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Baustoffe (Fach) / Baustoffe 2 (Lektion)

Zement, Mörtel, Gibs, Keramische Baustoffe, Naturstein Prüfungsfragen Seiten 6-11

Diese Lektion wurde von Krisof erstellt.

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  • Wirkungsweise von Verzögerern und Beschleunigern : • Verzögerer: Verzögerung des Erstarrens des Frischbetons  • Beschleuniger: Beschleunigung des Erstarrens und des Erhärtens des Frischbetons
  • Wie wirkt sich eine hohe Frischbeton-Temperatur aus ?  • rasches Ansteifen  • kurze Verarbeitungszeit
  • Wie wirkt sich eine niedrige Frischbeton-Temperatur aus ?  verzögertes Ansteifen und Erhärten
  • Welche Faktoren verstärken die Entmischungsneigung des Frischbetons ? • < Feinstsand  • < Zementleim  • dünnflüssiger Zementleim
  • Wodurch wird die Druckfestigkeit des Normalbetons bestimmt ? • Druckfestigkeit des Zementsteins  • folglich von der Zementfestigkeit und dem w/z-Wert
  • Nennen Sie die Betongruppen und die dazu gehörigen Festigkeitsklassen ! • Normalbeton:  C8/10 - C50/60  • hochfester Beton: C55/67  -  C100/115
  • Was bedeuten die beiden Zahlenwerte in der Bezeichung C35/45? Wofür steht "C"? • 35: charakteristische Mindestdruckfestigkeit, ermittelt am Zylinder  • 45: charakteristische Mindestdruckfestigkeit, ermittelt am Würfel  • C: Bezeichnung für Concrete (Beton) nach Norm DIN EN 206
  • Zweck der (Beton-) Nachbehandlung :  Schutz der oberflächennahen Betonbereiche vor frühzeitiger Austrocknung
  • Welche Möglichkeiten der Klasseneinteilung von Beton gibt es? • Festigkeitsklasse  • Konsistenzklasse  • Expositionsklasse
  • Was beinhaltet die Expositionsklasse eines Betons? - beschreibt mögliche Umwelteinwirkungen/Schädigungen auf den Beton - legt gleichzeitig Maßnahmen zur Erreichung der Dauerhaftigkeitsanforderungen fest - Maßnahmen sind maximaler w/z-Wert, Mindestzementgehalt, Mindestdruckfestigekeit
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  • Kurz-Definition von „Beton mit offenem Gefüge“ : • enthält Haufwerksporen  • die Gesteinskörner sind mit wenig Zementstein nur punktweise verkittet
  • Was muss bei bewehrtem Beton mit offenem Gefüge beachtet werden ? zusätzliche Korrosionsschutz-Maßnahmen
  • Eigenschaften von Konstruktionsleichtbeton : • mäßig wärmedämmend  • gefügedicht  • wie Normalbeton belastbar
  • (Norm-) Druckfestigkeitsbereich von Konstruktionsleichtbeton [N/mm²] und Definition von LB 35 : • (Norm-) Druckfestigkeitsbereich:  15 - 55  • LB 35:  (konstruktiver) Leichtbeton der Mindest-Normdruckfestigkeit von 35 [N/mm²]
  • Wodurch wird die Carbonatisierung einer Betonoberfläche hervorgerufen und wie wird der Endwert definiert ? • durch das CO2 der Luft  • Endwert = max. Carbonatisierungstiefe
  • Stahl-Beständigkeit in carbonatisiertem Beton : Korrosionsrisiko
  • Brenntemperatur für hydraulisch erhärtende Kalke und Zementklinker : • hydraulisch erhärtende Kalke: bis (+) 1200° C  • Zementklinker: bis (+) 1450° C 
  • Chemischer Erhärtungsvorgang von hydraulisch erhärtenden Kalken : Carbonatisierung und puzzolanische Reaktion
  • - Chemischer Erhärtungsvorgang von Luftkalk : • Carbonatisierung  • CO2 der Luft und Feuchtigkeit erforderlich
  • Erhärtungsvorgang von Baugips :  Wiederaufnahme des beim Brennen ausgetrieben Kristallwassers, Hydratation und  Rekristallisation
  • Eigenschaften von Gips : • Verfestigung unter Volumenzunahme  • keine Schwindrisse, eventuell Dehnungsrisse  • dauernde Feuchtigkeit führt zur Zerstörung des Gefüges  • Regulierung des Raumklimas  • nicht mischbar mit hydraulischen Bindemitteln
  • Chemische Bezeichnung und Formel von Gips : Calciumsulfat-Dihydrat,    CaSO4 ⋅ 2 H2O
  • Chemische Bezeichnung und Formel von Baugips : Calciumsulfat-Halbhydrat,    CaSO4 ⋅ 1/2 H2O
  • Bauliche Aufgaben von Estrich : • Ebenheit für nachfolgende Ausbauschichten  • hohe Festigkeit, hoher Verschleißwiderstand  • Rutschfest  • Wasserundurchlässig • Beständig gegen Mineralöle  • Wärme- und Trittschalldämmung
  • Unterscheidung der Mörtelgruppen I, II, III nach DIN 1053 bezüglich des Bindemittels : • I: kein Zementanteil  (Kalkmörtel)  • II: Zementanteil  (Kalk-Zement-Mörtel)  • III: Zementanteil  (Zementmörtel)
  • Was besagt die Bezeichnung M 10 EN 998-2 (MG III DIN 1053):  M = Mauermörtel, Mörtelklasse 10 nach europäischer Norm EN 998-2 mit Mindestdruckfestigkeit  von 10 N/mm2 entspricht Mörtelgruppe MG III nach deutscher Norm DIN 1053 
  • Welche spezifischen Einwirkungen unterbinden den Einsatz von Gipsmörtel ?  langzeitig einwirkende Feuchtigkeit
  • Kurz-Definition von „schwimmender Estrich“ :  auf Dämmschichten beweglicher Estrich ohne unmittelbare Verbindung mit   angrenzenden Bauteilen
  • Definition von „Keramischen Baustoffen“ : aus tonigen Bestandteilen geformte und dann gebrannte Produkte
  • Wie unterscheiden sich bezüglich der Porosität und des Einsatzes Irdengut und Sinterzeug ? • Irdengut:  - porös              - Mauerziegel, Dachziegel, Tonrohre, Wandfliesen  • Sinterzeug: - dicht               - Mauerklinker, Steinzeugrohre, Bodenfliesen
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  • Weshalb ist ein keramischer Baustoff im Gegensatz zu seinem Ausgangsmaterial wasserbeständig ? • Brennen bei seiner Herstellung ergibt andersartige chemische Verbindungen   als sein Ausgangsmaterial  • Brennen: Entzug von gebundenen Wassermolekülen  →  Verdichtung    ab 800° C: neuartige chemische Verbindungen  →  Verflechtung    ab 1000° C:  Sinterung, Bildung von Schmelzzonen  →  Verkleben der Teilchen
  • Wodurch unterscheiden sich Ziegel und Klinker bezüglich dem Brenn-Sinterbereich und welche Eigenschaften ergeben sich daraus ?  • Ziegel: -  Brennen unterhalb der Sintergrenze     →  leichtes, poröses Material   • Klinker: -  Brennen im Sinterbereich     →  Zunahme von Festigkeit, Dichte, Witterungsbeständigkeit      chemische Widerstandsfähigkeit, Frostbeständigkeit 
  • Woraus resultiert die sehr geringe Wärmeleitfähigkeit von Hochleistungsziegeln? - Porosierung der festen keramischen Stege des Ziegels - Füllung der Kammern mit hochwärmedämmenden Materialien (Perlit)
  • Eigenschaften von Porenbeton : • gute Wärmedämmung  • säg- und nagelbar  • für tragendes und nichttragendes Mauerwerk  • kein ausreichender Korrosionsschutz für Stahleinlagen
  • Was ist Kalksandstein: • ein künstlicher Mauerstein, hergestellt aus Kalk und Quarzmehl im Autoklav
  • Welche Natursteinarten unterscheidet man? Geben Sie zu jeder Art ein Beispiel! - Magmatische Gesteine (Granit, Basalt) - Sedimentgesteine (Sandstein, Kalkstein) - Metamorphe Gesteine ( Gneis, Marmor
  • Welche verschiedenartige Eigenschaft weisen Natursteine gegenüber Umweleinflüssen auf? verschiedenartige Verwitterungsbeständigkeit