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Kognition (Fach) / Kategorien und Konzepte (Lektion)

Kapitel 8 (Reed)

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  • Welche Vorteile hat die Katrgorisierung? Organisation mentalen Wissens führen zur Verallgemeinerung von Objekten: Objekte identifizieren verringern Komplexität Veringern Notwendigkeit senpstständig zu lernen Kategorien erlauben es, angemessen zu handeln (Giftig, essbar,...) ermöglichen es uns Objektklassen einander zuzuordnen
  • Was bedeuten: Klasse, Kategorie, Repräsentation, Konzept, Begriff und angeborene Konzepte? Klasse: Eine Menge von Objekten die in irgendeiner hinsicht äquivalent angesehen werden. Kategorie: Eine vom Organismus gebildete Klasse Repräsentation: Geistiges Gegenstück von Dingen in der Außenwelt (Vorstellung) Begriff: Ein Konzept, für das es einen Namen gibt. Angeborene Konzepte: manche Konzepte sind angeboren, können angeborenes Verhalten auslösen.
  • Welche Regeln gibt es zur Identifizierung von Konzepten? Disjunkte Regeln: mit Realtion "oder" verbunden Kinjunkte Regeln: mit Relation "und" verbunden
  • Was bedeutet Regellernen und Attributlernen? Regellernen: Konzept-Identifikationsaufgabe, bei der die Attribute gegeben sind und die logische Regel gefragt wird. Attriburlernen: Identifikationsaufgabe, bei der die logische Regel geben ist und die Attribute gefragt werden.
  • Was haben Psychologen durch Regel- und Attributlernen herausgefunden? Sie fanden heraus, wie Menschen Hypothesen formulieren und evaluieren. Es konnte gezeigt werden, dass die Anzahl der Hypothesen die gleichzeitig getestet werden sehr begrenzt ist.
  • Welche Kritik besteht am Konzept-Identifikations-Paradigma? Die Aufgaben zum Konzept-Identifikations-Paradigma wurden als künstlich kritisiert. Im Alltag werden meist andere Konzepte genutzt und auf eine andere Art gelernt.
  • Was hat Wittgenstein über Konzepte herausgefunden? Einige haben auch Familienähnlichkeit (z.B. Spiele können nicht über gemeinsame Merkmale definiert werden) nicht alle Konzepte sind aristotelisch und lassen sich mit Hilfe verbalisierbarer Regeln beschreiben.
  • Welchen Umbruch schaffte Rosch? kontinuierliche Attributionen (z.B. Farbe) werden eher zu einer Kategorie gezählt. hierarchische Organisation (Pflanze-Baum-Eiche) nicht alle Mitglieder einer Kategorie sind gleichwertiger Qualität: Trinkwasser, Regenwasser
  • Welche 3 Ebenen umfasst Roschs hierarchische Organisation von Kategorien? übergeordnete Kategorie Basiskategorie untergeordnete Kategorie
  • Bei welchen Kategorien teilen die Mitglieder wenig Attribute? bei welchen viele? bei übergeordneten Kategorien teilen Sie wenig Attribute bei Basiskategorien teilen sie viele Attribute und viele Unterschiede bei untergeordneten Kategorien teilen sie viele Attribute und wenige Unterschiede (z.B. Küchentisch, Wohnzimmertisch)
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  • Was sind Prototypen? In welcher Kategorie werden sie genutzt? Ein Prototyp einer Kategorie ist definiert als durchschnittliches Muster. Macht nur bei Basis- und untergrordneten Kategorien Sinn.
  • Was beschreibt die Typikalität? Ein maß dafür, wie gut ein Mitglied der Kategorie die Kategorie auch repräsentiert.
  • Was ist der Unterschied zwischen Typikalität und Prototyp? Typikalität vergleicht im Gegensatz zum Prototypen nicht die generellen Formen von Kategorien, sondern wie gut etwas zu einer Kategorie passt: "typisch" für diese Kategorie.
  • Was ist die Familienähnlichkeit? ist ein Maß dafür, wie häufig die Attribute eines Mitgliedes der Kategorie mit anderen Mitgliedern der Kategorie geteilt werden. (z.B. Motorad und Fahrrad)
  • Was sind zielgerichtete Kategorien und auf welches Fazit kommt man? Zielgerichtete Kategorien sind Kategorien, deren Vertreter zum erreichen eines bestimmten Zieles notwendig sind. Z.B. Geburtstagsgeschenke Hauptsächlich werden Kategorien durch Generalität und Familienähnlichkeit gebildet. Es gibt aber auch Kategorien, die gebildet werden, um bestimmte Ziele zu erreichen. (z.B. ich esse nur kalorienarmes Essen)
  • Wie kann man Kategorien auf die Personenwahrnehmung übertragen? Findet sich bei der Klasifizierung von Menschen wieder. Die Vereinfachung durch Kategorien führ zu Stereotypen. Ähnlichkeiten in einer Gruppe werden dadurch überschätzt und Unterschiede zu anderen Gruppen überschätzt.
  • Was haben Warrington & Shallice druch Experimente mit Teilnehmern, deren Temporallappen beschädigt war herrausgefunden? Welches Ergebnis wurde durch Computertests gestützt? DIe Teilnehmer konnten lebendige Objekte schlechter Kategorisieren als unbelebte. Erklärung: werden in unterschiedlichen Teilen des semantischen Gedächnisses gespeichert. oder: Lebewesen werden durch visuelle Merkmale und unbelebte Dinge durch funktionale Merkmale kategorisiert. Bei Computerexperimenten: wurden visuelle Merkmale aus dem Netzwerk gelöscht, konnten weniger Lebewesen erkannt werden.  
  • Welche Möglichkeiten zur Kategorisierung neuer Muster gibt es? Prototypen Modell Merkmalshäufigkeitsmodell Exemplar Modell
  • Welche Exemplarstrategien gibt es? Was sind deren Nachteile? Nächster Nachbar: Neues Muster wird mit allem bisherigen Mustern verglichen. Nachteil: Entscheidung basiert lediglich auf dem Ähnlichsten Muster das zu finden ist. Durchschnittliche Distanz: Neues Muster wird mit der durchschnittlichen Ähnlichkeit von allen Mustern einer Kategorie verglichen Nachteil: Ähnlichkeit muss erst errechnet werden
  • Welche Strategien benutzen Menschen um Muster zu klassifizieren? Was wird am meisten benutzt? Prototyp Nächster Nachbar Merkmalshäufigkeit Durchschnittliche Distanz
  • Welche Grenzen hat ein Prototyp? Schwierig auf Muster anzuwenden, die keine Objekte repräsentieren (Beziehungsstatus, Ausbildung) Menschen nutzen oft Prototypen die betont die hilfreichsten Merkmale einer Kategorie haben. Nicht sicher om es Prototypen und Exemplare gibt oder nur Exemplare
  • Welche Rolle spielt die theoriebasierte Kategorisierung? Kategorisierung wird stark durch Wissen beeinflusst. Menschen bevorzugen Merkmale die kausale Erklärungen ermöglichen Z.B. Einkommen spiegelt gewisse Ähnlichkeiten der Menschen wieder.