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Grundlagen der Pflanzenproduktion (Fach) / Zusammenfassung (Lektion)

Persönliche Zusammenfassung der Vorlesungen

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  • Was ist der Ernte Index /Harvest Index? Anteil des ökonomischen Ertrages am biologischen Ertrag Ernte Index = (Ökonomischer Ertrag x 100) :Biologischer   Ertrag
  • Unterschied zwischen Wachstum und Entwicklung? Wachstum: Irreversible Volumen- und Substanzzunahme an die lebende Zelle gebunden Entwicklung: Formative Veränderungen, Änderungen der inneren und äußeren Gestalt Gesamtheit der Prozesse von Wachstum und Entwicklung führen von der Keimzelle bis zur „endgültigen“ Ausgestaltung des pflanzlichen Vegetationskörpers
  • Karyopse besteht aus? -Fruchtschale -Samenschale -Mehlkörper -Keimling
  • Was geschieht bei der Keimung ?(physiologisch) -Wasseraufnahme -Hydration der Gewebe -Quellung -Aufnahme von Sauerstoff -Aktivierung von  Enzymen und Aufschluß der Reservestoffe -Transport  hydrolysierter Moleküle zum Embryo -Zunahme von  Respiration (und Assimilation) -Beginn der Zellteilung und -vergrösserungen -Sichtbar  werden des Embryos    
  • Funktionen der Wurzel? -Aufnahme von Wasser und Stoffen -deren Leitung zum Spross -deren Speicherung und speicherung aus dem spross zugeführten Stoffen -Gasaustausch -Verankerung -Vermehrung durch Bildung neuer Sprosstriebe
  • Wieviel der einstrahlenden Energie werden für Evapotranspiration genutzt? 75-85%
  • Photosynthese – Brutto Reaktionsgleichung? 6 CO2 + 12 H2O= C6H12O6 + 6 O2 + 6 H2O -675 kcal
  • Die CO2-Fixierungsrate ist abhängig von? 1. Eingestrahlter und genutzter Energie 2. Assimilationsrate der photosynthetisch aktiven Sprossteile 3. Umfang und räumlicher Anordnung der aktiven Sprossoberfläche im Bestand 4. Respiration
  • Was ist die Netto-CO2-Assimilationsrate? Netto-CO2-Assimilationsrate= Brutto CO2-Assimilationsrate – Respirationsrate CO2 (mg * m-2 Bodenfläche * min-1)
  • Haben C3 oder C4 Pflanzen die höheren Maximalen Zuwachsraten? C4 Pflanzen
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  • Durch welches Enzym wird die Bindung des C02 bei C3 und C4 Pflanzen unterstützt ? -C3-Pflanzen : RuBIsCO -C4-Pflanzen: PEP-Carboxylase
  • Nenne bekannte C4-Nutzpflanzen Amarant, Hirse, Mais und Zuckerrohr
  • Aufgaben des Wassergehalts in Pflanzen 1. Kühlung der Pflanze: Transpiration 2. Medium für Erhalt des Turgordruckes 3. Medium des Stofftransportes 4. Lösungsmittel und Medium für chemische Reaktionen 5. Rohstoff der Photosynthese 6. Hydratation und Neutralisation kolloidaler Strukturen/Moleküle Täglicher Fluss durch die Pflanze: 1-10fache Menge der im pflanzlichen Gewebe gebundenen Wassermenge, 10-100 fache Menge der in der Photosynthese genutzten Wassermenge.
  • Unweltfaktoren die die Evapotranspiration beeinflussen: -Einstrahlung -Temperaur (je höher umso mehr wasser kann in luft gebunden werden -relative Feuchte -Wind Einflussgrößen der Pflanze: -Stomataschluss -Anzahl u Größe Spaltöffnungen -Blattfläche -rollen oder falten der blätter (verminderung transpiration) -wurzel-Tiefgang und –Dichte( je tierfer umso höher ist die wasserverfügbarkeit
  • Wodurch wird der Pflanzenwachstum reguliert? -Auxine ( fördern zellstreckung , bewirken Apikal-Dominanz) -Giberelline (steigern  wachstum  interkalarer Meristeme in internodien und Blättern) -Cytokinine (steigern wachstum durch zellteilung) -Inhibitoren(verzögern/reduzieren: streckungswachstum , induzieren Alterung) -Äthylen (fördert horizontales Wachstum und Fruchtreife Phytohormone und Regulatoren wirken synergistisch =ergänzen sich :
  • BBCH-Code Stadien: 00-09: Keimung 10-19: Blattentwicklung 20-29: Bestockung 30-39: Schossen 40-49: Ährenschwellen 50-59: Ährenschieben 60-69: Blüte 70-79: Fruchtentwicklung 80-89: Samenreife 90-99: Absterben (bei einjährigen Pflanzen) bzw. Eintreten in die Vegetationsruhe (bei mehrjährigen Pflanzen)
  • Durch welche Unkräuter treten Ertragsverluste bei Wintergetreide auf? Klettenlabkraut, Stechender Holzzahn , Kamille und Kornblume
  • Direkte und Indirekte Schadwirkungen von Unkräutern? Direkte Schadwirkungen: - Minderung des Ernteertrages -Unkrautsamen in Erntegut -Erhöhung der trocknungskosten durch grüne Pflanzenteile Indirekte Schadwirkungen : -Übertragung von Krankheiten -Bastardisierungen mit kulturpflanzenarten -Notwendigkeit von „Reinigungsfruchtfolgen“
  • Positive Wirkungen von Unkräutern? -Bodenaufschluss-Bedeckung -Erossionsminderung -Abschwächung der Monokultur    
  • Grundlage jeder Unkraut-Bekämpfungsmaßnahme? Genaue Kenntnis der ökologischen Ansprüche und Vermehrungsweise Stabilität der Unkraut Population (ruhend und Aktiv) Hoch durch : hohe Vermehrungsraten bei Annuellen (samenunkräutern -Aktive Population nur ca 5-7% aller Individuuen -Langdauernde Keimfähigkeit durch Ausgeprägte Dormanz und Hartschaligkeit -„Wurzelunkräuter“: Vermehrung neben Samen vegetativ durch ; Zwiebeln Knollen, Spross- u Wurzelausläufer -„Ruhende“-Population-Knospen deren Keimung abhängig ist von Umweltbedingungen und Eingelagerten Reservestoffen  
  • Ziele der Unkrautbekämpfung? -Verhinderung bzw Verminderung des Bzgl. Quantität und Qualität relevanten Konkurrenzdruckes Auf die Kulturpflanze -Unterbindung der vegetativen bzw Generativen Repoduktion Bleiben nach einem Eingriff Unkräuter zurück vermindert sich deren Konkurrenzdrucl und sie verbreiten sich , dies führt zur Auslese angepasster Genotypen
  • Vorbeugende Maßnahmen der Unkrautkontrolle? Hygiene: Verschleppung u Ausbreitung von Samen bzw Vegetative Organe mit Knospen verhindern -Reinheit des Saatgutes -Ausreichende Mistrotte Reinigungsabfälle->Kompost->Grünland -Reinigung der Ackergeräte/ Mährescher -Mähen der Wegraine/Ödländereien-(Samenflug) -Anbaumaßnahmen
  • -Steigerung der Konkurenzkraft der Nutzpflanzen gegen Unkräuter: ---Art u Sortenwahl ---Düngung und Pflanzenschutz ---Saat und Pflanztermine ---Stndraumzumessung ---Fruchtfolge
  • Gebräuchliche selektiv wirkende Herbizide ? 1. Düngesalze mit unkrautvernichtender Wirkung wie Kalkstickstoff (Cyanamid) und Kainit (KCL*MgSO4, wasseranziehend, deshalb ätzend) 2. Wuchsstoffherbizide 3. Harnstoffderivate 4. Triazinderivate 5. Sulfonylharnstoffe 6. Diazine (Pyrazon im Zuckerrübenanbau), Carbamate (Dialat, Barban) und Nitrile  
  • Was ist die wirtschaftliche Schadensschwelle? Die wirtschaftliche Schadensschwelle ist die zu einem gegebenen Zeitpunkt vorhandenen Populationsdichte eines Schadorganismus (Verunkrautung), die bei Nichtbekämpfung Schäden in gleicher Höhe verursachen würde, wie Kosten für die Bekämpfungsmaßnahmen entstehen.  
  • Ackerbauliche Maßnahmen und ihre Auswirkungen? Die boden- und naturschutzorientierte Bewirtschaftung umfaßt im Organischen Landbau:  -Erhaltung und Mehrung der kulturbedingten Bodenfruchtbarkeit (Ertragsfähigkeit).  -Nichtgefährdung des Bodengefüges, der Bodenbiologie und Regenerationsfähigkeit der Böden. -Vermeidung von Wasser - und Winderosion.  -Vermeidung der Belastung von Grund - und Oberflächen-gewässern durch Nähr- und Schadstoffe.  
  • Was versteht man unter einem landwirtschaftlichen Bodennutzungssystem? Unter einem landwirtschaftlichen Bodennutzungssystem versteht man die langfristige, durch bestimmte Merkmale gekennzeichnete Struktur der Grasland- und Feldwirtschaft. Sie entsteht als Folge der Gesamtheit aller Eingriffe und Maßnahmen, die zum Zwecke der Pflanzenproduktion vorgenommen werden.  
  • Tätigkeiten des Pflanzenzüchters ? 1. Aufstellen des Zuchtziels 2. Erschaffung von Variabilität 3. Nutzung der Variabilität
  • Zuchtzieldefinition ? •Zuchtziele (allgemein) •Senkung der spezifischen Produktkosten (sowohl der ökonomischen als auch der ökologischen Kosten) •Schaffung neuer Produkte
  • Voraussetzungen und Inhalt des Sortenschutzes § 1 Voraussetzungen des Sortenschutzes (1) Sortenschutz wird für eine Pflanzensorte (Sorte) erteilt, wenn sie 1. unterscheidbar, 2. homogen, 3. beständig, 4. neu und 5. durch eine eintragbare Sortenbezeichnung bezeichnet ist. (2) Für eine Sorte, die Gegenstand eines gemeinschaftlichen Sortenschutzes ist, wird ein Sortenschutz nach diesem Gesetz nicht erteilt.  
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  • § 13 Dauer des Sortenschutzes ? Der Sortenschutz dauert bis zum Ende des fünfundzwanzigsten, bei Hopfen, Kartoffel,Rebe und Baumarten bis zum Ende des dreißigsten auf die Erteilung folgenden Kalenderjahres  
  • Was ist das Züchter- und das Landwirteprivileg? •Züchterprivileg –Kreuzungen sind mit zugelassenen Sorten erlaubt •Landwirteprivileg –Nachbau der Sorten ist erlaubt –Nachbaugebühren können anfallen •Patentschutz weicht hiervon erheblich ab    
  • Entstehung genetischer Variabilität ? •Mutationen –Genmutation –Chromosommutation –Genommutation –Gentransfer •Sexuelle Prozesse –Kreuzung  
  • Was ist Linkage disequilibrium? Genotypen an den beiden betrachteten Loci sind nicht unabhängig voneinander
  • Was ist Apomixie? Vegetative Vermehrung über Same
  • Was ist Phytopathologie? §Lehre / Wissen über Pflanzenkrankheiten §Untersuchung der Organismen und Umweltfaktoren, die Pflanzen-krankheiten verursachen, der Mechanismen, wie sie Krankheiten verursachen, und der Verfahren die durch sie bedingten Schäden zu begrenzen §Untersuchung der Ursachen von Pflanzenkrankheiten (Ätiologie) §Entwicklung eines Pathogens an einer Pflanze führt zu typischem Krankheitsbild; morphologische, physiologische, molekularbiologi-sche Untersuchungen der Interaktionen Pflanze – Pathogen §Entwicklung von Methoden Pflanzenkrankheiten zu kontrollieren §Ziel(e): •Minimierung der Ertragsausfälle von Nutzpflanzen durch Krankheitserreger •Verständnis von Wirt-Pathogen-Interaktionen, um sie gezielt beeinflussen zu können  
  • Ursachen von Pflanzenkrankheiten (nicht Infektiös)? •Temperatur •Wasser •Licht •Toxische Chemikalien •Pflanzennährstoffe •Boden: pH-Wert, etc.
  • Ursachen von Pflanzenkrankheiten ?(inektiös •Pilze (Fungi) •Oomycota, Cercozoa, etc. •Bakterien •Mollicutes +Phytoplasmen +Spiroplasmem •Viren •Nematoden •Parasitische Blütenpflanzen  
  • Systeme zur Einordnung Biologische Systematik? Systeme zur Einordnung Biologische Systematik: Parasitierungsformen Parasitierungsarten Parasitierungsort/Symptombildung Symptomatologie Diagnostik Biologie Interaktionen
  • Maßnahmen zum Pflanzenschutz gegen Tierische Schaderreger? Regulatorische Quarantäne Biotechnische Maßnahmen Biologische Maßnahmen Chemische Maßnahmen Gentechnische Maßnahmen  
  • Biologische Sytematik der tierischen Schädlinge? -Nematoden .Mollusken -Arthropoden –Spinnentiere u Insekten .Wirbeltiere – Vögel u Säuger
  • Formen von Ektoparasiten? -Fraßschädling (verursacht Gewebeverluste) -Saugschädling(saugt Zell phloem oder Xylemsaft
  • Symptomatologie bei Ekoparasiten? ·       -Gewebeveränderung(zwergwuchs,Deformation) ·      - Gewebsverlust ·     -  Risse ·     -  Gallenbildung (organoide,histoide Galllen) ·       Farbveränderungen (aufhellungen(Chlorosen, Rot silber oder Braunfärbung ·       Sekundärsymptome (Fäule,Tumore,Pilzbefall,Virusinfektion) ·       Ausscheidungen (Harzfluss,Honigtau,Frass )  
  • Methoden zur Diagnose von Schädlingen? ·       Optische geräte (lupe,Binokular,Mikroskop) ·       Mechnaische Geräte (messer, Skalpell,Nadel,Pinzette   Fangmethoden zur Diagnose ·       Optische Geräte (Licht-Farb oder Duftfalle)  
  • Wie werden Nemathoden AKtiviert? Durch Lockstoffe, Wurzelexsudate
  • Wirtseignung bei Ekoparasiten?   ·       Monophagearten (kartoffelnemathode) ·       Oligophage Arten (Rybenzystennematode ·       Polyphagearten (grüne Pfirsichblattlaus)    
  • Pflanzliche Abwehr gegen Ektoparasiten: Ø  -Mechanisch-strukturelle-Abwehr (zellwand,Silikat,Wachs)(stacheln,Dornen) Ø  -Präformierte,Kostitutive chemische Abwehr( zahlreiche sek. Pflanzenstoffe zb Alkaloide u Terpene) Ø  -Induzierte chemische Abwehr  
  • Was pssiert bei der induzierten chemischen Abwehr? Fraß oder Saugen führt zu: Freisetzung spezifischer Moleküle durch Verletzung Abgabe parasitenspezifischer Substanzen Erkennung durch Pflanue mittels spezifischer Rezeptormoleküle Auslösen einer intrazellularen,lokalen und systemischen Signalkette mittels spezifischer Moleküle (Jasmonsäure zb) Abgabe von Signalen an die umwelt (Methyljasmonat Aktivierung spezifischer Abwehrmechanismen zb durch Jasmonsäure Bildung von zB Proteinaseninhibitoren und sek. Pflanzeninhaltsstoffen in befallenen und benachbarten pflanzen Attraktion von Gegenspielern
  • Unterschied zwischen Innen und AUßenquarantäne? -Außenquarantäne:   Verhindert Einfuhr von Schaderegern       Evtl Importverbot  Importauflagen -Innenquarantäne: Meldepflicht Herdtilgung verhinderung interne Ausbreitung
  • Physikalische Maßnahmen zum Pflanzenschutz? Ø  Barrieren (gitter, Netze, Zäune) Ø  Thermische Verfahren ( wärmbehandlung , Solarisation mit Planen Ø  Bestrahlung (radioaktiv im Vorratsschutz