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Grundlage der Ernährungslehre ENB2 (Fach) / Eiweiß (Lektion)

Basiswissen Eiweiß

Diese Lektion wurde von helmarlin erstellt.

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  • Nenne pflanzliche Eiweißlieferanten Hülsenfrüchte Getreide und Getreideprodukte Nüsse Samen Kartoffeln pflanzliche Eiweißträger enthalten (meist nur in Spuren) auch pflanzliche Fette, Vitamine und Mineralstoffe
  • Nenne tierische Eiweißlieferanten Fleisch und Fleischprodukte Fisch und Fischprodukte Geflügel Innereien Eier Milch und Milchprodukte
  • Was sind Aminosäuren sind Bausteine des Eiweißmoleküls
  • Wie viele verschiedene Aminosäuren gibt es es gibt 20 verschiedene Aminosäuren alle Körpereiweiße und Nahrungseiweiße sind aus diesen 20 Aminosäuren aufgebaut
  • Was ist eine Primärstruktur die Reihenfolge der Aminosäuren wird als Primärstruktur oder auch Aminosäurensequenz bezeichnet ist für den Eiweißtyp charakteristisch und verleiht ihm spezielle Eigenschaften sie ist genetisch festgelegt
  • Struktur der Proteine die 20 verschiedenen Aminosäuren sind in immer anderer Reihenfolge miteinander verknüpft besteht aus 100 - 22000 Aminosäuren
  • Peptidbildung = Verknüpfung der Aminosäuren, wobei die Aminosäuren der Aminogruppe (NH2) auf die Aminosäuren der Carboxylgruppe (COOH) reagieren. Es entstehen Peptide
  • Was sind Dipetide = Verbindung aus 2 Aminosäurereste
  • Was sind Tripeptide = Verbindung aus 3 Aminosäurereste
  • Was sind Oligopetptide = Verbindung aus bis zu 10 Aminosäurereste
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  • Was sind Polypeptide = Verbindung aus mehr als 10 Aminosäurereste
  • Proteinarten bestehen ausschließlich aus Aminosäuren werden nach ihrer räumlichen Stuktur in zwei Gruppen in fibrilläre und globuläre Proteine unterteilt
  • Wie viele Aminosäuren sind essenziell 9 Aminosäuren sind essenziell - sie müssen dem Körper über die Nahrung zugeführt werden
  • Eigenschaft der fibrillären Proteinen lange, fasrige Moleküle sind wasserunlöslich haben eine hohe Zugfestigkeit
  • Eigenschaften der globulären Proteine sind kugelförmig zusammengefaltet meist wasserlöslich fast alle Enzyme, Transport und Speicherproteine und Antikörper sind kugelförmig
  • Was ist Protein = Eiweiß
  • Aufgaben von Eiweiß im Körper Aufbau von körpereigenem Eiweiß in den Zellen Aufbau von Enzymen, Hormonen und Antikörpern (Immunglobuline), die an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt sind die Reproduktion der Zellsubstanz, die einem ständigen Verschleiß unterliegt Stütz und Schutzfunktion als Grundsubstanz von Knorpeln, Bindegewebe und Hautschleim zur Wasserbindung und zum Wassertransport dem Nährstofftransport durch sein Wasserbindungsvermögen weitere Transportaufgaben wie z.B. Sauerstofftransport zu den Blutkörperchen und in die Muskeln  überschüßiges Eiweiß wird im Körper zur Energiegewinnung verwender
  • Beschreibe die Eiweißverdauung Im Mund: Nahrung wird zerkleinert. Im Mund gibt ist kein Eiweißspaltendes Enzym vorhanden Im Magen: Eiweiß wird durch Magensäure zunächst denaturiert. Kleine Mengen Endopeptidasen (Pepsin, Labenzyme) bauen einen geringen Teil Eiweiß zu Polypeptiden und Peptiden ab Im Zwölffingerdarm: Die Endopeptidasen Trypsinogen und Chymotrysinogen werden hier zu Trysin und Chymotripsin aktiviert und spalten die Eiweiße weiter in Polypeptide und Peptide. Daneben werden Peptide durch die Exopeptidasen zu Aminosäuren abgebaut Im Dünndarm: Die im Dünndarmsaft enthaltenen Aminopeptidasen spalten nun die Peptide vollständig in Aminosäuren In der Dünndarmwand: Durch die Darmzotten werden die Aminosäuren ins Blut aufgenommen Blut (Endprodukt): Endprodukt sind Aminosäuren. Sie werden durch die Darmzotten ins Blut aufgenommen und gelangen mit diesem durch die Pfortader zur Leber
  • Eiweißstoffwechsel Eiweiße, die im Magen-Darm-Trakt zu Aminosäuren abgebaut wurden, werden durch die Darmwand ins Blut aufgenommen und über die Pfortader zur Leber trasportiert In der Leber werden Aminosäuren zum Aufbau von Bluteiweißen verwendet und mit diesen zu allen Zellen transportiert In den Zellen findet eine ständige Erneuerung von Körpereiweißen statt. So erneuern sich die Eiweiße in der Leber, Bauchspeicheldrüse und Blut ca. alle 10 Tage. In der Haut und Muskulatur ca.alle 100 Tage Bei der Erneuerung von Eiweiß gehen Aminosäuren verloren. Diese werden in Nieren und Leber zu Kohlenstoffdioxid, Wasser, Ammoniak und Energie abgebaut Ammoniak, der für die Zellen schädlich ist, wird im Harnstoff gebunden und mit dem Urin ausgeschieden
  • Was ist 'biologische Wertigkeit' Die biologische Wertigtkeit gibt an, welcher Anteil von 100 g Nahrungseiweiß in Körpereiweiß umgebaut werden kann
  • Wann ist die biologische Wertigkeit hoch Die biologische Wertigkeit eines Nahrungsproteins ist hoch, wenn die essenziellen Aminosäuren in einem ähnlichen Mengenverhältnis enthalten sind, wie sie in den menschlichen Proteinen vorkommen
  • Wann ist die biologische Wertigkeit niedrig Wenn das Nahrungseiweißes die essenziellen Aminosäuren in einem ganz anderen Mengenverhältnis enthält, als sie in den menschlichen Porteinen vorkommen
  • Was ist eine 'limitierende Aminosäure' die limitierende Aminosäure ist diejenige, von der am wenigsten im Nahrungsprotein vorhanden ist bei fehlender Aminosäure ist die biologische Wertigkeit eines Nahrungsproteins = 0
  • Was versteht man unter 'biologischem Ergänzungswert' Bei einer Mischkost werden die Aminosäuren in verschiedenen Lebensmitteln aus dem Darm aufgenommen. Sie werden nun gemeinsam füd den Aufbau von Körpereiweiß verwendet Durch die Ergänzung kann bei bestimmten Eiweißzusammen-setzungen die biologische Wertigkeit des Eiweißgemischs deutlich höher sein, als die biologische Wertigkeit des Einzelnen Eiweißstoffes Der Ergänzungseffetkt tritt nur dann auf, wenn alle essenziellen Aminosäuren zu einer Mahlzeit angeboten werden
  • Nenne Eiweißgemische mit gutem Ergänzungswert Getreideerzeugnisse mit Milch, Fleisch, Fisch Ei; z.B. Brot mit Käse,Milch, Quark, Fisch; Getreideflocken mit Milch; Reis mit Fleisch und/oder Ei Kartoffeln mir Milch, Fleisch, Fisch oder Ei; z.B. Pellkartoffeln mit Hering; Pellkartoffeln mit Quark Hülsenfrüchte mit Milch, Fleisch, Fisch, Ei, Getreideerzeugnissen; z.B. Bohnensalat mit Brot; Grünkernsalat mit Erbsen
  • Empfehlung zur Eiweißbedarfsdeckung 10 - 15% der Gesamtenergie sollte in Form von Eiweiß gegessen werden = ca. 0,8 g pro kg Sollgewicht/Tag Mindestzufuhr beträgt 0,35 g kg/Körpergewicht/Tag bei optimaler biologischer Wertigkeit und unter Berücksichtigung des Ergänzungswertes 2/3 Eiweißzufuhr aus pflanzlichem Eiweiß 1/3 Eiweißzufuhr aus tierischem Eiweiß
  • Nenne Bestandteile des Menschlichen Körpers, die aus Eiweiß bestehen Schleinmhäute Knorpel Muskeln Sehnen Bindegewebe Blut Zellkerne Haare
  • Nenne Organe, die an der Eiweißverdauung beteiligt sind Magen Zwölffingerdarm Pankreas (-saft) Dünndarm
  • Welche Folgen hat ein Magensalzsäuremangel Eiweiß gerinnt im Magen nicht mehr und ist dadurch durch Endopetidasen schlecht angreifbar