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03435 Kulturelle Vielfalt (Fach) / (2a) Messung von Stereotypen (Lektion)
Pflichttext Thomas Eckes:
Studenten werden zu Eigenschaften von nationalen und ethnischen gruppen befragt
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- Stereotype / Stereotypisierung Stereotype: kognitive Strukturen, sozial geteiltes Wissen Stereotypisierung: Anwendung des Wissens
- Direkte Messverfahren von Stereotypen Checklistenverfahren (Prozentzahlen für Merkmale auf Liste) Ratingverfahren (abgestufte Urteile) Stereotypdiffential (Bewertung mit bipolarer Adjektivskalen) Prozentschätzverfahren (Prozente des Merkmals in einer Gruppe) Diagnostischer Quotient (Prozente in einer Gruppe + alle Menschen) Stereotypenvaluation (Merkmale bewerten, danach einschätzen ob positiv oder negativ) Gruppenvariabilität (Ausmaß der Unterschiedlichkeit innerhalb einer Gruppe) Rasch-Skalierung (wie gut stimmen Beurteilungen über ein, wie konsitent beurteilt die Personen)
- Indirekte Messverfahren bei Stereotypen Stereotypwissen nicht ganz über Introspektion zugänglich→erfassen individuelle, stereotypgeschützte Verarbeitungsprozesse mit: eaktionszeitverfahren Lexikale Entscheidungsaufgabe (zwei Buchstabenreihen, Wörter oder nicht? wie schnell ist die Reaktion?) Primingtechnik (vor der Aufgabe Stimulus geben, die die Reaktionszeit verschnellern könnte) impliziter Assoziationstest (wie schnell kombiniert die VP Merkmale mit Zielen?)
- Strukturanalytische Verfahren zur Messung von Stereotypen Um Struktur von Ähnlichkeitsbeziehungen zu untersuchen→ dimensionsanalytische Verfahren, wie z.B. mehrdimensionale Skalierung oder Clusteranalysen → Menschen nehmen soziale Gruppen kategorial geordnet wahr die multiple Regressionsanalyse: Stereotypdifferenzial als Vektoren (unterstützt inhaltliche Interpretation)
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