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BC (Fach) / BC, 3. Semester (Lektion)
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- Was ist die Häm-Gruppe? Eine prosthetische Gruppe des Myoglobins. Dh. Der Cofaktor Häm ist mit dem Apoenzym Myoglobin verbunden.
- Primärstruktur Aminosäuren Aminosäuresequenz (einer Polypeptidbrücke)
- Was ist ein isoelektrischer Punkt? Der isoelektrische Punkt ist der pH-Wert, bei dem die Gesamtladung eines Moleküls gleich Null, das Molekül nach außen also neutral ist. Liegt der angelegte äußere pH-Wert über dem des isoelektrischen Punktes der Substanz, so liegt die Substanz als Anion vor, da die sauren Protonen an die Umgebung abgegeben sind. Ist der pH-Wert niedriger, so liegt die Substanz als Kation vor, da nun z.B. Aminogruppen protoniert vorliegen.
- Wodurch entsteht Tertiärstruktur? 4 Haftpunkte: Wasserstoffbrücke, Ionenbindung, Disulfidbrücke, hydrophobe WW
- Tertiärstruktur Organisation der alpha-Helikas, beta-Faltblätter etc. eines Polipeptids im Raum --> Bändermodell
- ATP Energie Die Energie, die das ATP speichert liegt in der chemischen Bindung von zwei Phosphatresten. Aufgrund der Ladungsverteilung und der Konformation im ATP wird zB. Beim Abspalten des äußeren Phosphatrestes sehr viel Energie freigesetzt. ATP muss aus ADP degeneriert werden. ATP ist ein Cosubstrat.
- ADP Durch Hydrolyse von ATP zu Adenosindiphosphat und Phosphatresten wird Energie frei.
- Apoenzym Proteinanteil
- Enzyme bestehen aus Proteinanteil (Apoenzym), Cofaktoren (andere chem. Bestandteile, meist niedermolekular)
- Prosthetische Gruppen Cofaktoren, die fest mit einem Apoenzym verbunden sind
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- Häm-Gruppe Nichtproteinverbindung, enthält ein Eisenion.
- NAD+ bzw. NADH + H+ Nicotinamidadenindinucleotid: Coenzym der Lactat-Dehydrogenase. Apoenzym und Coenzym sind zunächst voneinander getrennt
- Brenztraubensäure zu Milchsäure umwandeln? Lactat-Dehydrogenase wandelt das um. Es benötigt Nicotinamidadenindinucleotid. NADH + H+ überträgt ein Wasserstoff und ein Elektron (H-) auf die Brenztraubensäure. NADH + H+ wird zu NAD+ oxidiert. Statt Coenzym besser Cosubstrat
- Myoglobin Blutfarbstoff, der sich in Muskelgewebe zum Beispiel aufhält. Es ist auch bei niedrigem Sauerstoffdruck und niedriger Sauerstoffkonzentration in der Lage Sauerstoffmoleküle aufzunehmen und ab zu geben.
- Erythrocyten Enthalten den Blutfarbstoff Hämoglobin
- Hämoglobin Blutfarbstoff. Ein Molekül besteht aus vier Polypeptidketten mit je einer Häm-Gruppe.
- Häm-Gruppe Im Zentrum sitzt ein Eisen(II)-Ion. Bindet ein Sauerstoffmolekül
- Sauerstoffaufnahme, -abgabe im Körper In Lunge – Konzentration an Sauerstoffmolekülen höher als im Blut. Diffusion durch Konzentrationsgefälle in Kapillare mit Erythrocyten. In den Körperzellen Sauerstoffkonzentration geringer, wegen Zellatmung im Vergleich zum sauerstoffreichen Blut. Also diffundiert Sauerstoff aus Erythrozyten in Körperzellen.
- Hämoglobin Bindung Sauerstoff In der Lunge leichte Bindung von Sauerstoff. Abgabe von Sauerstoff in den Körperzellen
- Myoglobin Bindung Sauerstoff Im Körper/in den Muskeln bei niedrigem Druck leichte Bindung von Sauerstoff, nachdem Hämoglobin O2 an Myoglobin abgegeben hat. Abgabe von Sauerstoff in Bereichen mit niedriger Sauerstoffkonzentration oder niedrigem Sauerstoffdruck wie zum Beispiel den Muskeln.
- Elongation Nach der Transkription findet die Translation statt. die mRNA wird aus dem Zellkern in das Cytoplasma transportiert und die cap-Sequenz am 5`-Ende dockt an das Ribosom an. Die tRNA transportiert einzelne Aminosäuren zu den Ribosomen. Die Elongation findet während der Translation statt. Mithilfe der mit verschiedenen Aminosäuren beladenen tRNA werkden einzelne Aminosäuren zu einer Peptidkette verknüpft. Das Wachsen der Peptidkette bezeichnet man als Elongation. Das Protein entsteht aus einer Aminosäuresequenz. Die genetische Information wird also während der Trankribtion „abgeschrieben“ und während der Translation wir die gespeicherte genetische Information „übersetzt“ in die Aminosäuresequenz.
- Phosphorylierte Aminosäuren Mit OH-s können phosphoryliert werden. Bsp: Serin, Threonin, Tyrosin (ist eigentlich eine aromatische AS)
- Pflanzliche Zelle Größe 10-100 mikrometer
- Tierische Zelle Größe 10-30 mikrometer
- Unterschiede pfl. / tier. Zelle Zellwand, Chloroplast, Vakuole / Centriol
- Wie heißt D-/L- Isomerie? Stereoismoerie (Enantiomere) Wie Bild und Spiegelbild, das sich nicht zur Deckung bringen lässt.
- Nenne Aminosäuren Reihenfolge nach Eselsbrücke GAVLIP PTT CysMetSerThre
- Nenne alle mit aliphatischer Seitenkette Glycin, Alanin, Valin, Leucin, Isoleucin
- Prolin Besonderheit Sekundäre Aminogruppe
- Nenne 3 Aminosäuren mit aromatischen Seitenketten Phenylalalin, Tyrosin, Tryptophan
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- Nenne alle Aminosäuren mit schwefelhaltigen Seitenketten Cystein, Methionin
- Nenne alle mit aliphatischen Seitenketten und einer Hydroxylgruppe Serin, Threonin
- Basische Seitenketten – saure Seitenketten LAH-AGAG Lysin, Arginin, Hystidin – Aspartat, Glutamat, Asparagin, Glutamin
- Sichelzell-Hämoglobin Erythrozyten sind länglich und starr und können Kapillaren nicht leicht passieren.
- Hämoglobin A Glutamat ist der Unterschied. Sichelzell-Anämie
- Hämoglobin S Valin normal!
- Malaria Erythrozyten bleiben an Kapillarwand hängen
- Warum hilft Sichelzell-Anämie gegen Malaria? PH wErt sinkt. Über den Bohr-Effekt wird Desoxyhämoglobinbildung begünstigt. Hämoblobin-S-enthaltende Erythrocten zerfallen. Kurz: Anstatt an der Kapillarwand hängen zu bleiben, zerfallen die Erythrozyten, die die Sichezellform haben. Malaria-Krankheit wird unschädlich gemacht.
- Enzyme... Sind hochspezifisch, beschleunigen Reaktionen um das 100 fache in dem sie delta G (freie Aktivierungsenthalpie) vermindern, Bildung Übergangszustände wird erleichtert und stabilisiert, wandeln Energieformen ineinander um, können NICHT das Reaktionsgg verschieben. Sie beschleunigen nur das Einstellen des GG
- 1. Schritt der Enzyme: Bildung Enzym-Substrat-Komplex. Substrat wird im aktiven Zentrum gebunden. Schlüsselschlossmodell (komplementäre gestalt). Es kann auch sein, dass das Enzym die komplementäre Gestalt erst durch die Bindung des Substrates erhält (induced fit)
- Wie verlaufen die Kurven von S, P, ES und E pre-Steady-state und im GG? Pre-steady-state: S nimmt ab. P nimmt zu. ES nimmt zu, E nimmt ab. Im GG alle konstant
- Bildungsgeschwindigkeit für ES ES = k1 [E][S]
- Zerfallsgeschwindigkeit für ES ES= (k-1+k2) [ES]
- Fließgleichgewicht Enzymsubstratkomplex ES= konst.
- Definition der Michaeliskonstanten KM=(k-1+k2)/k1; Die Michaeliskonstante ist die Substratkonzentration, bei der die Geschwindigkeit vmax/2 entspricht. Km=S bei vmax/2
- Lineweaver-burk y=mx+b m= ? y(x=0) =? 1/v0=K/vmax* 1/[S] + 1/vmax m = K/vmax y(x=0) = K/vmax
- Was ist k_cat ? „Wechselzahl“ Anzahl umgesetzter Substratmoleküle pro Zeiteinheit. Bei Substratsättigung(vmax) und von einem aktiven Zentrum.
- Wie hoch ist die Katalysegeschw. Bei Substratsättigung? k2=kcat
- Nenne Überblick Enzyminhibitoren Kompetitiver Inhibitor, nichtkompetitiver Inhibitor
- Unterschied kompetitiver und nichtkompetitiver ? Kompetitiver behindert Substratbindung dadurch, dass der Inhibitor anstatt das Substrat im aktiven Zentrum binden. Sie kann durch Erhöhung der Substratkonzentration rückgängig gemacht werden. Der kompetitive Inhibitor hat Einfluss auf KM aber nicht auf vmax. Nichtkompetitiver Inhibitor bindet außerhalb des aktiven Zentrums und verändert dadurch die Konformation des aktiven Zentrums → das Substrat kann nicht mehr binden. Das kann nur unterbunden werden, wenn der Inhibitor aus der Lösung entfernt wird. Substratzugabe kann es nicht unterbinden. Vmax kann nicht erreicht werden. Vmax nimmt ab KM bleibt unverändert