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03435 Kulturelle Vielfalt (Fach) / (5) Ethnische Zugehörigkeit (Lektion)
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- (1) Rasse genetische Unterschiede zwischen zwei rassischen Kategorien sind größer als innerhalb einer rassischen Kategorie molekularbiologisch ist eine systematische Einteilung in Rassen nicht möglich Begriff dient sozial und psychologisch als Erklärungsgrundlage für Erleben und Verhalten im Umgang mit anderen Personen Einteilung von Menschen in Rassen ist nicht Wertneutral Definition in der deutschsprachigen Forschungsliteratur: Ethnie / Ethnizität: Volkszugehörige
- (2) Rassen Stereotype Eigenschaften mit dimensionen warm-kalt und kompetent-inkompetent stammen aus Stereotyp Content Model In der Pubertät tritt die ethnische Angehörigkeit, für die die einer Minorität angehören, in den Vordergrund. Die eigene Identität und Gruppenzugehörigkeit wird wichtiger Negative Stereotype über ethnische Gruppen zu äußern ist gesellschaftlich verpönt explizite Stereotype und implizite Stereotype, da diese nur selten offen kommuniziert werden
- (3) Forschungsbeispiel "Rasse", Implizite Zuschreibung von Eigenschaften Stereotypkongruente Information kann schneller erarbeitet werden, als stereotypinkongruente dies wurde in einer lexikalischen Entscheidungsaufgabe herausgestellt: Wortpaare wurden gebildet ( 50 % Schwarz- 50% Weiß auf Liste), gefolgt von positiven und negativen Attributen: ehrgeizig, sauber, faul oder dumm z.B. und einem neutralen Wort→entscheiden ob das Angezeigte Wörter sind oder nicht. Wie schnell können sie das anzeigen(per Knopf)? Paarungen von Weiß und Positiv wurden schneller erkannt, als Paarungen von Schwarz und positiv man untersucht die mentalen Assoziationen
- (3) 3 Konzepte des Rassismus ambivalenter Rassismus: Personen vertreten egalitäre Werte, aber werten andere ethnische Gruppe negativ, weil sie die richtigen Werte nicht erfüllen (z.B. Arbeitsmoral). Wegen den eigenen hohen Werten sind sie anderen Gruppen gegenüber positiv eingestellt, aber damit stellen sie sich höher als andere. symbolischer Rassismus: man lernt in der Jugend negative Einstellungen gegen anderen Gruppen, und reagiert später auf Symbole negativ, die den angelernten ähnlich sind. Man hat dadurch eine negative, emotionale Einstellung. moderner Rassismus: beruht auf Spannungsfeld zwischen offen positivem und verdeckt negativem Rassismus. Generell wird Chancengleichheit vertreten, aber die eigene Priviligierung soll angetastet bleiben. (averse Rassismus: tief verankerte negative Gefühle gegen Fremden, die kulturell geprägt sind) Subtiler Rassimus verstckt Negativität durch 3 Aspekte: traditionelle Werte werden hochgehalten grundsätzliche kulturelle Differenzen werden betont positive Gefühle werden der Fremdgruppe gegenüber verweigert
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