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Biologie - Neurobiologie, Stoffwechsel und Verhalten (Fach) / Verhalten Altklausuren (Lektion)

Scharrf

Diese Lektion wurde von FrancaMia erstellt.

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  • Wann und warum kommt es zum Schüttelfrost? - Resultat von starken unwillkürlichen Muskelkontraktionen - tritt auf, wen die Außentemperatur so stark von der Regelgröße der Kerntemperatur abweicht, dass der Körper durch diese Muskelaktivität Wärme zu erzeugen versucht - tritt auf bei Fieber
  • Was ist Jetlag? Wann und warum tritt dieses Phänomen auf? - Folge von Flugzeugreisen in andere Zeitzonen - normalerweise endogener circadiander Rhythmus mit exogenem Zeitgeber synchronisiert - nach Eintritt in andere Zeitzone muß erst wieder Synchronisation stattfinden
  • Was versteht man unter REM-Schlaf? Wie wird er gesteuert? - gekennzeichnet durch schnelle Augenbewegungen, einen niedrigen Tonus der quergestreiften Muskulatur (Herz, Zwerchfell und Augenmuskeln bleiben ausgespart) und ein bestimmtes Gehirnwellen-Aktivationsmuster - Träume im REM werden intensiver erinnert als Träume in anderen Schlafphasen - an der zentralnervösen Kontrolle viele Gehirngegenden beteiligt
  • Worin unterscheiden sich Navigation und Migration? - bei der Navigation muß ein Tier zusätzlich zur Wahrnehmung der Himmelsrichtungen auch noch den eigenen Standort relativ zu anderen Orten bestimmen - für die Migration reicht ein Kompass, für die Navigation nicht
  • Folgende Aussage ist richtig oder falsch?: Die Verteidigung eines Reviers als Nahrungsressource lohnt sich immer dann, wenn der energetische Aufwand der Revierverteidigung größer ist als der energetische Nutzen durch die garantierte Verfügbarkeit der - falsch, andersrum
  • Formulieren Sie je eine Frage aus den verschiedenen Themenkreisen, in die nach Tinbergen alle Verhaltensforschungsansätze untergliedert werden können: Der Star singt, weil...Welche Ihrer Antworten untersuchen proximate Ursachen, welche ultimate? - ein Star singt, weil er ein ein Weibchen auf sich aufmerksam machen will (oder um sein Revier zu verteidigen). --> ultimat (Themenkreis: Funktion des Verhaltens) - ein Star singt, weil es durch die zunehmende Tageslänge zu Hormonveränderungen im Körper kommt, die das Singverhalten auslösen (oder weil er durch die Verknüpfung von motorischen und auditorischen Modulen dazu befähigt ist) --> proximat (Themenkreis: Mechanismen/Ursachen des Verhaltens) - ein Star singt, weil er einen für seine Art spezifischen Gesang erlernt hat --> proximat (Themenkreis: Individualentwicklung, Ontogenese des Verhaltens) - ein Star singt, weil er abstammungsgeschichtich zu den Singvögeln gehört (oder weil sich Gesang als Kommunikation evolutiv bewährt hat) --> ultimat (Themenkreis: Evolution des Verhaltens)
  • Stellen Sie sich das folgende Szenario vor: 1: ein zweijähriges Kind zeigt reflexartig immer dann Furcht, wenn es sieht, dass die Eltern vor etwas Angst haben. 2: das Kind sieht zum ersten Mal in seinem Leben eine Schlange und zeigt keine Furcht. - klassisch - unbedingter Reiz: Angst der Eltern - unbedingte Reaktion: Angst des Kindes - bedingter Reiz: Schlange - bedingte Reaktion: Angst des Kindes
  • Vervollständigen Sie den Satz mit Worten aus der darunterstehenden Liste: Dynamische Systeme (Tiere) verhalten sich gegenüber ihrer Umwelt ...: sie nehmen nur einen Teil aller ... wahr (durch Rezeptoren) und beachten oder beantworten oft auch nicht s 1. selektiv 2. Umweltstimuli 3. Reizmuster
  • Nennen Sie 5 Forschungsansätze, die das Verhältnis von Genen und Verhalten untersuchen - natürliche Auslese - künstliche Auslese/Züchtung/Inzuchttiere/Klonforschung - Hybridenforschung - Zwillingsforschung/Adoption - Knockouts/monogene Krankheiten/Genmutationen
  • Nennen Sie 5 Forschungsansätze, die das Verhältnis von Genen und Verhalten untersuchen - natürliche Auslese - künstliche Auslese/Züchtung/Inzuchttiere/Klonforschung - Hybridenforschung - Zwillingsforschung/Adoption - Knockouts/monogene Krankheiten/Genmutationen
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  • Die folgenden Aussagen sind richtig oder falsch: 1. Die Reaktionszeit des Nervensystems ist meist schneller als die des endokrinen Systems. 2. Die direkten Zielzellen des Nervensystems sind fast alle Körperzellen. 3. Permanente Veränderungen in de 1. Die Reaktionszeit des Nervensystems ist meist schneller als die des endokrinen Systems. 2. Die direkten Zielzellen des Nervensystems sind fast alle Körperzellen. 3. Permanente Veränderungen in der Struktur und Funktion von Organen werden durch aktivierende Wirkung von Hormonen hervorgerufen. 4. Aktivität von Nervenzellen kann zur Ausschüttung von Hormonen führen. 5. Die hormonell gesteuerte Organisation von weiblichen oder männlichen Gehirnstrukturen in Mäusen findet vor allem nach der Pubertät statt. 1. richtig 2. falsch 3. falsch 4. richtig 5. falsch
  • Richtig oder falsch?: Die Heritabilität eines Verhaltnesmerkmals hängt unter anderem von der Varianz der Umwelt ab. - richtig
  • Bei einigen Vogelarten bebrüten und verteidigen die Männchen die Eier. Ist es in diesen Arten wahrscheinlicher, dass das Weibchen bei der Partnerwahl wählerischer ist oder das Männchen? Begründen Sie Ihre Antwort. - Männchen wählerischer - zwar ist die Investition in die Produktion der Gameten bei Männchen immer kleiner als bei Weibchen - aber aufgrund höherer Energie- und Zeitinvestition von Männchen in die Brutpflege (Inkubation, Pflege, Verteidigung, Ernährung) sind Männchen dann wählerischer, da der Bruterfolg teurer ist, als wenn Weibchen diese Funktion übernehmen
  • Nennen Sie drei Hypothesen für Kriterien, nach denen Weibchen ihre optimalen Paarungspartner aussuchen. - Handicap-Theorie - Parasitenresistenz - Wahl eines komplementären Geschlechtspartners in Bezug auf Reistenzgenorte
  • Was ist das Problem des männlichen Tungara-Frosches während der Balz und welche Maßnahmen ergreift er, um das Problem zu minimieren? - Kommunikationssignale können von Piratenempfängern aufgefangen werden - Weibchen des Tungara-Frosches von der chuck-Komponente des Gesangs der Männchen angelockt - eine froschfressende Fledermaus hat sich ebenfalls darauf spezialisiert - Frösche singen bevorzugt unter bedecktem Himmel, unter Vegetation (optischer Schutz) oder in der Nähe von Wasserfällen, deren Rauschen das Signal maskiert
  • Die biologische Definition von Kultur. Geben Sie 3 Beispiele für Kultur bei Tieren - Informationsübertragung von einer Generation auf die nächste durch Lernen/Erfahrung - Gesang bei Vögeln und Walen - Werkzeuggebrauch bei Affen und Vögeln
  • Die Wahl eines Männchens kann unter Umständen davon mitbestimmt werden, ob er eine optimale Genvarianz hat im Verhältnis zum Partner. Nennen Sie ein Beispiel. Welches Merkmal gibt dem Weibchen Information über die Genvarianz? Erklären Sie, warum Gen - MHC-Gene - je unterschiedlicher die MHC-Gene, desto besser ist der Nachwuchs vor Erbkrankheiten und Infektionen geschützt - MHC in Immnabwehr und Schutz vor Inzucht und Erbkrankheiten involviert, beeinflußt Körpergeruch