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Modul 1 - 03401 Forschungsmethoden der Psychologie (Fach) / 4 idealtypischer Ablauf einer emp. Unterschuchung (Lektion)
- 4 idealtypischer Ablauf einer emp. Unterschuchung Ablauf von hypothesenprüfenden Untersuchungen, die im vorherrschenden quantitativen Paradigma der Pschologie dominieren. 7 idealtypische Phasen einer empirischen Untersuchung: Wahl einer Forschungsfragestellung Theoretische Einbettung und Ableitung von Hypothesen Operationaisierung und Untersuchungsplanung Durchführung der Untersuchungen und Datenerhebungen. Datenanalyse und Hypothesenprüfung Interpretations und Diskussion Präsentation und Publikation
- 4.1 Wahl einer Forschungsfragestellung Wenn diese Frage von wissenschaftlich arbeitenden Psychologinen und Psychologen gestellt wird, die im Bereich der Forschung arbeiten: Dann geht es um Auswahl eines bestimmten Forschungsthemas oder -problems Wenn diese Frage ebenso wissenschaftlich arbeitenden Psychologinnen und Psychologen gestellt wird, die in der angewandten Praxis, z.B. in Unternehmen, Beratungsstellen. Kliniken etc. arbeiten: Dann geht es um die Übernahme eines Auftrags, z.B= Erstellung eines Gutachtens/ Durchführung und Evaluation einer Interventionsmaßnahme. In beiden Fällen/Kontexten: Anwendung der wissenschaftlichen Methode weitgehend identisch und auch der konkrete Ablauf der emp. Untersuchungen ist ähnlich. erste Schritt = bereits vorhandene theoretische Ansätze und empirische Studien zu diesem Thema zur Kenntnis nehmen. d.h. zu lesen und nachzudenken.
- 4.2. Theoretische Einbettung und Ableitung von Hypothesen Die meisten Fragestellungen im bereich der Forschung gehen von bereits bestehenden Theorien aus, vor deren Hintergrund Hypothesen abgeleitet werden, die z.B. dazu dienen Vorhersagen zu überprüfen. Übenommener Auftrag könnte sein: B= Kind für Gym geeignet? zunächst übersetzung in die Fachsprache.: Verfügt das Kind über ausreichend kognitive, motovationale, persönlichkeitsbezogene und soziale ressourchen, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu einem erfolgreichen Besuch des Gymnasiums führen werden? nach Entscheidung eines Forschungsthemas → relevante Literaur muss verarbeitet werden. wichtigsten psychologischen Datenbanken : PsycInfo, PSYINDEX. Zunächst von den aktuellen Überblicksarbeiten zu einem Thema z.B: in Enzyklopädiebänden oder bestimmten Zeitschrifen ausgehen und dann diejenigen empirischen Artikel genauer lesen. die für das gewählte Thema besonders relevant sind. Arten von Hypothesen Theorien sind breit und allgemein formuliert → Möglichkeit verschiedene konkrete Hypothesen abzuleiten, Soziale Angst entsteht in realen oder vorgestellten Situationen dann, wenn eine Person motiviert ist, gegenüber anderen einen bestimmten Eindruck zu vermitteln ....Aus der Selbstdarstellungstheorie sozialer Angst lassen sich verschiedenste Hypothese ableiten. Hypothesen lassen sich wiederum nach vesch. Kriterien klassifizieren. Im Basispostulat ist eine Kausalhypothese impliziert: Gründe und Ursachen oder Bedingungen für soziale Angst liegen in hoher Eindrucksmotivation und zugleich niedriger darstellungsbezogener Selbstwirksamkeitserwartung (Zweifel, einen bestimmten Eindruck hervorrufen zu können) Kausalhypothesen lassen sich im Rahmen experimenteller Designs prüfen. vier Typen von Hypothesen (Bortz): Unterschiedshypothesen Zusammenhangshypothesen Veränderungshypothesen Hypothesen in Einzelfall-Untersuchungen. Alle vier Hypothesenarten lassen sich noch weiter ausdifferenzierne + müssen im Verlauf der Operationalisierung und Untersuchungsplanung spezifiziert werden. Aus der Selbstdarstellungstheorie sozialer Angst: folgende Forschungshypothesen lassen sich ableiten: Männer und Frauen unterscheiden sich im Ausmaß sozialer Angst (Unterschiedshypothese) Zusammenhand zw. niedrigen darstellungsbezogenen Selbstwirksamkeitserwartungen und sozialer Angst (Zusammenhangshypothese) Soziale Angst z.B redeangst kässt sich durch ein Trainingsprogramm reduzieren, das darstellungsbezogene Selbstwirksamkeitserwartungen steigert. (Veränderungshypothese) bei der Geschlechterbezogenen Unterschiedshypothese handelt es sich auch zugleich um eine Aggregathypothese: beinhalten Aussagen über Eigenschaften einer Population (Klasse, Kollektiv) als Ganzer, nicht aber über einzelne Personen dieser Population Ausagen über einzele Personnen dieser Population sind Gegenstand von Einzelfallhypothesen.
- 4.3 Operationalisierung und Untersuchungsplanung Vorgang mit denen die Festlegung von Beobachtungs- und Messvorschriften mit denen Indikatoren für hypothetische Konstrukte erfasst werden können. wird Operationalisierung genannt. Es gibt immer verschiedene Möglichkeiten Indikatoren zu beobachten und zu messen Verschiedene Datenquellen können berücksichtigt werden (Selbstbericht, Fremdbericht, Verhaltensbeobachtung, physiologische Messungen) innerhalb einer Datenquelle können verschiedene Messinstrumente zur Verfügung stehen. B= zur Messunn von Angst liegen viele verschiedene Fragebögen vor Wie ein Konstrukt operationalisiert wird, ist unbestimmt und offen, weil es unterschiedliche Möglichkeiten zur Messung eines hypothetischen Konstrukts gibt. Weil in Zukunft weitere Operationalisierungsmöglichkeiten entwickelt werden können. Verfügbarkeit von Computern: Möglichkeiten für die objektive Erfassung von sogenannten impliziten, d.h. nicht bewusst repräsentierten Merkmalen eröffnet. Mehrere Möglichkeiten, Hypothesen innerhalb verschiedener Versuchsanordnungen empirisch zu untersuchen. sofern etabilierte diagnostische Instrumente vorliegen. sollte darauf zurückgegriffen werden aus zwei Gründen: Vergleich der Ergebnisse mit anderen Studien möglich Test-Gütekriterien (Objektivität, Reliabilität, Validität) bei etablierten Instrumenten zumeist in mehreren Studien untersucht und nachgewiesen worden. Festlegung des Designs bzw. Versuchsplans, festzulegen sind folgende Aspekte: Probanden: Sofern idiographische Hypothesen im Mittelpunkt stehen muss entschieden werden, welche konkreten Einzelfälle in die Untersuchung einbezogen werden. Wenn Aggregat-Hypothesen geprüft werden sollen, geht es darum zu entscheiden, für welches Aggregat bzw. welche Population die Hypothese gelten soll. Große Populationen (B= Gesamte erwachsene Bevölkerungder BRD) aus ökonomischen Gründen nicht untersuchbar in Ihrer Gesamtheit. → Stichprobe Ergebnisse der Stichprobe unter bestimmten Bedingungen auf die Grundgesamtheit generalisierbar. zwei wichtige Bedingungen : Zufallsauswahl Repräsentativität der Stichprobe. In der Psy. → Gelegenheitsstichprobe = Zusammenstellung von Probanden, die eben gerade vefügbar sind. In der Psy meisten Psychologie-Studierende. Im Falle allgemeinpsychologischer Befunde zur Wahrnehmung, zum Lernen, oder zum Gedächtnis → eine Generalisierung noch am ehesten möglich. Bei sozial- und persönlichkeitspsychologischen Fragestellungen sind Zweifel an der Generalisierbarkeit berechtigt. große nationale und internationale repräsentative Stichproben im : Sozioökonomischen Panel Rekrutierung von Probanden für repräsentative Stichproben ist aufwendig und kostspielig →nur von Organisationen oder Institutionen mit entsprechenden finanziellen Mitteln realierbar. Treatment: Psychologische Studien zielen drauf ab, die Wirkung von Treatments zu untersuchen/prüfen Treatment = nicht nur Behandlung, ( psychotherapeutisch, Trainingsmaßnahmen) sondern auch: Reizkonstellationen oder situative Bedingungen. B= wird Lernen durch das hören von Musik beeinträchtigt? Führt Anwesenheit von anderen Personen beim Lösen einer kognitiven Aufgabe zu besseren Leistungen? wenn Treatments systematisch variiert werden: ein Teil der Probanden erhätl ein bestimmtes Training, ein anderer Teil nicht → zentrale Bedingung für ein Experiment bereits erfüllt. + wobei zusätzlich noch die mögliche Wirkung von sogenannten Störvariablen kontrolliert und ausgeschlossen werden muss. Experiment = Königsweg zu Prüfung von kausalen Zusammenhängen , setzt voraus, dass: Treatments, unabhängige Variablen systematisch und willkürlich manipuliert werden können Letztere ist bei psychologischen insbesondere sozialwissenscaftlichen Fragestellungen aus prinzipiellen, ökonomischem, und ethischen Gründen nicht möglich: Persönlichkeitsmerkmale wie Extraversion, Gewissenhaftigkeit und emotionale Labilität können nicht willkülich varriert werden → diese Eigenschaften liegen bereits in einer gewissen Ausprägung vor = Organismusvariablen → Korrelative Designs In experimentellen Untersuchungen ist auch zu klären ob und wie die Treatments vom Leiter selbst oder eigens geschulten VL administriert werden. VL = Störvariable, wenn gilt: seine Erwartungen beeinflussen das Verhalten der Vp Setting Setting = Ort bzw. Kontext der Untersuchung: Ort mit all seinen Räumlichkeiten, ökologischen und sonstigen Bedingungen, die potentiellen Einfluss auf die Durchführung und Datenerhebung haben können. Grundlegend = Entscheidung zw. Labor und Feld. Im Labor weitestgehend kontrollierbar, im Feld nicht mögl. Übertragbarkeit vom Labor auf reale Lebensbedingungen = fraglich für Datenerhebung kann das Setting einen Unterschied machen → Studien zur Messäquivalenz: hier wird untersucht ob die Erfassung von Merkmalen vom Erfassungskontext (z.B: klassischer Paper-Pencil-Fragebogen, der in einer Vorlesung vorgelegt wird vs. Online Erhebung vs. telefonische Erhebung etc) unabhängig ist. Zeitlicher Ablauf In einem Versuchsplan bzw. Design wird auch festgelegt, zu welchen Zeitpunkten die Erhebung von Daten und die Durchführung von Treatments erfolgen soll. Frage, in Abhängigkeit von der Forschungsfragestellungen : Ob bestimmte Merkmale nur zu einem oder zu mehreren Zeitpunkten erhoben werden sollen. Im Stadium der Untersuchungsplanung sollte unbedingt entschieden werden, mit welchen statistischen Verfahren erhobene Daten analysiert werden können, bzw. müssen. Zudem sind ethische und rechtlich Aspekte der geplanten Studie zu beachten und zu prüfen.
- 4.4 Durchführung der Untersuchung und Datenerhebung vor der eigentlichen Untersuchung+ Datenerhebung: Vortests bze Pilotstudien, die zuvor geplante Versuchsanordnung und sämtliche Messinstrumende zu erproben, ggf. modifizieren zu beachtende Aspekte: Vorbereitung der Versuchsräume, des Versuchsmaterials und der technischen Hilfsmittel (Computer,Videokamera etc.) Idealerweise: Ersatzgeräte! Schulung, bei längeren Untersuchungsreihen gegebenenfalls Nachschulung der VL Sicherstellung und genaue Dokumentation der Datenerhebung insbesondere bei experimentellen Untersuchungen Beachtung und Dokumentation von Störvariablen. Studien in denen (psychotherapeutische) Interventionsmaßnahmen untersucht und evaluiert werden, sollten eine Supervision der durchführenden Trainer bzw. Therapeuten vorsehen. Ablauf eines Experiments + Durchführung einer längerfristigen Interventionsmaßnahme so weitgehend wie möglich zu standardisieren → Surchführung einer Studie muss für jeden einzelnen Probanden aus methodischen Gründen möglichst identisch ablaufen. Genauer Ablaufplan = Drehbuch , in dem festgelet ist wer, wann, was und wie sagt, macht, durchführt und wann Daten erhoben werden.
- 4.5. Datenanalyse und Hypothesenprüfung Erhebungsinstrumente → verschiedene Arten von Daten setzt eindeutige Zuordnung von Symbolen (idR Zahlen ) zu bestimmten Merkmalsausprägungen bzw. qualitativen Informationen voraus. Codierung = Prozess der Informationstransformation, mit Verlust an Detail Info verbunden Codierung der erhobenen transformierten Variablen in sogenannten Code- oder Skalenhandbüchern dokumentiert → verschiedene Benutzer können Bedeutung jeder Variable nachvollziehen. Auch bei weniger umfangreichen, nicht-repräsentativen Datensätzen → genaue Dokumentation in eine Skalenhandbich zu empfehlen., da häufig nicht alle möglichen analysen unmittelbar nach der Studie umgesetzt bzw. oft noch viel später sogenannte Reanalysen mit neueren Methoden durchgeführt werden. Reanalysen nur dann sinnvoll, wenn nachvollzogen werden kann, wie die Variablen in einem Datensatz zustande gekommen sind und welche Bedeutung sie haben. Datenaufbereitung nach unterschiedlichen Datenquellen Je nach Datenquelle ist vor der eigentlichen statistischen Analyse eine unterschiedliche Aufbereitung notwendig. B= klassische-Paper-Pencil Daten → Eingabe in geeignetes statistisches Analyseprogramm notwendig. (Schritt entfällt bei Online durchgeführten Studien) Problem speziell bei Online-Datenerhebung = Einschränkung der Protokollvalidität= Konzept bezieht sich auf das Ausmaß indem ein individuelles Testprotokoll auswertbar und interpretierbar ist. Protokollvalidität ist gefährdet, wenn : Probanden einen Fragebogen oberflächlich und wenig aufmerksam bearbeiten wenn sich en Proband absichtlich falsch einschätzt Proband über zuwenig sprachliche Kompetenzen verfügt Aufbereitung von Daten aus Interviews, die transkribiert d.h. auf der Basis der Audioaufzeichnung verschriftlicht werden müssen, um einer weiterführenden qualitativen und/oder quantitativen Analysen zugänglich gemacht werden zu können. Datenbereinigung Paper-Pencil-Daten: bei der Übertragung in ein Analyseprogramm können Eingabefehler auftreten, die sich zumindest dann im Rahmen einer Fehler- und Plausibilitätsprüfung identifizieren lassen ,wenn z.B: anstelle einer 2 versehentlich eine 22 eingegeben wurde: zahl liegt außerhalb des Wertbereichs einer Skala. schwieriger = Umgang mit fehlenden Werten. können ersetzt werden, wenn zufälliges Fehlen sichergestellt ist. Voraussetzung kann mit dem sogenannten MCAR-Test geprüft werden MCAR (missing competely at random) zufällig fehlende Wete können mit Hilfe verschiedener Algorithmen geschätzt und ersetzt bzw. imputiert werden. (SPSS) Psychologische Konstrukte werden mit Hlfe mehrerer Items erfasst , Fragestellungen in einem Fragebogen erfasst, die dann nach bestimmten Kriterien zu einem sogenannten Summenscore oder Skalenwert aggregiert, d.h. zusammengefasst werden in ersten deskriptiven und explorativen Datenanalysen werden inspiziert: die Häufigkeitsverteilungen der Variablen (wie häufig kommt welcher Wert, B= Alter der Pbn vor?) Mittelwert, Streuung( Abweichung vom Mittelwert) → Ausreißer und Extremwerte werden identifiziert. (mehr als 2 bzw 3 Standardabweichungen über oder unter dem Mittelwert der Verteilung einer Variable liegen) Umgang mit Extremwerten, Möglichkeiten hängen von den geplanten weiteren Analysen ab. Grundsätzlich gilt: Extremwerte müssen identifiziert und beachtet werden. robuste Statistiken = spezielle Analysemethoden, mit denen problematische Extremwerte berücksichtigt und in ihrer verzerrenden Wirkung neutralisiert werden können. eigentliche Prüfung der Hypothese erfolgt dann im anschluss an die genannten Schritte der Datenaufbereitung - bereinigung mit verschiedenen Verfahren und Tests. Dabei müssen bestimmte Vorraussetzungen berücksichtigt und geprüft werden, zu denen u.a. das sogenannte Skalenniveau der Variablen gehört. Statistische Hypothesen beinhalten eine Nullhypothese = Annahme: es besteht kein Unterschied oder Zusammenhang + Alternativhypothese = Der Unterschied / Zusammenhang besteht. Formal werden Null- und Alternativhypothese wie folgt ausgedrück: H0: μ1 = μ2 H1: μ1 ≠ μ2 mit Hilfe eines t-Tests für unabhängige Stichproben ( unabhängig, weil die Ziehung der männlichen Probanden aus der Grundgesamtheit keinen Einfluss hat auf die Ziehung der Frauen aus der Grundgesamtheit und umgekehrt.) lässt sich prüfen , ob sich die beiden Mittelwerte bedeutsam voneinander unterscheiden. t-Test = gebräuchlichster Signifikanztests. bei denes es generell um die Überprüfung von Hypothesen über Populationsparameter geht. Bedeutsamkeit oder Signifikanz wird statistisch durch eine sogenannte bedingte Wahrscheinlichkeit p(ErgebnisIH0) Wenn die bedingte Wahrscheinlichkeit für das auftreten von H0 kleiner ist als 5% oder 1%, also sehr unwahrscheinlich ist dass der ermittelte Geschlechterunterschied unter Annahme der Gültigkeit von H0 auftritt, dann wird geschlussfolgert, dass diese sehr unwahrscheinliche Abweichung von der Nullhypothese kein Zufall mehr sein kann. Ergebnis = statistisch bedeutsam oder signifikant, die Nullhypothese : kein Geschlechtsunterschied wird verworfen →Alternativhypothese wird vorläufig angenommen. Vorläufig, da in der Grundgesamtheit immernoch H0 gelten kann, B für Grund = verwendete Methode, Stichprobe... Statistik Software SPSS (Statistic Package for Social Scientists) Mplus LISREL (LInear Structural RELations) zu analyse von Strukturgleichungsmodellen. Amos, SPSS integriert R opensource Software
- 4.6 Interpretation und Diskussion der Ergebnisse erster Schritt = erläutern was die Zahlen bedeuten (Zahlen = Ergebnis der statistischen Tests) Interpretation nicht immer rein verbale Übersetzung der Ergebnisse statistischer Tests. weitere Schritte: Interpretation der Befunde im Kontext des theoretischen Bezugsrahmens sowie ein Vergleich der eigenen BEfunde mit den Ergebnissen aus vroangegangenen Untersuchungen. → Dabei gilt : aufgetretenen Abweichungen von den eigegnen Hypothesen/Erwartungen + Unterschiede zu anderen Studien interpretieren. →Bedingungs- u. Störfaktoren abklopfen. Im Rahmen der Diskussion der Ergebnisse Vorschläge zur Weiterentwicklung des methodischen Vorgehens (B = zu den Erhebungsinstrumenten und zum Untersuchungsdesign) sowie zur Modifikation des verwenderern theoretischen Bezugrahmen vorzustellen und Hinweise für weiterführende Forschungsmöglichkeiten geben.
- 4.7 Präsentation und Publikation nach der Durchführung sind die Ergebnisse einer empirischen Studie sowie damit verbundene Schlussfolgerungen und theoretische Überlegungen zunächst nur der beteiligten Forschergruppe oder im Extremfall ledigllich einer einzelnen Person zugänglich. Wissen wir durch Publikation weitergegeben Wissenschaft lässt sich als Prozess konstruieren, indem Wissen generiert wird, zur Diskussion gestellt, verglichen, kritisiert, verworfen, etc. wird. → Prozess nur möglich, wenn empirische Befunde anderen Wissenschaftlern zugänglich gemacht werden. Forschung die mit öffentlichen Geldern finanziert wurde, sollte der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Karrierebezogener Grund: Publikationen sind das Hauptkriterium für die Allokation von beruflichen Positionen. : Publish or Perish Empirische Untersuchungen die außerhalb der Froschung zur Beantwortung von Fragestellungen oder Aufträgen in den unterschiedlichen psychologischen Berufsfeldern durchgeführt wurden sollten zumindest dokumentiert werden. = sinnvoll und vorgeschrieben: Qualität + Reflektion. Formen der Publikation: Vorträge, Poster, Fachzeitschrift.
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