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Anatomie und Physiologie (Fach) / Sinne (Lektion)

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  • Entero- und Exero-Rezeptoren physiologische Rezeptoren Entero: nehmen Reize von innerhalb des Körpers wahr (Gelenke, Muskeln, Blutgefäße, Gehirn) Exero: von außerhalb (Augen, Ohren, Tastsinn, Geschmack)
  • pharmakologische Rezeptoren spezifische Proteine, die bestimmte Moleküle (Hormone, Neurotransmitter,...) binden und damit Effekt der Verbindugn vermitteln  z.B.: G-Proteine, Hormonrezeptoren
  • Arten von Rezeptoren - Mechanorezeptoren -> Druckrezeptoren, Dehnungsrezeptoren, Berührungsrezeptoren  - Schmerzrezeptoren - Thermorezeptoren - Sinneszellen der Netzhaut - Sinneszellen im Riechareal - Sinneszellen auf der Zunge
  • sensorisches System - Aufnahme, Weiterleitung, Umschaltung, Verarbeitung von physikalischen/ chemischen Reizen - Empfänger: Sinnes-Rezeptoren der Peripherie - Weiterleitung: afferente Neuronen, Rückenmark - Verteilung im Thalamus - Sensorisches Zentrum im Großhirn
  • Funktionen Kleinhirn und Hirnstamm => Bewegungskoordination, unbewusste motorische Aktivitäten - Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes - Koordinierung des aufrechten Ganges - Kontrolle der Augenbewegung  - Kontrolle der Bewegungsabläufe - Feinabstimmung der Zielmotorik 
  • Weg der Lichtstrahlen zur Netzhaut - Brechung an 3 Grenzflächen -> 3 Brechungsindizes  - Luft/Cornea-Kammerwasser - Kammerwasser - Linse - Linse - Glaskörper
  • Stäbchen Lichtsinneszelle des Auges:  - skoptisches Sehen  - hohe Lichtempfindlichkeit, keine Farbunterscheidung - Sehfarbstoff Rhodopsin - im Umfeld der Sehgrube  
  • Zapfen Lichtsinneszellen im Auge: - photopisches Sehen (Farbsehen am Tag), scharfes Sehen -> S-Typ (blau), M-Typ (grün), L-Typ (rot)  - Vorkommen in der Sehgrube -> maximale Sehschärfe, Auflösungsvermögen - Sehfarbstoff Iodopsin 
  • Nervenzellen der Retina Schaltzellen: - bipolare Zellen: verbinden Lichtsinneszellen und Nervenzellen - Horizontalquellen: verschalten Lichtsinneszellen untereinander  - Amakrine Zellen: verschalten Ganglienzellen untereinander Nervenzellen - Ganglienzellen: ihre Axone treten im Sehnerv aus Augapfel aus -> Gehirn - Gliazellen: z.B.: Glucosebereitstellung für Neuronen   
  • Aufbau von Stäbchen - Außensegment mit Disks (Membranscheiben) enthalten Rhodopsin - Innensegment mit klassischen Zellorganellen - großer Kern mit angrenzender synaptischer Endigung 
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  • Umwandlung des Lichtes in elektrischen Impuls im Stäbchen - Photonen werden absorbiert -> Lichtanregung des Rhodopsins, Photoisomerisierung - G-Protein gesteuerte Schließung der Natrium-Kalzium-Kanäle -> hyperpolarisierendes Rezeptorpotenzial  (Helligkeit) <-> im Dunkeln ist wird durch Glutaminsäure ESPS generiert  - Drosselung der Neurotransmitter-Produktion  - Signalverarbeitung in Schaltzellen
  • Aufbau des Ohres - Außenohr: Ohrmuschel, äußerer Gehörgang, Trommelfell - Mittelohr Gehörknöchelchen versteift durch Mittelohrmuskulatur  - Innenohr: Schnecke, Cortisches Organ
  • Reizaufnahme im Cortischen Organ - Schwingungen des Endolymphschlauches gegen scala vestibuli/ scala tympani -> Verschiebung Basiliarmembran - Tektorialmembran verbiegt Cilien der Haarzellen -> Reiz (Widerstandsänderung -> Rezeptorpotential -> Ausschüttung Neurotransmitter)
  • Wieso kann man durch das Ohr bestimmte Frequenzen einzeln aufnehmen? bestimmte Abschnitte der Cochlea mit eigenen Nervenfasern sind für bestimmte Frequenzen zuständig 
  • Vestibularorgan = Gleichgewichtsorgan  - im Felsenbein der Cochlea - Wahrnehmungdes Gleichgewichtes durch dreidimensionale Relativbewegung der eingeschlossenen Flüssigkeit - Abscheren der Cilien durch Otolithenmembran (bewegt durch Endolyphe)
  • Reflexe, die durch Vestibularorgan ausgelöst werden - statisch: Gleichgewicht, Gegenrollen der Augen - stato-kinetisch: unwillkürliches Augenzittern - starke Erreung des Vestibularapperates: Unwohlsein, Schwindel, Erbrechen