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Prüfungswissen (Fach) / Zoologie (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Topolina erstellt.

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  • Harnröhre des Mannes = Urethra Samengang mündet in die Harnröhre Harnröhre mündet in der Penisspitze nach außen gemeinsamer Ausführgang von Exkretions- und Fortpflanzungssystem = Urogenitalsystem
  • Drüsen zur Bildung von Samenflüssigkeit Sperma enthält neben Samenzellen eine komplexe Mischung aus Molekülen und Flüssigkeiten Bulbourethale Drüsen sondern ein muköses, alkalisches Sekret ab zur Neutralisation des sauren Mileus der Harnröhre zur Befeuchtung der Penisspitze Samenbläschen geben eine viskose Flüssigkeit ab macht ca. 2/3 des Gesamtvolumens aus aus Schleim, Proteinen und Fructose (Energiequelle für die Spermien) Prostata umschließt die Harnröhre am Ausgang der Harnblase dünnes, milchiges Sekret zur Verbesserung der Überlebensbedingungen der Spermien im Uterus  gerinnungsförderndes Enzym: verklebt die Proteine des Spermas und verwandelt es in eine gelatinöse Masse
  • Anatomie Penis Schaft: von normaler Haut bedeckt Eichel (glans): von sehr dünner Haut bedeckt, sehr sensibel auf Stimulationen Eichel wird von einer Hautfalte eingehüllt (Vorhaut, Praeputium) Schwellkörper ziehen der Länge nach durch den Penis
  • Funktion Erektion Penis Nervenenden setzen einen geasförmigen Neurotransmitter (NO) in Blutgefäße frei, die in den Penis führen dadurch Stimulation von cGMP als second messenger bewirkt eine Erweiterung der Gefäße erhöhte Durchblutung füllt die Schwellkörper Venen, die Blut aus dem Penis abführen werden dadurch zusammengedrückt Schwellkörper füllen sich mehr und mehr, Penis wird steif
  • Männlicher Höhepunkt Emission Samenzellen und Drüsensekrete werden in die Harnröhre an der Basis des Penis befördert Ejakulation durch Kontraktion von Muskeln an der Penisbasis kommt es zu einem Samenerguss NO-Freisetzung geht zurück, cGMP wird abgebaut Arterien verengen sich Druck in den Schwellkörpern nimmt ab Druck auf Venen geht zurück Erektion geht zurück
  • Aufbau der weiblichen Geschlechtsorgane Eierstock (Ovar) aus dem Ovar werden Eier direkt in die Bauchhöhle entlassen Eileiter (Oviduct) vor jedem Ovar befindet sich sie Öffnung eines Eileiters (trichterförmig mit Fimbrien = fingerartige Fortsätze) nimmt die entlassene Eizelle auf im Eileiter kommt es ggf. zur Befruchtung  Eileiter ist mit Flimmerepithel ausgekleidet → bewegt das Ei langsam in Richtung Uterus Gebärmutter (Uterus) birnenförmig muskulös und dickwandig im unteren Teil zum Gebärmutterhals (Cervix) verengt Scheide Cervix mündet in die Scheide Öffnung von Scheide und Harnleiter sind von kleinen und großen Schamlippen umgeben Klitoris sitzt an der Spitze der kleinen Schamlippen äußere Scheidenöffnung ist von einer dünnen Membran begrenzt (Hymen) → reißt beim 1. Verkehr oder bei starker körperlicher Aktivität
  • Überblick Sexualhormone Produktionsort: Gonaden Männliche Sexualhormone Überbegriff: Androgene dominierendes Androgen: Testosteron Weibliche Sexualhormone man unterscheidet Östrogene und Gestagene dominierendes Östrogen: Östradiol (entsteht aus Testosteron!) doninierendes Gestagen: Progesteron
  • Wirkung von Sexualhormonen Während der Sexualentwicklung sie bestimmen, ob sich ein weiblicher oder männlicher Nachkomme entwickelt etwa ab der 7. Woche aktiv ist ein Y-Chromosom vorhanden: Bildung von Androgenen → es entwickelt sich ein Männchen kein Y-Chromosom: keine Androgene → es entwickelt sich ein Weibchen Nach der Geburt Kontrolle der Reifung der Fortpflanzungaorgane Kontrolle der Entwicklung der sexuellen Geschlechtsmerkmale werden vor der Pubertät nur in geringen Mengen produziert (wenig Gonadotropin-Releasing-Hormon + negative Rückkopplung funktioniert sehr gut) mit Beginn der Pubertät steigt die Produktion rasch an (Verringerung der Hypothalamuszellen auf das negative Feedback, Gonadotropin-Releasinghormon-Produktion nimmt zu)  
  • Vorgänge in der Pubertät bei Mann und Frau Frau Vergößerung der Brüste Entwicklung von Vagina und Uterus breite Hüften Schambehaarung Menstruation  mehr Unterhautfettgewebe Mann tiefe Stimme Bartwuchs Zunahme der Körperbehaarung Wachstum Wachstum von Penis und Hoden
  • Regulation der Freisetzung von Geschlechtshormonen Hypothalamus setzt Gonadotropin-Releasing-Hormon frei Hypophyse wird zur Produktion von FSH und LH angeregt (Gonadotropine) Gonaden werden zur Produktion der Sexualhormone angeregt
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  • Übersicht über den weiblichen Zyklus Der Zyklus setzt sich eigentlich aus 2 Einzelzyklen zusammen: Ovarialzyklus ca. 28 Tage Produktion von Eiern und Hormonen Menstruationszyklus verläuft parallel zum Ovarialzyklus Uterusschleimhaut wird auf die Ankunft der Blastocyste vorbereitet es kommt zu Auf- und Abbau der Uterusschleimhaut
  • Ovarialzyklus Erste Zyklushälfte: Heranreifen einer Oocyte II eine Kohorte (10-15 Oocyten I) reift heran Oocyten I vergrößern sich, Epithelzellschicht wird mehrschichtig (Sekundärfollikel) eine Oocyte I wird ausgewählt und vergrößert sich; es entwickelt sich ein Tertiärfollikel: große Beule an der Innenseite des Ovars mit einem flüssigkeitsgefüllten Hohlraum im Inneren (cumuls oophorus) Zellkern schließt die 1.meiotische Teilung ab → Entstehung von OOcyte II die anderen Follikel stellen ihre Entwicklung ein und degenerieren Eisprung 8ovulation): Oocyte II wird aus dem Ovar entlassen Zweite Zyklushälfte: im Ovar zurückbleibende Follikelepithelzellen entwickeln eine endokrine Funktion und bilden den Gelbkörper (corpus luteum) produziert Östrogen und Progesteron ca. 14 Tage lang dann Rückbildung, wenn die Eizelle nicht befruchtet wurde