7

03435 Kulturelle Vielfalt (Fach) / (2) Definitionen, Theorien und Forschung (Lektion)

Definition von Diversität und Beschreibung der Dimensionen, die diese beeinflussen

Diese Lektion wurde von helle erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

  • (1) Was ist Diversität? Kennzeichen eines sozialen Systems Loden u. Rosener: Anderssein in Hinblick auf Dimensionen die mich von dir und uns von denen unterscheidet "A Mix of people in ine social System who have distinctly different, socially relevant group affiliations (Zugehörigkeiten)"  
  • (2) Primäre und sekundäre Dimensionen der Diversität Primäre Dimensionen: angeboren und unveränderbar   Sekundäre Dimensionen: können während des Lebens verändert werden (Ausbildung, Wohnort, sozialer Status
  • (3) Wertediversität social category diversity: Alter und ethnie (primäre Diversitätsdimensionen) informational diversity:Ausbildung und Wissen (sekundäre Diversitätsdimensionen) →erst relevant mit wahrgenommener Unterschiedlichkeit der Wertedimension value diversity: Überzeugungen, Einstellungen und Werte Überzeugungen beziehen sich auf die Dinge, die eine Person als Realität sieht. Zentral in einer Kultur ist die Idee darüber was Realität ist, und wie die Welt funktioniert Einstellungen Subjektive Bewertung eines Objekts   Kulturelle Werte Qualitäten, die eine Gruppe als gut und für erhaltenswert einschätzen  
  • (4) Definition von Kultur wird sozial vermittelt bezieht sich auf soziale Fabrikationen / sozial geteilte Überzeugungen, Werte, Praktiken, Ideen und Gewohnheiten Funktionale Perspektive auf Kultur (Oyserman u.a): integratives Modell, das Forschungsansätze aus dem Bereich der evolutionären Psychologie, Sozialpsychologie und Kulturpsychologie kombiniert→ 3 Ebenen: distale Ebene (Gesellschaft / Sprache und religion werden beeinflusst) proximale Ebene (Organisationen und Institutionen / prägen soziale Skripte, erstellen Rahmen mit sozialen Normen) situationale Ebene (Individuum / wird von den beiden anderen Ebenen direkt beeinflusst) (Eigengruppe über zeit aufrecht zu erhalten /soziale Beziehungen entwickeln / individuellen Wohlstand erhalten)
  • (5) Soziale Identität Die Zugehörigkeit zu einer sozialen kulturellen Gruppe prägt das Selbstkonzept des Menschen Werte und Normen der sozialen Gruppe werden in die eigene Selbstdefinition mit aufgenommen Gruppenzugehörigkeit hat Einfluss auf das Selbstwertgefühl / Soziale minoritäten haben eien niedrigeren Status, dies kann sich negativ auf das Selbstwertgefühl auswirken Alternative→ Personale Identität: Selbstdefinition als einzigartiges Individuum, die aus der Differenzirung zum anderen beruht (Unterschied: Inklusivitätsgrad der Selbst-Definition)  
  • (6) Stereotype geteilte Überzeugungen innerhalb einer sozialen Gruppe/Kultur über Eigenschaften und Verhalten von anderen sozialen Gruppe Heterostereotypen (gegenüber Fremdgruppenmitgliedern) Auto-Stereotypen (gegenüber Eigengruppenmitgliedern) Meta-Stereotypen (Annahmen über Stereotypen, die Fremdgruppen über die Eigengruppen haben) Voruteile: positive oder negative Bewertung / weniger Beschreibend Soziale Diskriminierung: Ablehnung von Personen auf Grund ihrer Gruppenzugehörigkeit Stigmatisierung: Prozess der sozialen Diskriminierung autmatische Verarbeitung (ohne viel Nachdenken wird Stereotyp entschieden) kontrollierte Verarbeitung (die Person bemerkt, dass die Entscheidung beeinflusst werden kann und korrigieren sie vielleicht)
  • (7) Auswirkungen von Stereotypen ud Vorurteilen Stereotype threat: eine Angst, dass ein negatives Stereotyp entsteht, man fühlt sich unter Druck gesetzt Kontakthypothese: Kontakt mit Mitgliedern der anderen Gruppe kann hilfreich sein  
Anzeige