gellé-Versuch Testung der BEweglichkeit der Gehörknochelchen. Wie Weber nur mit Gummiball im Ohr +: Ton abgeschwächt/ Mittelohr gesund - : Otosklerose (Stapesfixation verschlechtert die Luftleitung bei guter Knochenleitung)
- Angina tonsillaris - Symptome ? - Auslöser? - Drei Formen? - Therapie? Fieber, Hals- und Schluckschmerzen stark geschwollenen Gaumenmandeln mit weißlich-gelbliche Stippchen Gaumenmandeln, ihre Umgebung und die Rachenhinterwand sind hochrot Palpatorisch finden sich druckschmerzhafte und geschwollene Kieferwinkellymphknoten Angina follicularis: Stippchen - Streptokokkus pyogenes, Staphylokokken, Pneumokokken Angina catharrhalis: rot, geschwollen - Adenoviren (50-80% aller Angina-Fälle) Angina lacunaris: Erosion mit Fibrin Therapie konservativ; Penicillin G bei Streptokokken oder Makrolide bei Pen.Allergie Tonsillektomie bei zahlreichen Rezidiven; am besten im Intervall
- Wo ist der otoskopische Lichtreflex? Vorderer unterer Quadrant (II)
- Objektive Hörstests Akustisch evozierte Potentiale Otoakustische Emissionen Impendanzaudiometrie Stapediusreflexprüfung Tympanometrie
- Otitis externa maligna Nekrotisierende Otitis v.a. bei Diabetikern und Immunsupprimierten durch Pseudomonas aeruginosa starke Schmerzen Hörverlust Fazialisparese Diagnostisch Gallium-Scan Therapie: Pip+Taz oder OP
- M. Menière Endolymphhydrops Minuten- bis Stundenlang anhaltendend Drehschwindel Tinnitus Hörminderung mit Tieftonsenke Übelkeit, Erbrechen Rinne bds + Weber zum gesunden Ohr Tieftonschwerhörigkeit Nystagmus zum gesunden Ohr Therapie Antiverginosa (Dimenhydrinat = Vomex) Prophylaxe: Histaminanaloga (Betahistin) Parazentese mit Gentamycin-Installation Sakkotomie
- Lermoyez- Syndrom wie M. Menière aber Hörvermögen steigt im Anfall
- Angina agranulocytotica Die Angina agranulocytotica mit Nekrosen der Gaumenmandel ist Symptom einer Agranulozytose. Damit bezeichnet man eine medikamentös induzierte, plötzliche Granulozytopenie, bei der die Granulozyten im peripheren Blut auf <500/µl sinken. Eine Tonsillektomiewäre bei einem derart angeschlagenen Immunsystem lebensgefährlich.
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- Choanalpolyp Besondere Form eines meist isolierten, weichen Nasenpolypen; Entstehungsort ist die Schleimhaut der Kieferhöhle (selten aus den Siebbeinzellen) er wächst über den mittleren Nasengang in den Nasopharynx hinein Therapie der Wahl ist eine endoskopische, komplette Entfernung
- Larynx-CA (auch Glottiskarzinom vom IMPP genannt) - Histo - Risikofaktoren - Einteilung nach Lokalisation - Klinik (Früh/Spät) - Therapie V.a. Plattenepithelkarzinome mit Gipfel um das 45.-75. LJ Risikofaktoren: Alkohol und Rauchen (v.a. die Kombination), HPV Einteilung: Naso-/Oro- und Hypopharynx (hier v.,a. im Rec. piriformis lokalisiert) Klinik früh: Dysphonie Klinik spät Nasopharynx: LK zervikal geschwollen Schallleitungsstörung Behinderte Nasenatmung Epistaxis Halbbasis-Syndrom Klinik spät Oro und Hypo: zervikale LK geschwollen stechender Ohrenschmerz durch Glossopharyngeusreizung Globusgefühl Schluckbeschwerden kloßige Sprache Therapie Operabel: Entfernung + Neckdissection + Radiochemo (Platin+5FU)
- Ruktusstimme Sprechen ohne Kehlkopf (z.B. nach Resektion bei CA) Es entsteht durch Schlucken und Ausrülpsen von Luft in die und aus der Speiseröhre eine Ersatzstimme mit Klangentstehung im engen Ösophagusmund (obere Engstelle des Ösophagus).
- Positives Recriutment psychoakustisches Phänomen bei cochleären Schallempfindungsstörungen Sind die Haarzellen der Cochlea unversehrt, erfolgt eine Anpassung, durch die leise Töne verstärkt, laute Töne gedämpft wahrgenommen werden Bei einer Schädigung der Cochlea geht diese Fähigkeit verloren, so dass leise Töne gar nicht und laute Töne übermäßig laut wahrgenommen werden. verschiedenen Tests (z.B. SISI-Test, Fowler-Test)
- Untersuchung auf Liquor im Nasensekret ß2-Transferrin ß-trace Protein
- Zenker-Divertikel Pulsionsdivertikel (unechtes Divertikel = Mukosa und Submukosa an muskelschwachen Stellen durch die Muskelschicht hindurch gedrückt) entsteht im Kiliandreieck, zwischen Pars obliqua und Pars fundiformis des M. cricopharyngeus im dorsalen Hypopharynx
- N. laryngeus superior Parese Versorgt den Externus (M. cricothyroideus) Schlaffe Stimmlippe auf betroffener Seite Stimmlippen sind aber normal beweglich Dysphonie im Hochtonbereich
- N. laryngeus inferior Parese (= Reccurensparese) Einseitig Laryngoskopie: Ipsilaterale Paramedianstellung der Stimmlippe Klinik: Heiserkeit, keine Atemnot Beidseitig Laryngoskopie: Paramedianstellung beider Stimmlippen Klinik: Atemnot, inspir. Stridor, kaum Heiserkeit
- Ranula (Fröschleingeschwulst) Retentionszyste der Glandula sublingualis Mädchen im 12.-18. Lebensjahr Ätio Ungeklärt Klinik Bläulich schimmernde Schwellung unter der Zunge Schluck- und Sprechstörungen Therapie Exstirpation der Ranula inklusive Glandula sublingualis Marsupialisation
- Hörweitenprüfung Normalbefund 6 Meter
- Neuritis vestibularis Einseitiger Ausfall des Gleichgewichtsorganes Ätiologie unbekannt Tritt aus völliger Gesundheit auf Hält Tage an Drehschwindel Übelkeit, Erbechen KEINE Hörminderung, KEIN Tinnitus!!!! Nystagmus zur GESUNDEN Seite Fallneigung zur KRANKEN Seite
- Juveniles Nasenrachenfibrom Benignes Angiofibrom, das aber verdrängend und Knochendestruktiv wächst. betrifft ausschließlich Jungs um das 10.LJ behindert die Nasenatmung und führt zur Epistaxis und eitriger Sekretion geht vom harten Gaumen aus, wächst knollig Spontanremission ist möglich aber wegen der Symptome wird häufig operiert, das dann bevorzugt transnasal oder transmaxillär. Eine Strahlentherapie ist möglich aber man sollte das Risiko von ZWeitkarzinomen bedenken. !!! Neigt zu Rezidiven !!!