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Modul 1 - 03435 Kulturelle Vielfalt (Fach) / Kapitel 5 - Ethnische Zugehörigkeit (Lektion)

Kapitel 5 - Ethnische Zugehörigkeit

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  • Rassismus. Die Abwertung einzelner Gruppen aufgrund ihrer angeblichen Rassenzugehörigkeit.
  • Der symbolische Rassismus nimmt an, dass Personen in jungen Jahren die negative Einstellung gegenüber anderen ethnischen Gruppen lernen und später dann auf Symbole, die den gelernten ähnlich sind, entsprechend emotional negativ reagieren. Die drei Subfaktoren dieser Rassismus-Art sind die Leugnung anhaltender Benachteiligung, Zurückhaltung gegenüber besonderer Förderung und die Einstellung, dass Schwarze (die Theorie entstand aus der Forschung zu Schwarzen) zu schnell zu viel fordern.
  • Der moderne Rassismus beruht auch wieder auf dem Spannungsfeld zwischen offen positivem und verdeckt negativem Rassismus. Hier kommt eine Art Gruppenrivalität zum Tragen: Generell wird das Prinzip der Chancengleichheit vertreten, aber die soziale Hierarchie, also die eigene Privilegierung, soll unangetastet bleiben.
  • der aversive Rassismus Auch der aversive Rassismus (Gaertner & Dovidio, 1986) stellt egalitäre Werte und eine verdeckte negative Einstellung gegenüber. Das Problem seien die tief verankerten negativen Gefühle gegenüber Fremden, die kulturell geprägt sind. Kontakt mit Fremden wird als unangenehm empfunden und wenn möglich vermieden oder sehr distanziert abgehandelt.
  • Pettigrew und Meertens (1995) fassen diese Spannung zwischen offenen und verdeckten Vorurteilen zusammen: Offener Rassismus bedeutet eine Zurückweisung der Fremdgruppe und Vermeidung von engerem Kontakt mit ihr, weil sie als bedrohlich wahrgenommen wird. Subtiler Rassismus „versteckt“ die Negativität durch drei Aspekte: Erstens werden traditionelle Werte, die die Fremdgruppe angeblich nicht einhält, hochgehalten, zweitens werden grundsätzliche kulturelle Differenzen betont und übertrieben, drittens werden positive Gefühle der Fremdgruppe gegenüber verweigert.
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