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Marktversagen und Umweltpolitik (Fach) / 3.Öffentliche Güter (Lektion)

Kapitel III

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  • Diskrete Entscheidung bei öffentlichen Gütern -entweder das öffentl. Gut wird bereitgestellt oder nicht -wenn ΣZB>Kosten ->Kostenaufteilung bei der alle Nutzer durch öffentl. Gut bessergestellt werden(Pareto-Verbesserung) -Ergebnis: ->öffentl. Gut sollen dann bereitgestellt werden wenn ΣZB>Kosten
  • Samuelson-Regel -ΣGRS=GRT -ΣGRS(Grenzrate der Substitution) gibt an wie viel alle Individuen zusammen bereit sind, an einem privaten Gut aufzugeben um eine weitere marginale Einheit des öffentl. Gutes zu bekommen -GRT(Grenzrate der Transformation) gibt an auf wie viel Produktion des priv. Gutes man verzichten muss um eine marginale Einheit des öffentl. Gutes mehr zu produzieren Ergebnis: -Menge eines öffentl. Gutes soll solange ausgedehnt werden bis: ΣGZB=GK
  • Marktversagen bei reinen öffentlichen Gütern -Man kann nicht darauf hoffen das ein Laissez-faire des Staates zur effizienten privaten Bereitstellung von öffentl. Gütern führt ->Trittbrettfahrer-Problem(Bsp. Brücke und zwei Gemeinden) ->Gefangenendilemma
  • Private Bereitstellung öffentl. Güter Gopt=(w*n)/2 ->soziales Optimum(Benevolente Planer) Gpriv=(n/n+1)*w ->Privates Optimum ->Im Vgl. zu Gopt wird ein zu kleines öffentl. Gut bereitgestellt G=Privat bereitgestellte Menge des öffentl. Gutesw=Einkommen von Personenn=Anzahl der Haushalte
  • Crowding Out und Warm Glow -Crowding Out: Staatliche Aktivitäten verdrängen priv. Investitionen-vollständige Crowding Out kommt nicht häufig zu stande, wenn öffent. Bereitstellung erhöht wird, reduziert sich die priv. Bereitstellung aber um weniger als durch öffentl. Bereitstellung hinzukam -Warm Glow: Individuen ziehen auch Nutzen aus der individuellen Bereitstellung -> sie tun etwas Gutes(Bsp. Spenden)
  • Öffentliche Bereitstellung von reinen öffentl. Gütern -Um Trittbrettfahrer-Problem zu überwinden muss Staat den Marktfehler korrigieren und selbst öffentl. Güter bereitstellen -Staat hat normalerweise nicht gesamte Infos über Wünsche der Bürger um effiziente Menge gem. Samuelson-Regel bereitzustellen -Vier Lösungsmöglichkeiten: ->Befragung ->Abstimmungsverfahren ->Benefit-Pricing und Lindahl-Lösung ->Clark-Groves-Mechanismus  
  • Befragung -funktioniert nicht da jeder einzelne Bürger stets Anreiz hätte zu lügen -entweder man würde untertreiben(wenn man gem. seinen Angaben zahlen müsste) oder man würde übertreiben(wenn kein direkter Zusammenhang zwischen gewünschter Größe des öffentl. Gutes und eigenen Zahlungen
  • Abstimmungsverfahren -In Mehrheitswahlen setzt sich mittlere Position im Wählerspektrum  ->Medianwähler -Idealposition fällt höchstens zufällig mit der effizienten Lösung zusammen ->keine Realisierung der Samuelson-Lösung über Wahlverfahren
  • Benefit-Pricing und Lindahl-Lösung -Staat weist Haushalten willkürliche Kostenanteile an der Finanzierung des öffentl. Gutes zu(α und β)-α+β=1, anfangs auch α=β=1/2 -Da Haushalte unterschiedliche GK für das öffentl. Gut haben werden die Kostenanteile der gewünschten größe des Gutes angepasst -Dadurch kann gut vollständig durch staatlich festgelegte Kostenpreise finanziert werden und es führt zur optimalen Lösung(Samuelson-Lösung= -Jedoch selbes Problem wie Befragung ->Anreiz zu lügen ist vorhanden
  • Clark-Groves-Mechanismus -Mechanismus bei dem jedes Individuum Anreiz hat wahre Präferenzen offenzulegen Bsp: 3 Wähler, 2 Wahlmöglichkeiten1. jeder wird nach Vorteil gefragt, den er aus dem "Sieg" seiner präferierten Alternative hätte. ->Alternative mit höchster Nettowertschätzung wird gewählt 2.Steuer für jeden Wähler wird errechnet, dazu werden alle ZB summiert außer der betrachteten Person und das Abstimmungsergebnis bestimmt-Nun wird die ZB der betrateten Person hinzugezäht ->Ergebnis ändert sich nicht ->keine Steuer! ->Ergebnis ändert sich ->Steuer in Höhe des Betrages der nötig ist um zur Summer der ZB der Alternative aufzuschließenProbleme: 1.Komplexität und Verwaltungsaufwand:->Zuviele Möglichkeiten/Wähler ->wird nur bei sehr großen Projekt mit wenig Beteiligten 2.Koalitionen->Koalitionen verzerren Ergebnis und niemand muss Steuern zahlen 3.Demokratie->Effizienz vs. GerechtigkeitBsp. 100 Bauer vs. UN ->UN hat höhere ZB ->gerecht?!
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