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Nutzpflanzen (Fach) / Kohlenhydrat Vorlesung (Lektion)
Ökonomische Bedeutung der Nutzpflanzen
Diese Lektion wurde von selinabulling erstellt.
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- Kohlenhydrat Pyramide von unten nach oben: Gemüse, Obst, Blattsalate, Säfte Vollkornprodukte, ungeschälter Reis Kartoffeln Getreideprodukte, geschälter Reis Zucker
- Wurzeln Möhren (ca 5% Zucker) Zuckerrüben (ca 17% Zucker)
- Wurzelknollen Süßkartoffel (Batate) 16-20% Stärke 0,5% Zucker Beta Carotin
- Sprossknollen Topinambur Kartoffel
- Kohlenhydrateliefernde Früchte Apfel 12% Weinbeere 15% Banane 20%
- Kohlenhydratliefernde Samen Buchweizen Quinoa Amaranth
- Getreideproduktion weltweit 2009 in Mio Tonnen 817 Mais 682 Weizen 679 Reis 150 Gerste rest: Hirse Hafer Roggen 90% der Weltgetreideproduktion wird mit Mais Weizen und Reis erwirtschaftet
- Getreideanbau Deutschland 70 % der Anbauflächen sind für Getreide Weizen Mais Gerste
- Winterweizen 90 % größeres Sortenspektrum nutz längere Vegetationsperiode 280-350 Tage zur Reife Aussat vor dem Winter
- Sommerweizen Aussat im zeitigen Frühjahr Lückenbüßer weniger Ertrag als beim Winterweizen höherer Klebegehalt --> Backweizen
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- Wichtige Sorteneigenschaften aus der Sicht der Praxis: 1. hoher / maximaler Kornertrag 2. Qualitätseigenschaften 3. Eignung für unterschiedliche Saatzeiten und Saatstärken 4. breite stabile Feldresistenzen 5. Reifezeit 6. Eignung für bestimmte Fruchtfolgen 7. geringe Lagerneigung 8. gute Druscheignung 9. reduzierte Strohmengen
- Zuchtziele beim Weizen Ertragssicherheit (und Zuwachs von 1-2%) Widerstandsfähigkeit Backqualität Toleranz gegen Stressfaktoren gute agronomische Eigenschaften gesteigertes Nährstoffaneignungsverhalten Anpassung an Bodenarten
- Einteilung in Qualitätsgruppen beim Weizen E - Eliteweizen A - Qualitäts/Aufmisch- Weizen B - Backweizen C - Futterweizen CK - Keksweizen
- Weizenarten Einkorn Emmer Dinkel Gommer Hart Weich Rau - Weizen (Einkorn ist Urform)
- Phänologische Stadien des Getreides Keimung Auflaufen Bestockung Halmstreckung Ährenschieben Blüte Reife
- Frühsaaten Ende Sept. Anfang Oktober Vorteil: Bestellung der Felder in gutem, trockenen Zustand Reduzierung der Saatmenge Nachteil: zu starke Bestockung hohe Bestandsdichte unregelmäßige Abreife
- Spätsaaten Ende Oktober/Anfang November Vorteil: gerine Unkrautbelastung geringer Pestiziteinsatz Nachteil: mehr Saatgut nötig
- Räumliche Verteilung des Saatguts Drillsaat Bandsaat Breitsaat Einzelkornsaat
- Düngeabgabe abhängig von: Standort Bodenstruktur Witterung Saattermin Sorte