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Statistik 1 (Fach) / Grundbegriffe (Lektion)
Studienarten und co.
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- sampling bias Verzerrung durch Auswahl gewisse Untergruppen, deren Antwortverhalten von der Allgemeinheit abweicht kommen in der Stichprobe zu häufig vor und verzerren die Resultate
- non-response-bias Verzerrung durch Nichtantworten führt zu einer Verfälschung der Ergebnisse, indem Teile der Befragten , deren Antwortverhalten vom Rest abweicht, die Teilnahme an der Umfrage verweigern
- Beobachtungsstudien Studienteilnehmer werden nur beobachtet & befragt keinerlei Intervention Einteilung in Studien- und Kontrollgruppe aufgrund verschiedener Merkmale Probleme aufgrund der nicht zufälligen Einteilung der Studienteilnehmer
- optimale Datenerhebung prospektiv kontrollierte Studie mit Randomisierung das Problem konfundierender Faktoren wird verhindert -> es werden nur Testpersonen betrachtet, die sowohl für Studien- & Kontrollgruppe in Frage kommen
- Kontrollierte Studie retrospektiv kontrollierte Studie prospektiv kontrollierte Studie -ohne Randomisierung -mit Randomisierung Studien- und Kontrollgruppe müssen möglichst ähnlich sein
- retrospektiv kontrollierte Studie Eigenschaften der Studiengruppe werden mit in der Vergangenheit gesammelten Daten verglichen
- konfundierender Faktor in Studie eine Einflussgröße, die gleichzeitig Einfluss auf die Einteilung der Studienteilnehmer in Studien- und Kontrollgruppe als auch auf das beobachtete Resultat hat
- Aufgabe der deskriptiven Statistik Übersichtliche Darstellung von Eigenschaften dieser Messreihe
- Aufgabe der explorativen Statistik Finden von (unbekannten) Strukturen
- Typen von Messgrößen 1. diskret stetig 2. reell, ordinal, zirkulär oder nominal
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- diskrete Messgröße endlich oder abzählbar unendlich viele Ausprägungen
- stetige Messgröße alle Werte (reellen Zahlen)eines Intervalls sind Ausprägungen nahezu alle physikalisch messbaren Größen -> Gewicht, Entfernung
- Histogramm im Gegensatz zum Säulendiagramm wird hier auch die Breite der Klassen mitberücksichtigt
- Histogramm Vorgehen Unterteile Wertebereiche der reellen Messgrößen in k Intervalle Ij Bestimme für jedes Intervall I die Anzahl nj der Datenpunkte in diesem Intervall Trage über I den Wert auf nj/ n* lambda(Ij) lambda(Ij) = Länge von Ij
- Nachteil Histogramm Unstetigkeit erschwert Interpretation zugrundeliegender Strukturen
- Streuungsmaßzahlen Wie groß ist der Bereich, über den sich die Werte im wesentlichen erstrecken?
- Lageparameter empirisches arithmetisches Mittel empirischer Median
- Streuungsparameter empirische Spannweite oder Variationsbreite empirische Varianz empirische Standardabweichung Variationskoeffizient
- Regressionsrechnung 2-dimensionale Messreihe Zusammenhang zwischen den x- und den y- Koordinaten
- lineare Regression man passt eine Gerade an die Daten an y = a * x + b
- linearer Zusammenhang zwischen den x und y-Koordinaten einer Datenmenge sowohl empirische Kovarianz als auch empirische Korrelation haben das gleiche Vorzeichen wie die Steigung der Regressionsgeraden und machen daher Aussage über einen linearen Zusammenhang
- empirische Kovarianz und Korrelation ist positiv (bzw. negativ) wenn auch die Steigung de Regressionsgeraden positiv (negativ) ist
- Regressionsgerade ist waagerecht, wenn.. die empirische Kovarianz oder Korrelation 0 ist
- alle Punkte liegen auf einer Gerade, wenn.. die empirische Korrelation -1 oder + 1 ist
- Laplacescher Wahrscheinlichkeitsraum nur endlich viele versch. Werte kommen als Ergebnis vor jeder Wert tritt mit gleicher Wahrscheinlichkeit auf
- Dichte eine Dichte ist eine nichtnegative Funktion, für die der Flächeninhalt zwischen Dichte und X-Achse gleich 1 ist
- Zufallsexperiment ein Experiment mit vorher unbestimmtem Ergebnis, das im Prinzip unbeeinflusst voeinander beliebig oft wiederholt werden kann
- Grundmenge Menge aller möglichen Ergebnisse
- Ereignis Teilmenge der Grundmenge
- Elementarereignis die einelementigen Teilmengen der Grundmenge
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- Ergebnis tritt ein falls das Ergebnis des Zufallsexperiments im Ereignis zum liegen kommt
- absolute Häufigkeit gibt an wie oft das Zufallsexperiment durchgeführt würde
- relative Häufigkeit absolute Häufigkeit durch n
- Streuung um den mittleren Wert geben die empirische Varianz & IQR an
- Kerndichteschätzer durch Anwendung auf eine Datenmenge ergibt sich eine Dichte, die diese Datenmenge ungefähr beschreibt entsteht durch Verallgemeinerung der Formel für das gleitende Histogramm