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03400 Geschichte der Psychologie (Fach) / (6) Einführung in psychologische Grundlagenfächer (Lektion)

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  • Definition von Aristoteles Seelenbegriff Seele als zweckmäßiges Sytem Leibliches Funktionsgefüge, erzeugt: Wahrnehmen, Vorstellen und    Denken die Seele macht den Körper lebendig sie ist eine einhaltserhaltene Organisation des Organismus ihr Merkmal ist eine offene, dynamische, umgebungsbezogene Organisiertheit biologischer Eigenschaften 3 Arten von Seele: vegetativ (Nährseele), Pflanzen, Tiere, Menschen sensitiv-motorisch (Sinnenseele), Tiere, Menschen denkseele (Geist- oder Vernunftseele), Menschen
  • J. v. Uexkülls theoretische Biologie Charakterisierung psychischer Funktionen eines Organismus Es gibt Merk- und Wirkorgane der Mensch ist nicht ein bloßer Behälter, was behalten wird, muss bewertet und nach Relevanz sortiert werden die Bewertung ist eine komplexe Einheit von kognitiven und emotionalen Komponenten, danach: Aktionsprogramm
  • Psychologischen Grundlagenfächer Allgemeine Psychologie Sozialpsychologie Entwicklungspsychologie Differentielle Psychologie Psychologische Diagnostik
  • psychologische Anwendungsfächer Arbeits- und Organisationspsychologie Pädagogische Psychologie Gemeindepsycholgie Klinische Psychologie
  • Brentano Intentionalität als das wesentliche Merkmal des Mentalen
  • allgemeine psychologie Forschungsgegenstand der allgemeinen Psychologie: Wahrnehmung (Genese), Wissen (Struktur), Gedächtnis (Aufrechterhaltung), Wiedererkennen, Lernen Intentionalität und Repräsentotionalität  
  • Taxonomie psychischer Funktionen bei der allgemeinen Psychologie Bestimmung von Realotionen zwischen den Begriffen Bauplan der Seele wird hergestellt
  • Kovariationsprinzip allgemeine psychologie große Nähe zu biologischer Psychologie: Unterschiede im Verhalten, Urteilen und Erleben entsprechen Unterschieden in physiologischen Zuständen
  • Psychophysischer Parallelismus Wundt: Jeder psychische Prozess entspricht einem Physischem
  • 4 Teilbereiche der Biologischen Psychologie (zusammen mit allgemeiner Psychologie) Kovariationen bei Mensch und Tier Gestörte Hirnfunktionen und menschliches Verhalten physische Prozesse auf psychische Prozesse zurückführen Zusammenhang von Chemie und Verhalten
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  • Methoden der biologischen Psychologie in Zusammenhang mit der allgemeinen Psychologie Medizinische Diagnostik1) Bildgebende Verfahren zur Untersuchung des Gehirn2) Elektrophysiologische Techniken3) Invasive Verfahren
  • Wichtige sozialpsychologische Experimente in der Sozialpsychologie Stanley Milgram zu Autorität (1970) Darley und Latane zu unbeteilligten Zeugen in einer Notsituation (1969) Tajfel zu Gruppenfavorisierung (1989) Devine und Bargh zu Stereotypen (1989 und 1996)  
  • Wichtige Fachgesellschaften für Sozialpsychologie DGP (Deutsche Gesellschaft für Psychologie) EASP (European Association of Social Psychology) SPSP (Society for Personality and social Psychology) SESP (Society of Experimental Social Psychology) SPSSI (Society for the Psychological Study of Social Issues)
  • Längschnittdesign Entwicklungpsychologie Phänomene wird zu unterschiedlichen Zeiten untersucht, allgemeine Entwicklungsverlauf wird festgestellt
  • Querschnittdesign Entwicklungspsychologie Induviduen unterschiedlichen Alters, diese Version ist leichter und Schneller
  • Kohorte In der Soziologie, Demographie und Statistik sind Kohorten Gruppen von Personen, die gemeinsam haben, ein bestimmtes, längerfristig prägendes Ereignis erlebt zu haben
  • Konfundierung wenn Kohorte und Altersunterschiede mit einander vermischt sind
  • transsituativer Konsistenz (Korrelation von Verhaltensdispositionen zwischen verschiedenen Situationen)
  • Persönlickeitserklärung Persönlichkeitsbeschreibung → diskriptivPersönlickeitserklärung → explikativ
  • genetische und biologische Bedingungen (nach Caspi und Bem, 1990) Proaktive Interaktionen (extravertierte Person) Reaktive Interaktionen (unterschiedliche Reaktionen unterschiedlicher PErsonen in der gleichen Situation) Evokative Interaktionen (Wechselspiel zwischen der Aktion einer Person und den Reaktionen anderer)
  • Paradigmen der Persönlichkeitstheorie   Psychoanalytisch genetisch subjektive Wahrnehmung und Wirklichkeitsauffassung beobachtbares Verhalten Informationsverarbeitung biographisch-narrativer Ansatz
  • New Big 5 - Um Forschung und Lehre zu organisieren Evolution Eigenschaften Charakteristische Adaptionen Lebenserzählung Kultur
  • Diagnostisches Dreieck (Hossiep und Wottawa, 1993): Metoden - Grundlagen - Anwendung
  • 4 Dimensionen zur Unterscheidung von Eigenschafts- und Verhaltensdiagnostik Statusdiagnostik (Erfassung des Ich-Zustands) vs. Prozessdiagnostik (Veränderungen des Verhaltens) Normorientierung (Durchschnittswert) vs. Kriteriumsorinetierung (Person wird auf Verhaltensziel untersucht) Testen (von Eigenschaftsausprägungen) vs. Inventarisieren (des Verhaltensrepetoires) Diagnostik als Messung (Ausprägung) vs- Diagnostik als Information (zur Behandlung)
  • Klassen von psychologischen Tests nach Brickenkamp:   Leistungstests (richtig oder falsch) Psychometrische Persönlichkeitstests (vorgegebe Aussagen, zu der man per Antwortskala Stellung nimmt) Persönlichkeitsentfaltungs-Verfahren (mehrdeutiges Reizmaterial, dass man interpretiert oder gestaltet)
  • Merkmale des diagnostischen Prozesses   Fradestellung Diagnose neue Fragen Entscheidungshilfe
  • Phasen des diagnostischen Prozesses   Fragestellung Differenzierung Hypothesen Untersuchungsplanung Interpretation Beantwortung
  • Zwei Modelle zur Integration von Daten bei dem diognostischen Prozess Klinische Urteilsbildung (intuitive auf Erfahrung besierende Informationsverarbeitung) Statistische Urteilsbildung (Kombination und Gewichtung der Vorhersage Variablen anhand der statistischen Beziehungen)