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Psychologie und Kulturelle Vielfalt (Fach) / 6 Sexuelle Orientierung (Lektion)

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  • 6.1. Begriffsdefinition   einfache Variante = Einteilung der sexuellen Orientierung in drei Gruppen: hetero-, homo-, und bisexuell.  einfache Variante = zu kurz gedacht.:  es gibt Zwischenstufen! Präferenz kann sich im Laufe der Zeit ändern nicht das rein sexuelle Verhalten ist ausschlaggebend Kinsey Annahme = es gibt ein Kontinuum mit den beiden Endpunkten hetero- und homosexueller Erfahrung. → Kinsey Report  Kinsey-Skala: ausschließlich heterosexuelles Verhalten ausschließlich homosexuelles Verhalten 1 und 2 mit Abstufungen. Mitte = hetero- und homosexuelles Verhalten etwa gleichhäufig.  wir in Bezuf auf die Intensität und Eindimensionalität des Verhaltens kritisiert.  wie kann sich jemand selbst als homosexuell bezeichnen und dabei nur heterosexuelle Kontakte haben  oder umgekehrt? Kommentar zur Bisexualität: wenig erforscht.  zu kurz gedacht auf Dichotomie von Hetero- und Homosexualität zu reduzieren.  eine Möglichkeit = Bisexuelle suchen sich das Beste aus beiden Richtungen zusammen. Klein Sexual Orientation Grid  Skala die den Verhaltensbezug aufbricht Selbsteinschätzung in einer Tabelle festgehalten, ob hetero- oder homosexuelle Bevorzugung in der Vergangenheit, Gegenwart  "in idealer Weise" bzgl. sieben versch. Variablen. Indikatoren für das sexuelle Erleben: Sexuelle Neigung sexuelle Fantasien sexuelle Verhaltensmuster Indikatoren für die sexuelle Orientierung emotionale Vorlieben( bei der Partnerwahl) soziale Vorlieben (soziale Gruppenzugehörigkeit) sexueller Lebensstil ( Präsentation nach außen) Selbstidentifikation (subjektiv) Welche  sexuellen Vorlieben entsprechen zwar nicht der Norm, aber Stigmatisieren Personen mit dieser Vorliebe zu Unrecht? Welche sexuellen Vorlieben werden zu REcht gesellschaftlich und rechtlich sanktioniert? Definitorisch klar abgrenzbar = sexuelle Störungen (DSM und ICD) Fiedlers Einteilung in  nicht problematische Paraphilien eher problematische und gefahrvolle Paraphilien weiterhin führt Fiedler aus: Die Festlegung und Definition begründet sich immer damit, dass sie - gemessen an kollektiven Grundauffassungen über sexuelles Begehren und seine Befriedigung - deutliche Abweicung vom gesellschaftlichen Durchschnitt aufweisen. Das jedoch heißt noch lange nciht, dass sie psychische Störungen mit Krankheitswert darstellen!" Fiedlers Zusammenfassung: wollte sich ursprünglich nur mit den verschiedenen Abweichungsformen sexuellen Begehrens und Handeln des Menschen auseinander setzen  (= klare Störungsbezeichnungen in den aktuellen Diagnosesystemen icd-10 (WHO) , Dsm-IV-TR (APA) zu diesen  zählt : Fetischismus, Transvestitismus, Exhibitionismus, Voyeurismus, Frotteurismus, sexueller Masochismus/Sadismus, Pädophilie. es wird darüber nachgedacht weitere zwei oder drei dieser Paraphilien zu streichem.  Transsexualität/Transgenderismus das Geschlecht des Körpers (Summe ihrer biologischen Geschlechtsmerkmale) stimmt mit dem subjektiven Erleben ihrer Geschlechtsidentität nicht überein.  psychische Störungsdiagnose.→ Störung der Geschlechtsidentität Abzugrenzen = Transvestitismus ( Diagnosemanual: transvestischer Fetischismus bzw. fetischistischer Transvestitismus) → Personen begeben sich vorübergehend aber nicht dauerhaft in die andere Geschlechtsrolle.  Transsexualität = Diskrepanz zwischen Körper und Geschlechtsidentität. Intersexualität = Diskrepanz bzw. Nichteindeutigkeit der Geschlechtsmerkmale.  Das biologische Geschlecht , Merkmale: Verteilung von X und Y Chromosom. Hormone Geschlechtsorgane →wenn geschlechtsdefinierenden Merkmale nicht übereinstimmen →kann Person rein biologisch nicht einem Geschlecht klar zugeordnet werden. Ünlösbar für unsere geschlechtsspezifische Sozialisation.   
  • 6.2. Statistische Daten Kinseys Felduntersuchungen, Ergebnis= eine große Anzahl von Leuten haben/hatten homosexuellen Kontakt.  Heute stufen sich immer weniger Erwachsene als homo- oder bisexuell ein Untersuchungen in USA, Egebnis: 2-3% sexuell aktiver Männer und 1-2 Prozent der sexuell aktiven Frauen gaben an ausschließlich sexuellen Kontakt mit gleichgeschlechtlichen Personen haben.  Homosexualität gesellschaftlich stigmatisiert. → höhere Dunkelziffer. Problematisch = Bezug aus sexuelle Verhaltensweisen. Menschliche Sexualität bezieht sich aber nicht nur auf das Verhalten sondern beinhaltet auch Kognitionen, Phantasien, Emotionen. Studien zum Sexualverhalten legen nahe, dass sich Sexualverhalten über die Lebensspanne auch wesentlich plastischer ist als angenommen. 
  • 6.3 Stereotype Homophobie = Ablehnung von Homosexuellen Personen gesellschaftlicher Begriff: Heterosexismus = Ablehnung des Nicht-Heterosexuellem sexuelle Vorurteile= nicht auf Homosexuelle beschränkt. weitverbreitete Abscheu und Angst vor homosexuellen Männern, Eltern verstoßen ihre homosexuellen Kinder: schämen sich, enttäuscht über die verpasste Chance von Enkelkindern Auswirkungen der Homophobie = psychische Folgen: Depression, (Para-) Suizide. Stereotype über Homosexuelle: Homosexualität ist frei wählbar, selbst gewählt. Sexuelle Missbrauchserfahrungen in der Kindheit begünstigen die Ausbilding von homosexueller Orientierung. Diese Annahme = Verführungshypothese = emp. widerlegt Homosexualität = Geisteskrankheit/ psychische Störung abnormal, weil im Tierreich auch keine homosexuellen Partnerschaften gibt. Widerlegung: Pinguine, Schimpansen Homo- und bisexuelle Menschen haben keine klare Geschlechtsidentität. Widerlegung = Geschlechtsidentität und auch die Geschlechtsrolle bleibt bis auf die wenigen Ausnahmen der Transsexualität so, wie sie sich in ca , den ersten vier Lebensjahren ausbildet.  Homosexuelle Männer produzieren zuwenig, homosexuelle Frauen zu vie Testosteron. Widerlegung! Einfluss homosexueller Eltern bildet eher eine homosexuelle Orientierung auch bei Kindern aus. Bisexualität ist eine Übergangsphase zw. (normgeleiteter) heterosexueller und (tatsächllicher) homosexueller Orientierung (Abwehrbisexualität) : Widerlegung.  Schwule Beziehungen sind nicht so gut wie heterosexuelle. Wiederlegung: Homosexuelle Männer beschreiben ihre Beziehung als ebenso eng, liebevoll und befriedigend wie heterosexuelle. haben ähnliche Erwartungen an die Beziehung und berichten von wenigen Spezifika abgesehen ähnlicher Probleme in Paartherapien.  Homosexuelle Beziehungen sind anders als Heterosexuelle.Wiederlegung: Prinzipien, Prozesse, Beziehungsdynamik = gleich.  Partnerwahlkriterien und wichtige Faktoren zur Beziehungszufriedenheit unterscheiden sich nicht. Homosexuelle Männer sind weniger treu als heterosexuelle. Widerlegung: In monogamen Beziehungen ist die Wahrscheinlichkeit eines Seitensprungs in etwa gleich hoch. Schwule führen öfter offene Beziehungen → offene Beziehungen = geringere Beziehungszufriedenheit, mehr Stabilität. Unabhängig von der Sexuellen Orientierung gehen Männer häufiger fremd als monogam lebende Schwule.  Homosexuelle Lebensformen eher von Männern, Älteren, Religiösen und politisch Konservativen abglehnt. Außerdem von Perosnen, die keinen homosexuellen Menschen persönlich kennen und glauben , dass Homosexualität selbstgewählt und jederzeit ablegbar ist.  Zum Wandel der Vorurteile: Befragung alle 3 J vom National Opinion Research Center an der Universität Chicago. : Fragen: darf öffentliche Rede gehalten werden von homosexueller Pers.? an Uni lehren? ein Buch dieser Person mit homophilem Inhalt aus einer öffentlichen Bibliothek entfernt werden solle.  Tendenz: 1973 50% Vorbehalte 1998 20-30% (das öffentliche Auftreten deutlich weniger kritisch beäugt, als das homophile Buch) Umfrage der Gallup Organization.  berufliche Gleichstellung Homosexueller über alle Berufsgruppen hinweg von 10-13 % der Befragten abglehnt.  Zahl variiert in Abhängigkeit von der spezifischen Berufsgruppe deutlich und liegt bei 50-60%: Grundschullehrerkräfte Geistliche Ärztinnen und Ärzte
  • 6.4 Theorien zur Ausprägung der sexuellen Orientierung Problem der Forschungsliteratur = Ursachen oder Erklärungen auf Homo- und Bisexualität fokussieren, aber nicht Parallele zu Heterosexualität ziehen. Idee muss nicht nur erklären können , woher Homosexualität rührt, sondern genauso gut woher Heterosexualtät rührt. Bislang gibt es noch keine befriedigende Erklärung für die Entwicklung sexueller Präferenzen. - egal ob hetero- bi- oder homosexueller Präferenz.  Einzelbefunde aber im Diskurs mit Sexualität spielen eine Rolle Einige Befunde: Biologische Theorien: Hinweise auf genetische Einflüsse, wenn auch nicht so deutlich, wie es stark genetisch orientierte Hypothesen erfordern würde: Homosexuelle Personen haben eher homosexuelle Geschwister als heterosexuelle Personen. eineiige Zwillinge von Homosexuellen weit häufiger auch homosexuell (ca 50% ) als zweieiige (ca 20%) Genetische Marker auf dem X-Chromosom würden in einzelnen Studien gefunden. In Einzelnen Studien. Hinweise für genetische Einflüsse lassen sich für Männer leichter finden,für Frauen sind sie teilweise nicht zu finden oder durch Umwelteinflüsse erklärbar Forschungsbeispiel: Untersuchung genetischer Einflüsse Untersuchung dieser These = schwierig. Einzelne Gene zu isolieren = unmöglich, weil viele unterschiedliche Gensequenzen nur im Zusammenspiel für die Ausprägung des Merkmals verantwortlich scheinen.  es gibt also nicht das eine Schizophrenie-Gen, Diabetes-Gen, Intelligenz-Gen, o.ä. , sondern → der genetisch bedingte Teil, der durch den Einfluss der Umwelt ja noch überlagert oder verändert sein kann, ist eine Zusammenstückelung verschiedener Sequenzen, deren Identifizierung durch die vielen unterschiedlichen Kombinationen sehr aufwändig oder sogar nahezu unmöglich ist.  Um genetische Faktoren außerhalb der Gensequenzieurung zu untersuchen:  Geschwister werden betrachtet, dann Zwillingsstudien.  Problem= Übereinstimmung durch die gemeinsamen Gene oder Umwelt.  Rückschlüsse indem eineiige Zwillinge untersucht werden, die direkt nach der Geburt in unterschiedlichen Umwelten aufwuchsen,  Problematisch = genug Fälle zu finden + ob Adoptionssituation generalisierbar. Alternativ: Zwillinge die bei den leiblichen Eltern aufwuchsen untersucht: Wenn sich eineiige Zwillinge von zweieiigen Zwillingen unterscheiden, die allesamt bei ihren Eltern aufwuchsen  → genetischer Einfluss. denn eineiige Zwillinge haben 100% identisches Erbgut und zweieiige der Wahrscheinlichkeit nach 50% psychologische Theorien Psychoanalyse Geschlechtsidentität bildet sich erst durch Beziehungserfahrungen in den ersten Lebensjahren aus.  anschließend vertreten Kinder zunehmend die eigene sexuelle Präferenz gegen elterliche Einflüsse. Homosexualität entwickelt sich in dem Maß, in dem die vohandenen sexuellen Vorlieben zunächst gegen die Erziehungseinflüsse und in der Jugend beim Coming-Out  dann auch gegen gesellschaftlich-kulturelle Einflüsse vertreten wird. psychosoziale Lerntheorie aus dem Komplex des bahavioristischen Paradigmas Bezugspersonen im kindlichen Alter verstärken vorhandene sexuelle Vorlieben und die Kinder lernen am Modell.  Später wirken dann Peers (Gleichaltrige) als Bezugspersonen verstärkend. Es konnte nicht bestätigt werden:, dass homosexuelle Eltern oder homosexuelle Missbrauchserfahrungen eher zu homosexueller Orientierung führen.  heutige Sichtweise ähnlich wie Psychoanalyse: sehen den Schwerpunkt nicht in den frühen Bildungserfahrungen, sondern eher in der Jugendzeit mit Einflüssen aus Erziehung, Umfeld, etc. . Coming-out im Sinne des Überwindens von gesellschaftlichen Tabus und Altersgrenzen existiert hier auch für Heterosexualität, was aber natürlich wesentlich einfacher ist als im Falle der Homosexualität. San-Francisco Studie 1000 homo- 500 hetereosexuelle, interviews werden verglichen weder die Annahme der PSychoanalyse noch die Annahme der psychosozialen Lerntheorien bestätigt.  Es zeichnet sich ab, dass homo- und bisexuelle Erfahrungen meistens nach dem Bewusstwerden der eigenen Orientierung gemacht werden und nicht die Grundlage und Erklärung dafür bilden.  Studie: kindliche Interessen und Aktivitäten , nicht konform mit der Geschlechterrolle → Einfluss auf die sexuelle Orientierung.  Jungen oder Mädchen die später eine homo- oder bisexuelle Orientierung ausprägen, verhalten sich sehr häufig untypisch für ihr Geschlecht. (z.B. Fußball vs. mit Puppen spielen) + pflegen auffallend viele Freundschaften zum anderen Geschlecht.  zeigen auch viele später heterosexuelle Personen dieses Verhalten in der Kindheit und zudem sind diese Ergebnisse alle retrospektiv (von den Vp rückblickend berichtet) das geschlechtsrollennonkonforme kindliche verhalten saft con allen bislang betrachteten Faktoren die spätere sexuelle Orientierung am besten vorher. Zusammenfassend gesagt: Kinder die mit gleichgeschlechtlichen Kindern spielen → bevorzugen Beziehungspartner mit anderem Geschlecht.  Während bei diesem Faktor also Unähnlichkeit = anziehendes Merkmal→ bei allen anderen Merkmalen auf Ähnlichkeit: (Wertvorstellungen, Bildungsniveau, Intelligenz, Religion, sozioökonomischer Status).   Wie ist das in Einklang zu bringen? → Bem mit Theorie: "Exotic becomes Erotic"-Modell mehrere Stufen zur sexuellen Orientierung in geschlechtspolarisierenden Kulturen. Kinder bilden durch biologische Variablen bedingt ein Temprament (von aktov bos passiv) aus. ← zeigt sich in geschlechtstypischen oder -untypischen Aktivitäten. Das was anders als die eigene Präferenz ist (exotic) führt zur aufregung, teilweise zunächst auch zur Ablehnung und angst ("Mädchen sind doof"), letzten Endes zu physiologischer Anziehung. Mit den hormonellen Veränderungen in der Jugend prägen sich dadurch sexuell erotische Gefühle gegenüber diesem Geschlecht aus (erotic) .  Bem legt gute emp. Bestätigung seines Modells vor, aber eine endgültige Klärng steht noch aus.
  • 6.5. Auswirkungen: Diskriminierung und Lösungen   bei Intersexualität wurde auch standardmäßig operativ nachgeholfen, um ein Geschlecht zu definieren.  Heute dient die therapeutische Begleitung eher zur Stärkung der Betroffenen grundlegende Schwierigkeit für die gesellschaftliche Akzeptanz der geschilderten Phänomene= entsprechen nicht der statistischen Norm. Bei Bisexualität kommt hinzu: Attraktion durch beide Geschlechter oft nicht mit dem traditionellen Bild der monogamen Lebensweise vereinen lässt, wobei es durchaus auch bisexuelle monogame Personen gibt, deren Partnerwahl für eine monogame Beziehung mal auf einen Mann mal auf eine Frau fallen.  Intersexualität stellt das Konzept der dochotomen Geschlechtskategorie in Frage: wie können Menschen "irgendwo dazwischen" sein, wenn Geschlecht doch nur die beiden Kategorien männlich und weiblich beinhaltet.? Gesetzliche Rahmenbedingungen lange Homosexualität als Straftat in den Gesetzen gehalten § 175 ist ein stehender Begriff - sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Gefängnisstrafe.  1935: alles was das allgemeine Schamgefühl verletzt und eine erregung der männlichen homosexuellen Sinneslust beabsichtigt (also nichteinemal eine Berührung beinhalten muss) unter empfindlicher  Gefängnisstrafe.  DDR : ab Ende der 50er wurden homosexuelle Handlungen nicht mehr geahndet.  BRD : das Gesetz galt bis ende der 60er.  1987: Oberste Gericht der DDR entschied: "Homosexualität, ebenso wie Heterosexualität stellt eine Variante des Sexualverhaltens dar" BRD: sexuelle Handlungen mit Jugendlichen = höhere Schutzgrenze bei männlicher Homosexualität , als bei heterosexuellen und weiblichen Homosexuellen Fällen (18 vs 14j)  Wiedervereinigung → BRD-Rechtslage wurde weitergeführt., sollte aber nicht angewendet werden. , gestrichen erst 1994 2001: Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft (LPartG), wodurch auch nicht-heterosexuelle Lebensgemeinschaft staatlich begründen können. zunächst brachten diese Verpartnerungen zwar alle Pflichten, aber keine Rechte der heterosexuellen Ehe mit sich.  Ehe unterlag Artikel 6 des GG immer noch einem besonderen Schutz, der für die Partnerschaft gilt Ob und wann homosexuelle und heterosexuelle und auch andere Lebensgemeinschaften tatsächlich gleichgestllet sind, kann nicht so einfach beantwortet werden.  einerseits: gleiche gesetzliche Rechte wie verehelichten zugestanden, zweitens diese Rechte oft durch Rechtsstreite hart und lange erkämpft und die Lebenspartnerschaft wird zwar den ehelichen Rechten gleichgestellt, aber nicht als Ehe anerkannt.  zwei große aktuelle Punkte: Ehegattensplitting seit Mai 2013 vom Bundesverfassungsgericht unter Bezug auf Artikel 3 des GG als verfassungswidrig erklärt Adoptionsrecht in dem keine gemeinsame Adoption, seit Februar immerhin eine sukzessive Zweitadoption (erst durch den einen Eheteil dann durch den anderen erlaubt) FÜr Lebenskonzeptionen mit mehr als zwei Personen oder ohne Trauschein-WIlle gibt es keine gesetzliche Berücksichtigung. In Norwegen werden Paare die die seit einer bestimmten Zeit eine Wohnung teilen  der ehelichen Gemeinschaft gleichgestellt.   
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