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ABWL (Fach) / 3. Unternehmensführung und Management (Lektion)
3.1 Grundlagen
3.2 Unternehmensziele
3.3 Planung und Entscheidung
3.4 Organisation
Diese Lektion wurde von hayabusa999 erstellt.
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- Was sind die Aufgaben der Unternehmensführung und welche Phasen der Prozesse der Unternehmensführung gibt es? Die Aufgabe der Unternehmensführung ist es, den betrieblichen Leistungserstellungs- und -verwertungsprozess so zu gestalten, dass die Unternehmensziele bestmöglich erreicht werden. Des Weiteren zählen Koordination der Teilsysteme und die Information der Anspruchsgruppen (meist über das Rechnungswesen) zu den Aufgaben der UF. Die Phasen des Prozesses der Unternehmensführung: -Zielbildung -Planung -Entscheidung -Ausführung -Kontrolle
- Was versteht man unter Unternehmensziele? Unternehmensziele sind die Maßstäbe, an denen das unternehmerische Handeln gemessen werden kann.
- Welche Ziele verfolgen Shareholder und worin unterscheiden sich diese? Shareholder verfolgen meist ökonomische Ziele -langfristige Gewinnmaximierung, Rentabilität -Unternehmenswertsteigerung, Wachstum, Fortbestand Aber neben ökonomischen i.d.R. auch soziale oder ökologische Ziele -Soziale Ziele: gerechte Entlohnung, gute Arbeitsbedingungen, Sozialleistungen, Arbeitsplatssicherheit, Mitbestimmung -Ökologische Ziele: Ressourcenschonung, geringe Schadstoffemission, Abfallvermeidung, Recycling.
- Was sind bzw. wieviele Merkmale von Unternehmensziele gibt es? -Zielsetzungsinstanz --> individuell, institutionell -Zielinhalt --> Sachziel (was), Formalziel (wie), Geld etc. -Zielausmaß --> begrenzt, unbegrenzt -Zeitbezug --> kurzfristig, langfristig -Zielbeziehungen --> komplementär, konkurrierend, indifferen -Rangordnung --> Ober-, Zwischen-, Unterziele
- Wie sieht die Zielhierachienpyramide von oben nach unten aus? (S.57) Mission Vision/Leitbild "Philosophie" Unternehmensgrundsätze Oberziele des Unternehmens Geschäftsfeldziele Funktionsbereichsziele Unterziele
- Welche Rolle spielt die Planung bei Entscheidungen? Über die Planung wird die zielorientierte Entscheidungsfindung vorbereitet: -Zielformulierung --> Analyse des Istzustands (Problemstellung) --> Generierung von Lösungsalternativen --> Analyse und Bewertung der Alternativen --> Entscheidungsfindung
- Was sind die Merkmale der Planungstrukturierung? (S.61) Merkmal Planung strategisch taktisch operativ Fristigkeit: >5 Jahre 2-5 Jahre ≤ 1 Jahr Unsicherheit: sehr hoch hoch-mittel gering Datenprognose stark qualitativ, quantitativ, quantitativ grobe Struktur grobe Struktur detail. Struktur Kapazitätsveränd.: ja, Rahmenplan ja, Detailplan nein, gegeben Verantwortlichkeit:Unternehmensleitung mittl. Management unteres Management
- Welche Techniken kann man Pläne koordinieren? -retrograde Planung (retrograde Planung) --> Ableitungen von Teilplänen aus dem Gesamtplan -progressive Planung (bottom-up) --> Ableitung des Gesamtplans aus den Teilplänen -Gegenstromverfahren (top-down/bottom-up) --> Ableitun von Teilplänen aus dem vorl. Rahmenplan, diese werden überprüft und zum endg. Gesamtplan verdichtet -rollierende Planung --> Verknüpfung von Teilplänen mit unterschiedlichen zeitlichen Parametern --> Ausgleichsgesetz der Planung: sukzessive Teilplanungen führen zu stufenweiser Optimierung; Ausgangspunkt sind Engpassbereiche
- Wie ist die Vorgehensweise der Strategische Planung? -Ausgangspunkt: Ist-Situation: -Nachfragebedürfnisse -Konkurrenzverhalten -Marktbedingungen (Absätze-/Beschaffungsmärkte) -technische Entwicklung -Umfeldbedingungen (rechtlich, ökonomisch, politisch etc) -Stärken/Schwächen des eigenen Unternehmens -Analyse und Prognose der zukünftigen Situation (interne sowie externe Faktoren) -Definition einer Soll-Situation, auf die hin die strategischen Maßnahmen des Unternehmens ausgerchtet werden sollen
- Welche Instrumente der strategischen Planung gibt es? a)Stärken-Schwächen Analyse b) Erfahrungskurve c)Produktlebenzyklus d)Portfolioanalyse: -BCG-Matrix -McKinsey-Portfolio e)PIMS-Studie f)SWOT-Analyse
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- Welche Arten von Erfahrungseffekten gibt es? (S.67) Man unterscheidet zwischen dynamischen Erfahrungseffekte: Lerneffekte (individuelle Ansammlung von Wissen), technischer Fortschritt, Rationalisierung und statischen Erfahrungseffekte: Fixkostendegression, Betriebsgrößeneffekt (Economies of Scale)
- Was ist die PIMS-Studie? Wozu ist sie gut? PIMS-Studie (Profit Impact of Market Strategies von General Electric) wurde als empirische Studie zur Erforschung der Gewinnauswirkung von Marktstrategien initiiert Pims wird heute von Strategic Planning Institut betrieben und basiert auf einer Datenbank (250 Unternehmen, 3000 Geschäftsfelder). Es wird nach Schlüsselfaktoren in Unternehmen gesucht, die positiv oder negativ mit Rol oder Cashflow korrelieren. Bsp. für positive Korrelation mit dem Rol: -hoher Marktanteil & Qualität PIMs erklärt bis zu 70% des Unterschieds zwischen finanziellen Ergebnissen zweier Geschäftsfelder
- Welche Instrumente erleichtern die betrieblichen Entscheidungen? Es stehen verschiedene Handlungsalternativen zur Verfügung um Zielereichung zu gelangen, die im Rahen der Entscheidungsfindung durch den Entscheidungsträger bewertet werden -->Problem: Unsicherheit bezgl. der Unternehmensumwelt Bestimmung der Wahrscheinlichkeit des Eintritts einer bestimmten Umweltsituation: -sichere Erwartungen -risikobehaftete Erwartungen -unsichere Erwartungen Mit Hilfe verschiedener Instrumente, z.B. der Nutzwertanalyse (s.76), können qualitative Faktoren durch eine entsprechende Gewichtung quantifiziert, bewertet und vergleichbar gemacht werden.
- Was stellt der Produktlebenszyklus dar? Der Produktlebenszyklus stellt die Veränderung des Umsatzes und des Gewinns eines Produktes in Abhängigkeit von der Zeit dar. Es werden folgende Phasen unterschieden: Einführungsphase Wachstumsphase Reifephase Sättigungsphase Degenerationsphase (Rückgang) ggf. wird auch noch von einer Nachlaufphase gesprochen.