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Baustoffe (Fach) / Baustoffe 4 (Lektion)
Holz, Praktikumsfragen
Prüfungsfragen Seiten 14-18, 20-21
Diese Lektion wurde von Krisof erstellt.
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- Allgemeine Eigenschaften von Holz und Holzwerkstoffen: • hohe Festigkeit • niedriges Gewicht • leichte Bearbeitbarkeit • geringe Beständigkeit bei Wechsellagerung • beträchtliches Schwinden und Quellen • Gefüge-Ungleichmäßigkeiten durch Holzfehler • leichte Zerstörung durch Brand • leichte Zerstörung durch Schädlinge • anisotrope Struktur • neue besondere Verfahren des Fügens: moderner Ingenieur-Holzbau • Dauerhaftigkeit gemäß chemischem und konstruktivem Holzschutz • Verbundwerkstoffe aus Holz-Bestandteilen
- Biologischer Aufbau von Holz : • Außenbereich: Borke Bast Kambium • Innenbereich: Splint Kern Mark
- Definition der Bestandteile des Außenbereiches von Holz : • Bast: lebender Innenteil der Rinde • Borke: Schutzschicht aus abgestorbenen Zellen • Kambium: dünne Schicht lebender Zellen, steuert Dickenwachstum des Baumes
- Entstehung von Jahresringen : im Frühjahr und Herbst unterschiedlich aufgebaute Holz-Zellen
- -Besondere Eigenschaften von Kernholz : • höhere Rohdichte • höhere Festigkeit • höhere Widerstandsfähigkeit
- Formänderung des Holzes durch Feuchtigkeit : • ≤ 30 M.-% Feuchtigkeitsgehalt (Fasersättigungspunkt) Schwinden und Quellen • > 30 M.-% kapillare Wasseraufnahme • Schwinden und Quellen stark abhängig von der Richtung des Holzschnittes • Schwinden und Quellen: reversibel
- Definition von „Splintholz“ : weicher, noch lebender Rein-Holz-Bereich
- Zellaufbau vom „Mark“ : weiche abgestorbene Holzzellen
- Definition von „Vollholz“ : • Holz, das nach einer nur mechanischen Bearbeitung (Sägen, Hobeln) verwendet wird • Baurundholz: von Rinde und Bast befreite Stämme • Bauschnittholz: Kantholz, Bohlen
- Festigkeit und Verformbarkeit von Holz : • Allgemein: parallel zur Faser > mechanische Festigkeitseigenschaften • > Zugfestigkeit parallel zur Faser < Zugfestigkeit quer zur Faser • > Druckfestigkeit parallel zur Faser < Druckfestigkeit quer zur Faser • keine Querzugfestigkeit • Festigkeitsverluste durch Holzfehler • > Verformung: plastische Druckfestigkeits-Verformung • konstante Dauerbelastung: zeitabhängige plastische Verformung: Kriechen
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- Bindemittel für Holzwolle-Leichtbauplatten bzw. Holzspanplatten : • Holzwolle-Leichtbauplatten: mineralische Bindemittel • Holzspanplatten: organische Kleber
- Grundsätzliche Schadeinflüsse bei Holz : • pflanzlicher Schädlingsbefall • tierischer Schädlingsbefall • Witterungseinfluß • chemische Beanspruchung • hohe Temperatur: Brandfall
- Hauptsächliche pflanzliche Holz-Schädlinge : Pilze
- Witterungseinflussarten beim Holz : • UV-Verfärbung • UV-Verwitterung • Feuchtigkeitswechsel: Schwind- und Quellbewegungen
- Verhalten von Holz ab ∼ + 500° C : Verstärkte Bildung von Holzkohle:
- Dämmschicht gegen eine weitere therm. Zersetzung - Konstruktive Holzschutz-Maßnahmen : • Einbau von trockenem Holz (Feuchtigkeitsgehalt ≤ 20 M% ) • Fernhalten von Niederschlags- und Tauwasser • Rasche Ableitung von Niederschlags- und Tauwasser
- Auflagen für „Chemischen Holzschutz“ : • Giftwirkung gegenüber Holzschädlingen • keine giftige Nebenwirkung für Verarbeiter und Nutzer • Verminderung der Holz-Entflammbarkeit • nicht auslaugbar durch Niederschlags- und Tauwasser • nicht verdunstbar • alterungsstabil • kein Angriff auf das Holz • keine Angriffe auf angrenzende Stoffe (Mauerwerk, Putz, Stahl) • gutes Holz-Eindringverhalten
- Brandverhalten von Holz: • Entzündungstemperatur nach längerer Vorwärmung ∼ 150° C • größte Gasentwicklung ∼ 400° C (nimmt ab 500° C wieder ab) • ab 500° C: Holzkohle an der Oberfläche des Holzes: < Wärmeleitfähigkeit: wirkungsvolle Wärmedämmschicht
- Was beschreibt der k-Wert einer Gesteinskörnung? - k-Wert = Körnungsziffer - ist proportional der Gesteinskörnungsoberfläche - ist ein Maß für den Wasseranspruch der Gesteinskörnung in Abhängigkeit der Konsistenz des Betons
- Welche zerstörungsfreien Prüfverfahren zur Bestimmung mechanischer Kennwerte von Mörteln und Betonen kennen Sie? - Bestimmung der Rückprallzahl mittels Rückprallhammer zur Druckfestigkeitsermittlung - Bestimmung der Ultraschallgeschwindigkeit zur Druckfestigkeitsermittlung - Eigenfrequenzanalyse zur Ermittlung des dynamischen E-Moduls
- Mit welchem Gerät wird das Ausbreitmaß von Mörteln bestimmt?In welcher Größenordnung liegt dieses Maß bei Mörteln und bei Betonen? - Hägermann-Ausbreittisch, - ca. 14-17 cm bei Mörtel, - zwischen 30 und über 60 cm bei Beton
- Wie erfolgt die Bestimmung der Normdruckfestigkeit von Zementen? - durch die Herstellung von Normmörtel und daraus Normmörtelprismen - die Lagerung der Prismen unter Normbedingungen bis 28 Tage - das Abdrücken der Normprismen und die Bestimmung der Druckfestigkeit
- Welches einfache Verfahren erlaubt es, den Bereich der Carbonatisierung eines Mörtels bzw. Betons zu bestimmen? - mit dem Phenolphthaleintest, violett = alkalischer Bereich, farblos = carbonatisierter Bereich